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29 Sep 2011
3008 HYbrid4 - Interviews
Drei Fragen an ...
Drei Fragen an Christian BONNET,
Produktverantwortlicher 3008 HYbrid4
Für welche Zielgruppe ist der 3008 HYbrid4 konzipiert?
Der 3008 HYbrid4 ist für Privatleute wie auch für Unternehmensfuhrparks interessant. Diese beiden Zielgruppen dürften etwa zu gleichen Teilen den künftigen Kundenkreis darstellen.
Bei den Privatkunden haben wir vor allem technikbegeisterte, kaufkräftige Kunden im Visier, die sich von der Masse abheben möchten und offen sind für ein neues Lebens- und Fahrgefühl. Die meisten von ihnen dürften „Hybrid-Neulinge“ sein.
Für Unternehmenskunden bietet der 3008 HYbrid4 gleich mehrere Vorzüge: attraktive Gesamtbetriebskosten (TCO, Total Cost of Ownership), ein innovatives Image und ein hohes Leistungsniveau, das für seine Besitzer einen echten Mehrwert darstellt.
Warum sind die Gesamtbetriebskosten des 3008 HYbrid4 so attraktiv?
In vielen europäischen Ländern hängt die Höhe der Firmenwagenbesteuerung vom CO2-Ausstoß ab. Mit Emissionswerten ab 99 Gramm pro Kilometer lassen sich mit dem 3008 HYbrid4 also jede Menge Steuern sparen, in Frankreich sind das verglichen mit einem Dieselfahrzeug gleicher Leistung (200 PS) rund 2.000 Euro. Dazu kommt manchmal noch eine Steuergutschrift als Kaufanreiz. Diese beträgt in Frankreich beim Kauf eines Hybridfahrzeugs weitere 2.000 Euro. Und schließlich spürt man den niedrigen Kraftstoffverbrauch des 3008 HYbrid4 auch am Geldbeutel. Für Unternehmen also ein äußerst attraktives Gesamtpaket!
Aber ist ein Hybridfahrzeug im Unterhalt nicht teurer als ein Auto mit Verbrennungsmotor?
Nein, denn das Wartungsintervall des 3008 HYbrid4 beträgt bei normaler Nutzung 30.000 Kilometer, genau wie bei einem 3008 2.0 l HDi mit 163 PS. Die Hochspannungsbatterien sind wartungsfrei und halten ein ganzes Fahrzeugleben lang. Peugeot gewährt auf die Batterie fünf Jahre Garantie genauso wie auf die gesamte Hybrid-Antriebseinheit. Damit sind die Unterhaltskosten des 3008 HYbrid4 im Vergleich nicht höher und sollten niemanden vom Kauf abhalten.
Drei Fragen an Vincent BASSO,
Leiter Hybrid-Projekte
Der Elektromotor hat nur eine Leistung von 27 kW. Ist das nicht zu knapp bemessen?
In diesem Projekt waren die richtigen Relationen der Hybrid-Bauteile immer ein wichtiger Punkt. Wer mehr Leistung will, braucht auch mehr Batterien und damit mehr Gewicht – aber genau das möchte man ja vermeiden. Der parallele Antriebsstrang, für den wir uns entschieden haben, ermöglicht beiden Motoren eine hervorragende Leistungsausbeute, da es zwischen beiden Aggregaten keine mechanische Verbindung gibt und somit auch keine Energie verloren geht. Der Dieselmotor treibt die Vorderräder an, der Elektromotor wirkt auf die Hinterräder. So konnten wir für Allradantrieb, 200 PS, ZEV-Modus und moderaten Verbrauch genau das passende Leistungspaket definieren. Nicht zu vergessen ist auch der 8 kW starke Starter-Generator, der die STOP & START-Funktion völlig lautlos und vibrationsfrei übernimmt.
In welchem Modus fährt man am ökonomischsten – im reinen Elektromodus (ZEV)?
Nein, im „Auto“-Modus wird am wenigsten Energie verbraucht, denn er ist so ausgelegt, dass Elektro- und Verbrennungsmotor genau im richtigen Rahmen gefordert werden. In manchen Situationen weist der Dieselmotor einen besseren Wirkungsgrad auf als der Elektromotor. Trotzdem, auch wenn man ZEV-Modus ist, wird die Batterie sicherheitshalber geladen, durch die Rückgewinnung von Bremsenergie oder durch den Einsatz des Verbrennungsmotors wieder aufgeladen werden müssen. Darüber hinaus sind auch die Kennlinien für den Gangwechsel auf eine ökonomische Fahrweise ausgelegt. Im Betriebsmodus „Auto“ wird all dies berücksichtigt. Im Fahrbetrieb wird schnell klar, dass ein häufiger, gezielter Einsatz des Elektromotors den Kraftstoffverbrauch im Mischbetrieb am effizientesten senken kann.
Ist die hochmoderne HYbrid4-Technologie nicht zu kompliziert für den Alltag?
Ganz im Gegenteil! Wir haben die Technologie so konzipiert, dass sie im Alltagseinsatz so einfach und transparent wie möglich genutzt werden kann. Im „Auto“-Modus kombiniert der 3008 HYbrid4 Diesel- und Elektromotor völlig selbstständig. Wer allerdings lieber gezielt eine spezielle Eigenschaft des Fahrzeugs nutzen möchte, kann zwischen den drei anderen Fahrprogrammen „ZEV“, „4WD“ und „Sport“ wählen. So hat der Fahrer völlig freie Hand, wie er den 3008 HYbrid4 nach seinen persönlichen Vorstellungen fahren möchte – die Bedienung ist in jedem Fall denkbar einfach.