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19 Sep 2012
Professionelle Transportlösungen - Maßgeschneidert transportieren mit Peugeot Professional
Weltpremiere: „Zero-Emission“-Transporter Partner Électric Partner und Expert mit neuem Design und Motoren Neue Avantage Sondermodelle als Trendsetter bei Ladungssicherung
Noch nie zuvor war das Nutzfahrzeug-Programm von Peugeot vollständiger, variantenreicher und ausgefeilter: Bipper, Partner, Expert und Boxer repräsentieren 2012 eine Nutzfahrzeug-Flotte, die alle nur denkbaren Einsätze in jeder Transporter-Gewichtsklasse für Handwerk, Handel und Dienstleistung maßgeschneidert abdeckt. Mit seinen hochwertigen Ausstattungsvarianten und serienmäßigen Sicherheits-Ausstattungen, die unter anderem ABS, ESP, Notbremsassistent und innenbelüftete Scheibenbremsen bei allen Modellen umfasst, hebt sich das Peugeot-Nutzfahrzeugprogramm deutlich vom Wettbewerb ab.
Elektro-Mobilität im Fokus
Gleich mit zwei Elektro-Transportern ist Peugeot auf der 64. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) für Nutzfahrzeuge in Hannover vertreten. Brandneu ist der Partner Électric, der auf dieser Messe seine Weltpremiere feiert. Die vollelektrisch angetriebene Variante des Peugeot Partner bietet mit Lithium-Ionen-Technologie und einer Batterieleistung von 22,5 kW eine Reichweite bis zu 170 km. Das Laderaumangebot von bis zu 4,1 Kubikmeter ist in dieser Klasse ein Spitzenwert. Beide Radstände bieten eine ungeschmälerte Nutzlast von 675 Kilogramm.
Noch kompakter als der Partner Électric ist der nur 3,48 Meter lange Peugeot i0n Cargo, der auf der erfolgreichen Pkw-Variante des viertürigen City-Stromers basiert. Ausgestattet mit einem individuell gestaltbaren Einbaublock von Sortimo ist der kleine Elektro-Transporter der ideale Partner für Service und Handwerk im städtischen Umfeld. Seine Reichweite liegt bei 150 km, seine Höchstgeschwindigkeit bei 130 km/h.
Beide Elektro-Transporter können an einer herkömmlichen 230 Volt Haushaltssteckdose in rund sechs vollständig aufgeladen werden. Der Schnellladevorgang (80 Prozent) an einer speziellen Starkstrom-Ladestation dauert 30 Minuten.
Neue Einstiegsmotorisierung für den Bipper
Beim Klein-Lieferwagen Bipper ist das Angebot des neuen 1.4-Liter Benziners mit 54 kW (73 PS) als Einstiegsmotorisierung hinzugekommen. Mit der neu ins Bipper-Programm aufgenommenen Ausstattungsvariante Komfort erhöht sich der Nutzwert des flinken Citytransporters um die serienmäßige rechte Schiebetür, die umklappbare Beifahrersitzlehne und das Komfort-Paket. Dieses beinhaltet unter anderem den höhenverstellbaren Fahrersitz, Armlehne, Lendenwirbelstütze und eine aufklappbare Schreibunterlage. Zudem sind jetzt alle Versionen serienmäßig mit Elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) unterwegs.
Alternativ bietet sich für den Bipper der sparsame 1.3-Liter-HDi-Diesel mit serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP an. Er verfügt zudem über ein STOP & START-System.
Partner und Expert im neuen Design
Die Baureihen Partner und Expert erfuhren 2012 eine umfangreiche Modellpflege: Neues Gesicht im aktuellen Peugeot-Design, neue Euro5-Motoren und noch hochwertigere Ausstattungen werten die beiden mittleren Baureihen entscheidend auf.
Frisch gestylt geht der Partner ins Modelljahr 2012: mit Frontdesign im neuen Markenstil, neuen Scheinwerfern mit statischem Kurvenfahrlicht, dunkel getönten Rücklichtern und dem neuen Löwen-Emblem mit Elementen aus gebürstetem Mattchrom nähert sich der Partner auch optisch in seinen Nutzfahrzeugvarianten der Pkw-Serie an.
Extrem sparsam: neue Motoren für den Partner
Wichtigste Neuerung ist die Einführung des 1.6 l e-HDi FAP mit 66 kW (90 PS), der mit seiner innovativen STOP & START-Technologie für neue Verbrauchs-Maßstäbe im Segment der Lieferfahrzeuge sorgt. Neu ist auch die Diesel-Topmotorisierung mit 84 kW (114 PS) und serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP.
Der 1.6-Liter e-HDi mit STOP & START-Automatik
Der spritsparende Effekt von STOP & START-Systemen bei Fahrzeugen, die überwiegend im Stadtverkehr unterwegs sind, ist mittlerweile unbestritten. Der neue 1.6-Liter e-HDi FAP mit 66 kW (90 PS) für den Partner bietet eine STOP & START-System, das nicht nur den Verbrauch um bis zu 15 Prozent (je nach Einsatz) senken kann. Das Besondere daran: Während andere STOP & START-Systeme erst beim kompletten Stillstand des Fahrzeugs den Motor ausschalten, geschieht dies bei der e-HDi-Technik bereits ab einer Rollgeschwindigkeit von 20 km/h abwärts. Dadurch werden die Rollphasen und die Abschaltzeiten des Motors verlängert.
Unterstützt wird die Freude am verbrauchsarmen Rollen und Stehen durch einen Eco-Zähler im Armaturenbrett. Er zeigt dem Fahrer die aufaddierten Abschaltzeiten an und motiviert ihn, möglichst lange Rollphasen zu erreichen. Dies führt zu herausragenden Verbrauchs- und CO2-Werten, die im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge Maßstäbe setzen. So emittiert der Partner 1.6 l e-HDi FAP nur 123 g/km CO2 (kombiniert) in Verbindung mit dem neuen automatisierten Schaltgetriebe EGS6.
Die Emissionswerte für den Kastenwagen L1 liegen bei 129 g/km CO2. Mit diesen Rekordwerten belegt der Partner derzeit Platz Eins in seinem Segment - und das in einer Standardversion, die in Serie für den Massenmarkt vorgesehen ist.
Weltpremiere für den Partner Électric
Die vollelektrische Transporter-Variante Partner Électric feiert ihre Weltpremiere am Peugeot Stand auf der IAA (Halle 13). Angetrieben wird der Elektro-Partner von einem 49 kW-Gleichstrom-Motor, der auf Anhieb ein Drehmoment von 200 Nm entwickelt. Als Energiespeicher kommt eine Unterflur montierte, knapp 22,5 kW leistende Lithium-Ionen-Batterie zum Einsatz. Im Kurzstrecken-Einsatz liegt die Reichweite bei bis zu 170 km, die Ladezeit liegt im Normalmodus bei sechs Stunden. Im Schnellademodus werden 80 Prozent der Batterieladung in 30 Minuten erreicht.
Die Transport-Kapazität entspricht in Nutzlast und Volumenangebot den Modellen mit Verbrennungsmotor: Die Zuladung beträgt 675 Kilogramm, das Laderaumangebot reicht bis zu 4,1 Kubikmeter.
Der Instrumentenblock enthält an Stelle des Drehzahlmessers ein Rundinstrument, das die Vorgänge im elektrischen Antriebsstrang leicht ablesbar anzeigt. Wird im Schubbetrieb Bremsenergie in Ladestrom umgewandelt wandert die Nadel in den Bereich "Charge" und zeigt an: Jetzt wird Energie zurückgewonnen (Rekuperation). Der "Eco"-Bereich überstreicht das untere Drittel der Verbrauchsanzeige und signalisiert vernunftbetonte Fahrweise für maximale Reichweite. Die "Tankanzeige" zeigt analog den Ladezustand der Batterien an.
Angeboten wird der Partner Électric ab Frühjahr 2013 in zwei Ausstattungsversionen. Während ASR und ESP bereits zur Grundausstattung gehören, sind zum Beispiel ein CD-Radio und die Multiflex-Beifahrersitzbank Teil der erweiterten Ausstattung.
100 % Elektro, 100 % Handwerk und Service: Der neue i0n Cargo
Mit der Markteinführung des i0n Cargo reagiert Peugeot auf aktuelle Mobilitäts- und Umweltbedürfnisse im Bereich Kompakt-Lieferwagen. Mit einem Sortimo-Ausbau wird der Peugeot i0n zum idealen Elektro-Servicefahrzeug für Dienstleister, Handwerker, Behörden und Kommunen. Statt der hinteren Sitzbank beherbergt der City-Stromer nun einen individuellen Ausbau für Werkzeuge und Material, bequem zugänglich über die Heckklappe und die beiden Fondtüren. Mit einer Länge von 3,48 Meter sowie einem Wendekreis von nur neun Meter wird der bevorzugte Einsatzbereich des i0n Cargo die Stadt sein. Seine Antriebsleistung liegt bei sehr beachtlichen 49 kW (67 PS), bei einem abrufbaren Drehmoment von 180 Nm. Das erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Die Lithium-Ionen-Batterie garantiert eine durchaus komfortable Reichweite (150 km nach europäischem NEFZ-Normzyklus) und kann innerhalb von sechs Stunden an einer herkömmlichen 230-Volt-Haushaltssteckdose (16 A) vollständig und in 30 Minuten an einer speziellen Starkstrom-Ladestation zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden.
Diese Eigenschaften machen den Peugeot i0n Cargo zu einem vielseitigen Servicemobil, das in Sachen Leistung und Platzangebot mit einem herkömmlichen Kleintransporter mit Verbrennungsmotor vergleichbar ist. Die vorbildlichen Umweltwerte durch Zero-Emission, die kompakten Maße, das Sicherheitsniveau und die einfache Handhabung sind seine größten Stärken.
i0n Cargo: Optimal genutzter Laderaum
Basis für den Sortimo-Ausbau ist der Sobogrip*-Montageboden. Dort, wo sich vorher die Rücksitzbank der Pkw-Variante befand, ist die durchgehend ebene Ladefläche aufklappbar und gibt als doppelter Boden einen zusätzlichen Stauraum frei. Die Einbau-Elemente sind individuell wählbar. Für den auf der IAA Nfz ausgestellten i0n Cargo wählte Peugeot für den Heckbereich ein genau passendes Rack, das oben aus Fachbodenwanne, einer innen unterteilten Schublade und einem Fachboden mit S-Boxxen* im Rastermaß besteht. Anti-Rutschmatten und Trennwände in den Regalelementen und Schubladen verhindern Geräusche und das Umherrutschen von Kleinteilen.
Von der Seite ermöglichen die beiden Fondtüren den leichten Zugang auf zwei L-Boxxen*, die über eine Adapterplatte mit dem heckwärts zugänglichen Rack verbunden sind. Damit ist ein kompakter Innenausbau mit höchster Crash-Sicherheit realisiert, der diverse Werkzeuge, Ersatzteile, Kleinmaterialien aber auch größere Frachtstücke sicher transportiert.
* Eingetragenes Warenzeichen der Sortimo International GmbH
Die neuen Avantage+ Modelle: Ladungssicherung serienmäßig
Kern der Avantage+ Ausstattung ist ein Ladungssicherungspaket, das der Käufer kostenfrei "on top" erhält. Ein Kundenvorteil also, der durch den Zusatz "+" symbolisiert wird. Es versetzt den Kunden in die Lage, schnell und einfach für eine effiziente Sicherung unterschiedlichster Ladung zu sorgen. Die Avantage+ Modelle werden für alle vier Transporter-Baureihen angeboten: vom kompakten Bipper über das Allroundtalent Partner und den variablen Eurovan Expert bis hin zum Lademeister Boxer.
Damit nicht nur das Fahrzeug, sondern auch der Fahrer mit Sicherheit besser ans Ziel kommt, erhält jeder Kunde beim Kauf eines Avantage+ Modells einen Gutschein für ein transporterspezifisches Fahrsicherheitstraining des ADAC. In bundesweit 15 Fahrsicherheitszentren bietet der Verkehrsclub speziell auf Transporter-Piloten abgestimmte, eintägige Trainingseinheiten an. Im Fokus stehen dabei die richtige Ladungssicherung, wirtschaftliche Fahrweise sowie richtiges Bremsen und Lenken in Gefahrensituationen.
Avantage+ Modelle: Perfekt gerüstet für Einbauten
Erstmals realisiert wurde eine Besonderheit, die den flexiblen Charakter der Peugeot Avantage+ unterstreicht und in der Branche einmalig ist: Ein echtes "+", denn die Modelle sind serienmäßig durch im Boden eingelassene Einschlagmuttern vorgerüstet. Sie dienen als definierte Befestigungspunkte beim Einbau von Sortimo Regal- und Schrankmodulen. Somit können Regale und Schränke jederzeit ebenso kostengünstig wie schnell aus- und eingebaut sowie nachgerüstet werden.
Der bayerische Branchenspezialist Sortimo liefert mit dem Sobogrip*-Boden und der SowaPro*-, beziehungsweise SowaFlex*-Wandverkleidungen die Avantage-Kernelemente. Zwei seitlich einhängbare Sortimo T-Boxx*-Elemente für Kleinteile ergänzen sowohl beim Peugeot Bipper als auch beim Partner das Avantage-Paket.
Sobogrip* steht für einen hochbelastbaren und selbst bei Nässe stark rutschhemmenden Bodenbelag mit Aluminium-Einstiegskanten, SowaPro* und SowaFlex* bezeichnen eine variable Verkleidung für die Seitenwände und die Stirnwand mit integrierten Zurrschienen. Daran lässt sich mittels der im Paket
inbegriffenen Spanngurte die Ladung mit Karabinerhaken (am Boden) oder mit Schnellfittingen (an der Wand) fixieren.
Peugeot Avantage+: von Bipper bis Boxer
Der kleinste professionelle Löwe, der Peugeot Bipper, wird als Avantage+ von einem 1.3-Liter-HDi
(55 kW/75 PS) angetrieben und ist auch in Kombination mit einem Komfort-Paket erhältlich. Trotz seiner kompakten Außenlänge von nur 3,88 Meter ist der Bipper mit 2,8 Kubikmeter Ladekapazität und rund 540 Kilogramm Nutzlast ein wahres Transportgenie.
Bordcomputer, die 12-Volt-Steckdose zwischen den Sitzen und die Laderaumbeleuchtung gehören ebenso zur Serienausstattung wie ABS und ESP. Zusätzlich zu den schon genannten Avantage-Attributen zur Ausstattung des Laderaumes profitiert der Bipper Avantage serienmäßig durch das schwenkbare Trenngitter und dem modularen Beifahrersitz. Über den Beifahrerplatz lässt sich damit die maximale Durchladelänge von 1,52 auf 2,49 Meter erweitern.
Zur Serienausstattung gehört ebenso das Komfort-Paket, unter anderem mit höhenverstellbarem Fahrersitz, Lordosenstütze, verstellbarem Lenkrad, geschlossenem Handschuhfach und aufklappbarer Schreibunterlage. Zwei T-Boxxen für Kleinteile von Sortimo samt Adapter für die platzsparende Fixierung an der Laderaumwand vervollständigen den Bipper Avantage.
Partner Avantage+
Im Partner Avantage+ sorgt ein 1.6-Liter HDi FAP für Vortrieb. Kunden haben die Wahl zwischen den Leistungsstufen 55 kW (75 PS) und der besonders sparsamen e-HDi-Variante mit 66 kW (90 PS) und STOP & START-Technologie. Mit zwei Außenlängen steht für jeden Einsatzzweck die passende Ladelänge zur Wahl. Zwei seitlich einhängbare und branchenübergreifend nutzbare Sortimo T-Boxx-Elemente für Kleinteile ergänzen sowohl beim Bipper als auch beim Partner das Avantage+ Paket.
Zusätzlich verfügt der Partner Avantage+ serienmäßig über das Baustellenpaket mit Unterfahrschutz vorne. Die erhöhte Nutzlast für 775 kg ist ebenfalls Bestandteil des Pakets. ABS, Einzelbeifahrersitz mit umklappbarer Rückenlehne, vollwertiges Ersatzrad, elektrische Fensterheber und ein separat verriegelbarer Laderaum ergänzen die serienmäßige Ausstattung.
Als zweite Variante des Partner Avantage+ bietet Peugeot den Partner Komfort Avantage+ an. Ihn gibt es auch in der verlängerten Version für ein Plus von 25 cm an Laderaumlänge (205 statt 180 cm). Zusätzlich bietet die Komfort-Variante das Elektro-Paket mit elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, Fensterhebern mit Komfortschaltung und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Anstatt eines Einzel-Beifahrersitzes ist diesem Modell die innovative Multiflex-Beifahrersitzbank für zwei Mitfahrer montiert, die Schiebetür rechts gehört ebenfalls zur Serienausstattung.
Maximale Effizienz auch beim neuen Expert
Ähnlich wie beim Partner zogen auch beim neuen Peugeot Expert einige unkonventionelle Spritsparmaßnahmen ein: Gilt der 2.0 Liter große HDi FAP des Expert ohnehin schon sehr umwelteffizient und sparsam, helfen nun Maßnahmen an der Aerodynamik und der Motor-Peripherie, den Verbrauch weiter zu senken. So ist der Unterboden des frisch überarbeiteten Expert mit Verkleidungen aerodynamisch optimiert. Der Generator - mithin einer der größten Energieverbraucher rund um den Rumpfmotor - arbeitet nun vorzugsweise im Schubbetrieb ("Volt Control"). Er lädt die Batterie so oft wie möglich zum „Nulltarif“ und ist in seiner Leistung noch genauer der Batteriegröße angepasst.
Der Expert Avantage+
Beim Expert Avantage+ auf Basis des jüngst optisch und technisch aufgewerteten Modells haben Kunden die Wahl zwischen zwei Radständen und zwei Motoren: 1.6 HDi FAP mit 66 kW (90 PS) und 2.0 HDi FAP mit 94 kW (128 PS).
Den Expert Avantage+ gibt es ebenfalls in zwei Längen: Die Standard-Version treibt der 1.6 Liter HDi (L2H1) mit 66 kW (90 PS) an. Beim Expert mit verlängertem Radstand und hinterem Überhang (L2H1) sitzt der 2.0 Liter große HDi FAP mit 94 kW (128 PS) unter der Kurzhaube. Die Avantage+ Ausstattung des Laderaums unterscheidet sich nur geringfügig von der des Partner Avantage+ und verzichtet auf die T-Boxxen. Dafür gibt es eine verglaste Laderaum-Trennwand aus Blech mit Durchlademöglichkeit und eine horizontal angebrachte Zurrschiene sowie Nebelscheinwerfer und elektrisch anklappbare, beheizbare und verstellbare Außenspiegel.
Die weitere Serienausstattung beinhaltet zum Beispiel ABS, Beifahrer-Doppelsitzbank für zwei Mitfahrer, einen in der Höhe verstellbaren Fahrersitz, elektrische Fensterheber, die Schiebetür rechts und die separate Verriegelungsmöglichkeit für den Laderaum.
Die Highlights der weiteren Ausstattungsmöglichkeit sind: ESP und Beifahrerairbag, akustische Einparkhilfe hinten, Geschwindigkeitsregelanlage mit -begrenzer und schließlich die Luftfederung für die Hinterachse.
Der Boxer AvantageX
Die Ausstattung des neuen Peugeot Boxer AvantageX integriert zusätzlich Verzurrschienen in Boden und Decke. Darin lassen in fein gerasterten Abständen vertikale Sicherungsstangen fixieren. Sie erleichtern den Transport großer und sperriger Platten, wie sie etwa bei Trockenbauern, Schreinern, sowie im Laden- und Messebau an der Tagesordnung sind.
Der Boxer AvantageX basiert auf den Hochdach-Varianten und ist in den zwei Längen (L3H2 und L4H2) erhältlich. Mit Motorisierungen zwischen 96 kW (130 PS) und 130 kW (177 PS), ausgestattet mit serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP, Fahrzeuglängen bis 6,36 Metern, Nutzlasten bis 1,4 Tonnen und Anhängelasten bis zu 3,0 Tonnen erledigt der Boxer selbst anspruchsvollste Aufgaben souverän.
Er ist quasi der Urvater der Avantage-Idee und war Vorbild für das Avantage-Konzept, das nun über alle vier Nutzfahrzeug Baureihen von Peugeot Professional reicht. Schneeweiß ist nach wie vor die alleinige Farbe aller Avantage-Modelle, so auch die des Boxer. Die insgesamt fünf erhältlichen Versionen unterscheiden sich in Motorisierung, Dachhöhe, Radstand und Nutzlast. Die Range reicht dabei vom kompakten Baumuster L1H1/H2 bis zum längsten Modell mit Hochdach L4H2. Die dazugehörigen maximalen Ladelängen lauten 267, 312, 370 und 407 cm. Die Gesamtgewichte reichen von 3,0 bis 3,5 Tonnen, den L4H2 weist die Typbezeichnung 435 als verstärkte 3,5-Tonner-Version aus.
Als Motorisierung stehen drei Dieselmotoren zur Verfügung: 2.2 Liter HDi FAP 81 kW (110 PS) oder 96 kW/130 PS) und der 3.0 Liter HDi FAP mit 130 kW (177 PS) für die größte Variante des Boxer Avantage. Für die Bus-Variante kommt auch der 3.0 Liter HDi FAP in der Leistungsstufe 115 kW (156 PS) zum Einsatz.
Zur Avantage-Standardausstattung zählen neben Sobogrip-Boden und Sowaflex-Wandverkleidung, auch seitliche Zurrschienen, Gurtzeug und eine Verstau-Tasche. Darüber hinaus vervollständigen jetzt vertikale Teleskop-Sperrstangen die Ausrüstung des Boxer AvantageX. Die Trennwand ist mit einem Schiebefenster versehen und ebenfalls Teil der Avantage-Ausstattung. Weitere wichtige Serien-Ausstattungsmerkmale sind unter anderem: ABS, ASR, Bordcomputer, Beifahrer-Doppelsitzbank, höhenverstellbarer Fahrersitz mit Armlehne, elektrische Fensterheber, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, die Schiebetür rechts sowie die separate Türverriegelung für den Laderaum.
Zu den wichtigsten Sonderausstattungs-Möglichkeiten gehören unter anderem ESP mit Ladungsschwerpunkt-Erkennung, Geschwindigkeitsregelanlage und ein 125 Liter-Kraftstofftank.
Avantage+: Ladungssicherung ohne Zusatzkosten
Ladungssicherung ist zwar ein bekanntes, weithin jedoch oft unbeachtetes Thema. Im täglichen Einsatz lassen viele Fahrer - sei es aus Zeitdruck und/oder Gedankenlosigkeit - die notwendige Sorgfalt beim Verstauen der Ladung vermissen. Meist geht das gut - aber nicht immer. Bei einem Unfall, bisweilen schon bei einer scharfen Bremsung kann sich nicht gesicherte Ladung selbstständig machen und verheerende Wirkung im Fahrzeug entfalten. Die Gesetze der Physik lassen dann selbst kleine Kisten zu schweren Geschossen werden, deren Wucht Fahrer und Mitfahrer und sogar Personen außerhalb des Fahrzeugs schwer verletzen können. Vor diesem Hintergrund bietet Peugeot mit den Avantage+ Modellen maßgeschneiderte Lösungen für den sicheren Warentransport, ohne dem Kunden weitere Kosten aufzubürden.
Die Fahrzeugreihen im Überblick
Der Bipper: Flinker Kompakt-Lieferwagen für die City
Mit seinen kompakten Außenmaßen und einem Laderaumangebot von 2,5 m3 definiert der Bipper den Stadt-Lieferwagen völlig neu. Der zuletzt vier Mal in Folge (2009, 2010, 2011 und 2012) zum „KEP-Transporter des Jahres“ gekürte Klein-Transporter ist wendig und kostengünstig. Und wo andere auf die seitlichen Schiebetüren verzichten, bietet der Bipper sie an. Er ermöglicht so auf Wunsch (Serie bei der Ausstattungsvariante Komfort) den noch einfacheren Zugang zum Laderaum. Ein weiteres Highlight ist sein wandlungsfähiger Laderaum: Mit dem zusammenfaltbaren modularen Beifahrersitz lässt sich die Durchladelänge des kleinen Bipper von 1,52 Meter auf fast 2,5 Meter erweitern. Beachtlich ist auch die Nutzlast des Kompakt-Lieferwagens: Bis zu 539 kg Nutzlast darf der Bipper tragen.
2-Tronic erspart hunderte Schaltvorgänge pro Tag
Zum 1.3 Liter HDi FAP (55 kW/75 PS) kommt nun der neue 1.4-Liter-Benziner mit 54 kW (73 PS) als Einstiegsmotorisierung hinzu. Der Diesel ist entweder mit dem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe oder dem automatisierten Schaltgetriebe „2-Tronic“ erhältlich. Im schaltintensiven Stadtverkehr erspart 2-Tronic pro Tag hunderte Kupplungs- und Schaltvorgänge. Lässt man die elektronische Steuerung schalten und walten, ergeben sich durch die Kombination mit der STOP & START-Automatik Spritspareffekte in der Größenordnung von bis zu zehn Prozent.
Viele Flottenanwender schätzen inzwischen automatisierte Schaltgetriebe, weil sie eine Fehlbedienung praktisch nicht mehr zulassen. Damit gehören teure Verschleißreparaturen an Kupplung und Getriebe der Vergangenheit an. Die Automatik macht sich also in kürzester Zeit bezahlt. Mit einem kombinierten Verbrauch von 4,5 l/100 km Diesel (4,1 l/100 km mit 2-Tronic) und einem CO2-Ausstoß von nur 119 g/km (109 g/km mit 2-Tronic) gehört der Peugeot Bipper zu den sparsamten Nutzfahrzeugen überhaupt.
ABS und ESP gehören zur Serienausstattung des Kompakt-Lieferwagen. Optional lässt sich der Bipper neben der umfangreichen Serienausstattung mit Klimaanlage, Einparkhilfe, Geschwindigkeits-Regelanlage und einem Komfort-Paket ausstatten.
Der Bipper Avantage+
Der Bipper Avantage+ ist das kleinste Fahrzeug der neuen Avantage+-Reihe. Neben den schon bekannten Avantage-Ausstattungsmerkmalen wie SowaPro- bzw. SowaFlex-Wandverkleidungen, dem rutschfesten Sobogrip-Boden und zwei seitlich an den Wänden hängenden T-Boxx-Elementen zeichnet sich der Avantage+ Bipper durch serienmäßig in den Boden eingelassene Einschlagmuttern aus. Diese ermöglichen den raschen, kostengünstigen und unkomplizierten Einbau von Sortimo-Regalsystemen oder Schränken. Die Avantage+ Ausrüstung kann also mit zunehmendem Bedarf "mitwachsen".
Der neue Partner: Wandelbar und praktisch
Highlight beim neuen Partner ist der 1.6-Liter e-HDi FAP mit 66 kW (90 PS). Dieses moderne Triebwerk ist mit der innovativen STOP & START-Automatik kombiniert. Neu ist auch das sechsstufige, elektronisch gesteuerte Schaltgetriebe EGS6, ebenfalls in Kombination mit dem e-HDi-System. Weitere Triebwerke sind der Benziner 1.6 Liter 98 VTi mit 72 kW (98 PS) sowie der 1.6 l HDi FAP mit 55 kW (75 PS). Als neue Diesel-Spitzenmotorisierung ist der 1.6 l HDi FAP nun auch mit 84 kW und 114 PS erhältlich. Mit dieser Variante sprintet der Partner auf 173 km/h Höchstgeschwindigkeit. Kräftige 240 Nm versprechen zudem kräftigen Durchzug am Berg und beim Beschleunigen.
Die neu gestaltete Front verleiht dem neuen Partner das "Gesicht" der neuen Peugeot Designsprache: Neue Scheinwerfer mit statischem Abbiegelicht, das neue Löwen-Emblem mit gebürsteten Alu-Konturen, schwarz gehaltene Kunststoffpartien in der Front und dunkel hinterlegte Rückleuchten geben dem Partner einen modernen Touch und rücken ihn näher an die Pkw-Range.
Wenig geändert hat sich an den praktischen Qualitäten: Die Standard-Nutzlast der kurzen Version lässt sich per Auflastung auf 750 kg erweitern. Die Nutzlasten der verlängerten Version liegen je nach Ausstattung zwischen 596 und 600 kg.
Das Fahrdynamik-System Grip-Control (optional für Komfort) verbessert deutlich die Traktion abseits befestigter Straßen. Mit fünf über einen Drehregler einstellbaren Kennlinien (Sand, Schnee, Schlamm, ESP) des selbstsperrenden Vorderachsdifferenzials und den zugehörigen M&S-Reifen ist der Partner mit Grip Control allen Traktionsproblemen gewachsen.
Multiflex-Doppelbeifahrersitzbank für den dritten Mann
Der Clou ist jedoch die Multiflex-Doppelbeifahrersitzbank. So stehen insgesamt inkl. Fahrer drei Sitzplätze zur Verfügung. Bleibt der Mittelsitz unbenutzt, lässt sich seine Rückenlehne nach vorne klappen und als Schreibunterlage oder Platz für den Laptop nutzen. Zudem befindet sich unter der hochklappbaren Sitzfläche des Mittelfachs ein Stauraum. Dieses kann mit einem handelsüblichen Vorhängeschloss verschlossen werden.
Aber die Multiflex-Sitzbank kann noch mehr: Mit wenigen Handgriffen lässt sich der äußere Sitz umklappen und auf das Niveau des Laderaumbodens absenken. Dadurch ergibt sich eine Erweiterung der Standard-Ladelänge um zirka 1,2 Meter auf insgesamt drei Meter. Das Laderaum-Volumen wächst zugleich um 400 Liter. Braucht man Platz für besonders Sperriges, lässt sich die Sitzfläche des rechten Sitzes nach oben aufklappen und erweitert den Platz des Beifahrers zu einem besonders hohen Laderaum vom Fußraum bis zur Decke.
Ausstattung von sehr einfach bis individuell
Serienmäßig fährt der Partner Kastenwagen unter anderem mit ESP, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, Berganfahrhilfe und Notbremsassistent vor. Auf Wunsch ist zum Beispiel eine akustische Einparkhilfe hinten und eine manuelle Klimaanlage erhältlich. Auch die PEUGEOT Connect Box kann optional geordert werden. So verfügt er über die lebensrettende e-Call-Funktion PEUGEOT Conncet SOS und die praktische PEUGEOT Connect Assistance.
Der Partner als rollende Werkstatt: City-Worker
Mit Einbaumodulen von Würth wird der Partner L2 zum mobilen City Worker: Bis zu 4,1 m³ Ladevolumen und 3,25 Meter Durchladelänge dank der umlegbaren Beifahrer-Doppelsitzbank bieten genügend Raum auch für Überlanges. Eine Trittleiter lässt sich so leicht innerhalb des Fahrzeugs mitführen. Ein Klassiker ist der Partner City Worker bei Service-Dienstleistern wie Hausmeisterservice oder als rollende Werkstatt. Der Würth-Einrichtungsblock auf der linken Seite ist mit einer rutschfesten 12-mm-Bodenplatte verschraubt und bietet oben eine Fachbodenwanne, ein Aluminium-Klappregal für Kunststoffboxen und Leichtlauf-Schubladen für Servicekoffer. An der Stirnseite findet zusätzlich eine stabile, klappbare Sackkarre Platz.
Angetrieben wird der Partner City Worker vom neuen 1.6-Liter HDi FAP mit 66 kW (90 PS).
Der Expert: Multitalent im Van-Format
Der Expert mit seinen zwei Längen und Dachhöhen ist ein typischer Vertreter der Dreitonner-Vans. Mit seinem Laderaumangebot von 5,0 bis 7,0 Kubikmeter positioniert sich der Transporter exakt zwischen dem Lieferwagen Partner und dem Boxer. Sein Nutzlastangebot liegt zwischen 881 und 1.091 Tonnen.
Die Motorenpalette des Expert umfasst drei Dieselmotoren: 1.6 Liter HDi FAP mit 66 kW (90 PS), 2.0 Liter HDi FAP mit 94 kW (128 PS) oder 120 kW (163 PS). Alle Diesel sind serienmäßig mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP ausgestattet.
Der 120 kW Diesel lässt sich zudem mit dem neuen 6-Gang-Automatgetriebe kombinieren und bietet damit erstklassige Leistung und Dynamik. Die hervorragenden CO2-Emissionswerte bei den 2.0-HDi-Motoren basieren auf einem durchdachten Konzept zur Emissionsreduzierung: aerodynamischer Unterboden, Generatorsteuerung mit Volt Control und spezifischer Motorkalibrierung.
Zwei neue Optionen dienen ebenfalls der Verbrauchssenkung, beziehungsweise der Sicherheit: Eine sensorgesteuerte Reifendruck-Überwachung ist nun ebenso für den Expert erhältlich, wie die vordefinierbare Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit. Sie lässt sich beim Peugeot Händler individuell konfigurieren (90, 100, 110 oder 130 km/h).
Reichhaltige Serienausstattung
Mit seinem neuen, dynamischen Außendesign und der umfangreichen Serienausstattung setzte der Expert seit jeher Maßstäbe in seiner Klasse. In allen Versionen gehören unter anderem ABS, Fahrerairbag, Notbremsassistent, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und elektrische Fensterheber vorn zur Serienausstattung.
Kastenwagen in zwei Karosserielängen und -höhen
Als Kastenwagen ist der Expert in zwei Karosserielängen und -höhen verfügbar (vgl. auch Tabelle). Mit der langen und hohen Karosserieversion lassen sich bis zu sieben Kubikmeter Ladevolumen nutzen und eine Nutzlast von 1.091 Kilogramm transportieren. Der Laderaum erlaubt dank seiner kubischen Form und der durchdachten Staufächer die Beförderung von Euro-Paletten und sperriger Frachten bis zu einer Länge von 2,58 Meter.
Fahrstabil: Luftfederung an der Hinterachse
Besonders hilfreich ist die optional erhältliche Luftfederung an der Hinterachse. Mit ihr kann die Ladekante (56 cm) um bis zu sieben Zentimeter abgesenkt und damit die Beladung unter Umständen erheblich erleichtert werden. Unabhängig von Gewicht und Ladungsschwerpunkt gewährleistet die Luftfederung stets die automatische Einhaltung der korrekten Fahrzeughöhe. Bei hohen Ladungsschwerpunkten, wie sie bei Werkstatteinbauten und Wohnmobil-Ausbauten die Regel sind, wirkt die Luftfederung unmittelbar stabilisierend und unterdrückt wirkungsvoll unerwünschtes Wanken um die Längsachse.
Neben der Version als Kastenwagen ist der Peugeot Expert auch als Plattform-Fahrgestell mit langem Radstand erhältlich. Für diese Variante steht ausschließlich der 2.0 Liter große HDi FAP mit 94 kW (128 PS) zur Verfügung. Die Plattform-Fahrgestelle eignen sich besonders für Spezialaufbauten wie etwa Tiefkühl- und Trockenfrachtkoffer, Verkaufsstände oder Wohnmobil-Lösungen.
Idealer Verkaufsstand der Expert mit Plattform-Fahrgestell
Das Angebot des Expert in seiner Bauform als Tiefrahmenfahrgestell ist eine beliebte Plattform für die Aufbauhersteller. Der Hauptvorteil dieses Konzepts ist die niedrige Ladefläche, die in etwa der Bodengruppe des Kastenwagens entspricht. Damit lassen sich Aufbauten verschiedenster Art realisieren, denen eines gemein ist: der bequeme Zugang zur Ladefläche und damit zur Fracht.
Schira-Mobil in Kassel nutzt den Expert zum Beispiel als Snack-Mobil und baut auf dem Plattform-Fahrgestell seinen fertig vorkonfektionierten Verkaufsstand auf. Die drei Seitenwände lassen sich nach oben aufklappen und bilden so ein Dach, unter dem der Snack-Verkäufer ebenerdig und rund um das Fahrzeug besten Zugang zu seinen Utensilien und Gerätschaften hat. Kochtheke, Zapfanlage und Spüle befinden sich in angenehmer Arbeitshöhe, der Standbetreiber kommuniziert auf Augenhöhe mit seinen Gästen. Peugeot Professional ist einer der wenigen Anbieter, die Fahrzeugreihen mit Plattform-Fahrgestellen anbieten können. Auch Boxer und Partner sind mit den Tiefrahmen-Fahrgestellen erhältlich.
Expert mit Flachboden-Pritsche
Der Transportgeräte-Fahrzeugbauer Schutz in Kirchlinteln nutzt das Tiefrahmen-Fahrgestell des Expert zur Darstellung einer Flachboden-Pritsche. Die Pritsche mit den lichten Maßen (L x B x H) 264 x 185 x 35 cm liegt nur knapp 70 cm über dem Boden. Kommunen, das Baugewerbe und der Garten- und Landschaftsbau schätzen solche Tiefrahmen-Pritschen wegen der geringen Höhe der Ladefläche. Sie liegt bei nur knapp 70 cm. Schweres Gerät wie etwa ein Rasenmäher lässt sich hier noch mit der Hand aufladen. Mit Auffahrrampen ist die Pritsche sogar mit leichten Maschinen wie zum Beispiel einem Aufsitz-Rasenmäher befahrbar.
Zwar gehen mit einer tief liegenden Pritsche immer auch Radkästen einher. Bei dem Schutz-Aufbau empfindet man die Radkästen aber eher als nützlich denn als störend, werden sie doch bis in Bordwandhöhe nach oben erweitert und dienen so als praktische Staukästen für Zurrmaterial oder Werkzeug. Die vergitterte Leiterauflage hinter der Expert-Kabine ist fein auf die Kontur der Expert-Kabine abgestimmt und schützt die Rückwand mit Fenster.
Mit 1.170 kg Nutzlast bietet diese Tiefrahmen-Pritsche eine überdurchschnittliche hohe Nutzlast. Die Anhängelast liegt bei 2.000 Kilo.
Expert als Doppelkabiner-Kastenwagen
Der Expert Kastenwagen L2 eignet sich auch hervorragend als Doppelkabiner. Der holländische Spezialist Snoeks stattet den Expert mit einer integrierten Laderaumtrennwand-Lösung aus, die drei weitere Sitzplätze im Fond bietet und den Laderaum geräuschdämmend separiert.
Vorteilhaft an dieser Konstruktion ist, dass sich das Sitzniveau der Hinterbänkler auf gleicher Höhe des Fahrer- und Beifahrer-Platzes befindet. Dadurch reisen die Mitfahrer in der zweiten Reihe deutlich angenehmer und mit besserer Sicht zur Seite und nach vorne.
Unter den herunterklappbaren Sitzflächen findet sich großzügiger Stauraum für Werkzeugkoffer und Reisetaschen. Diverse Ablagen, Becherhalter und Gepäcknetze vervollständigen die Ausstattung. Durch das Prinzip des doppelten Bodens bleibt die gesamte Durchladelänge bis zur Blechstufe des Fahrerhauses auf zirka ein Meter Breite und zehn Zentimeter Höhe erhalten. Dieser Unterflur-Laderaum genügt zur Mitnahme langer Leitern, Kabelschächten und anderen Langmaterialien.
Der Boxer: Variantenvielfalt von Minibus bis 3-Seiten-Kipper
Für den Boxer stehen insgesamt vier Triebwerke bereit: Die 2.2 Liter HDi FAP mit 81 kW (110 PS), 96 kW (130 PS) und 110 kW (150 PS) sowie der 3.0 Liter HDi FAP mit 130 kW (177 PS).
Noch relativ jung in der Boxer-Range sind die Hochdachvarianten für den kurzen Radstand, die das Volumenangebot von acht auf 9,5 Kubikmeter erweitern. Diese L1H2-Variante ist in allen Boxer-Gewichtsklassen von drei bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht lieferbar. Die Nutzlasten bewegen sich dabei zwischen beachtlichen 992 und 1.477 kg. Das Einstiegsmodell beim Boxer ist der L1H1 328 mit 2.8 t zulässigem Gesamtgewicht und 870 kg Nutzlast.
Viertonner bieten hohe Nutzlasten
Der Boxer ist einer der wenigen Transporter mit Blechrahmen-Chassis, die mit einem Gesamtgewicht von bis zu vier Tonnen erhältlich sind. Besonders große und schwere Varianten wie der Volumen-Kastenwagen L4H3 mit 17 Kubikmeter Laderaum profitieren von dieser Auflastung jenseits der 3,5-Tonnen-Grenze durch sehr konkurrenzfähige Nutzlasten, wie sie etwa in der Zeitschriften-Distribution gebraucht werden. Mit 1.645 kg bietet der große Boxer rund 400 Kilo mehr Zuladung als der gleichgroße 3,5-Tonner. Mit den Viertonnern bietet Peugeot also eine wichtige Alternative, wenn es um ein großzügiges Nutzlastangebot geht. Motorisiert ist der Viertonner-Kastenwagen grundsätzlich mit dem 3.0-Liter HDi mit 130 kW (177 PS).
Das Fahrgestell mit Doppelkabine gibt es ebenfalls als nutzlaststarken Viertonner, das Plattform-Fahrgestell mit langem Radstand plus Überhang ist nun mit dem leichten 2.2 HDi FAP mit 110 kW (150 PS) als Spitzenmotorisierung erhältlich. Die Pritschenwagen-Serie mit Überhang (L4) bietet besonders günstige Pritschenlängen mit bis zu 4,2 Meter Ladelänge (Doppelkabiner: 3,34 m).
Besonders wankstabil: Der Boxer mit Luftfederung
Die für alle Boxer-Varianten optional erhältliche Luftfederung erlaubt das Heben und Senken des Ladebodens um bis zu sieben Zentimeter und einen Niveau-Ausgleich, der unabhängig von der Beladung eine stets gleich bleibende Chassis-Höhe einsteuert. Besonders gefragt ist das wankstabile Verhalten der Luftfederung bei Fahrzeugen mit hohen Ladungsschwerpunkten, bei empfindlicher Ladung und im Wohnmobil-Bereich.
Assistenzsysteme und Zubehör für Boxer
Der Boxer lässt sich für den professionellen Einsatz sehr differenziert ausstatten. Für die Langstrecke ist beispielsweise die Geschwindigkeitsregelanlage sinnvoll. Diese ist optional verfügbar. Ein digitaler EG-Fahrtenschreiber ist ebenfalls für den Boxer zusätzlich bestellbar, bei der 4-Tonnen-Version ist er Serie.
Als Einparkhilfe gibt es für den Boxer ein Ultraschallsystem mit vier Sensoren in der hinteren Stoßstange. Das automatisch einschaltende Fahrlicht und ein per Regensensor automatisch einsetzender Scheibenwischer (Sicht-Paket) ergänzen auf Wunsch die Ausstattung.
Neu: Volumenkoffer auf Plattform-Fahrgestell
Der Kofferaufbau als Alternative zum Kastenwagen findet auch hierzulande immer mehr Anwender. Neue Materialien, konstruktiver Leichtbau und Vorteile wie die streng kubische Form des Kastenaufbaus mit geraden Wänden punkten hier gegenüber dem herkömmlichen Kastenwagen.
Die Boxer Cargo Edition ist ein brandneuer Vertreter dieser Aufbauklasse. Trotz hydraulischer Ladebordwand erzielt der 3,7 Meter lange Koffer aus Polypropylen-Verbundwerkstoff ("MP-L") Nutzlastwerte von deutlich über einer Tonne. Ein 3D-Spoiler auf dem Dach der Boxer-Kabine optimiert den Übergang zum Koffer aerodynamisch.
Aus dem gleichen Material aber basierend auf dem Plattform-Fahrgestell des Peugeot Boxer besteht die ebenfalls von Rapid-Leichtbau umgesetzte Boxer Volume Edition. Der Tiefrahmen-Koffer mit heckseitigen Flügeltüren bietet einen konkurrenzlos niedrigen Einstieg in den 3,3 m³ fassenden Laderaum. Der Aufbau besteht aus dem gleichen Material MP-L und wiegt lediglich 607 Kilogramm inklusive aller Zusatzausstattungen.
Beide Leichtkoffer werden vom HDi FAP 150 mit 110 kW (150 PS) angetrieben, der für Plattform-Fahrgestelle des Boxer die Spitzenmotorisierung darstellt.
Busvarianten für die Kurzstrecke
Im 14- und 17-sitzigen Minibus mit verlängertem Heck und Superhochdach (L4H2) leistet die Euro5-Version des großvolumigen 3.0 Liter-Motors 115 kW (155 PS).
Zur Serienausstattung aller Busversionen zählen ESP, ABS, ASR, Notbremsassistent, Fahrerairbag, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber vorn. Die Minibus-Versionen verfügen zudem serienmäßig über einen digitalen EG-Fahrtenschreiber mit programmierbarem Geschwindigkeitsbegrenzer.
Triebkopf-Konzept ermöglicht Tiefrahmen-Koffer
Der Fahrzeugbauer Schutz realisiert mit dem Boxer-Triebkopf einen Tiefrahmen-Kofferaufbau für Verteileraufgaben, die überwiegend per Rollcontainer erledigt werden. An den Triebkopf angeflanscht wird dabei ein Alko-Tiefrahmen-Chassis, das mit einem hochwertigen Kofferaufbau ergänzt wird.
Das Fahrzeugkonzept präsentiert sich ideal als Lieferfahrzeug für beispielsweise Blumenhändler oder Bäckerei-Filialen. Mit der außen angebrachten, abklappbaren und verschiebbaren Rampe lassen sich Rollcontainer oder auch Thermo-Behälter problemlos ein- und ausladen. Vertikal schließende Doppel-Flügeltüren sind hier ebenso möglich wie horizontal geteilte Heckklappen mit Rampen-Funktion. Die Ladungssicherung erledigen Laderaum-Trenner im Rastermaß der Transportbehälter. Mit Sperrstangen lassen sich die Transportbehälter schnell und einfach formschlüssig sichern.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert für Peugeot Transporter: 8,4 – 4,1;
CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 222 – 109
Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren
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