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18 Mai 2010

200 Jahre Peugeot - 200 Jahre Fortschritt und Emotion

Die Geschichte des Unternehmens wurde geprägt durch visionäre Persönlichkeiten Im Jahr 1810 wird die Mühle von Sous-Cratet in eine Stahlgießerei umgewandelt, ein Schritt, der den Eintritt der Familie Peugeot in die industrielle Ära markiert und Ausdruck der visionären Ideen von Jean-Pierre und Jean-Frédéric Peugeot ist. Automobil und Fahrrad sind damals noch weit entfernt...

Während die Produktionspalette um Kaffeemühlen, Bandsägen, Korsetthaken, Nähmaschinen und anderen Stahlerzeugnisse erweitert wird, erfordert das zunehmende Wachstum, dass immer neue Produktionskapazitäten geschaffen werden. Audincourt, Valentigney, Beaulieu, Pont-de-Roide und schließlich Sochaux zeugen vom Aufschwung von Peugeot an der „Geburtsstätte“ der Marke, der Region Franche-Comté.

Visionäre Ideen sowie die Fähigkeit, sich ständig auf Veränderungen und neue Herausforderungen einzustellen, erlauben Peugeot anschließend auch den erfolgreichen Wechsel zum Fahrrad und Motorrad (1886) sowie zum Automobil (1891) das die Welt verändern sollte.

Eine zukunftsorientierte Marke

Zur Jahrhundertwende realisierte Peugeot 50 Prozent der französischen Produktion, seine Modelle werden von der Region Franche-Comté aus nach ganz Europa, ja sogar Lateinamerika exportiert. Vor allem Ende der 90er-Jahre erfährt die internationale Expansion von Peugeot einen enormen Aufschwung, und zwar dank dem Peugeot 206, einem Modell, das mehrere Jahre in Folge über 800.000 Mal im Jahr verkauft wurde. Auch der Nachfolger dieser glorreichen Nummer erwies sich als ein perfekt auf die Bedürfnisse des Automobilmarkts abgestimmtes Erfolgsprodukt. Peugeot, das heute in mehr als 160 Ländern präsent ist, stellt sich den Herausforderungen der Globalisierung und setzt seine Expansion in China, Russland und Lateinamerika fort, mit speziellen Produkten wie der Stufenheck-Limousine 408 oder dem Pick-Up 207 Hoggar.

Starke Wurzeln

Während seines 200-jährigen Bestehens hat Peugeot eine langfristige und einzigartige Vision verfolgt, die dem Unternehmen erlaubt hat, wesentliche Veränderungen vorwegzunehmen, stets auf der Höhe seiner Zeit zu sein, aber auch kritische Phasen zu meistern. Vom ersten benzinbetriebenen Quadricycle mit Daimler-Motor, genannt Typ 2, bis hin zu den jüngsten Modellen schöpfte Peugeot seine Kraft stets aus seinen Wurzeln im Osten Frankreichs und aus seinen unternehmerischen Zielen. Beständig bestrebt, seine technische, soziale und industrielle Entwicklung voranzutreiben, konnte Peugeot seine Produktion von einigen Einheiten pro Jahr auf durchschnittlich mehrere Tausend pro Tag steigern, mit derzeit insgesamt 18 Fahrzeugfamilien (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge).

Zahlen und Schlüsseldaten der Produktion

1925

100.000

1988

20.000.000

1952

1.000.000

1996

30.000.000

1959

2.000.000

2002

40.000.000

1976

10.000.000

2008

50.000.000

Der Löwe

Im Jahr 1858, als Peugeot noch am Anfang seiner Entwicklung steht, wählt die Marke den Löwen zum Emblem seiner Produkte. Am 20. November wird er beim Conservatoire Impérial des Arts et Métiers als Markenzeichen eingetragen.

Die Wahl des Löwen als Logo erfolgt in Anlehnung an die Sägeblätter von Peugeot und versinnbildlicht deren Qualitäten:

  • die Robustheit der Sägezähne,
  • die Elastizität der Sägeblätter und
  • den schnellen Schnitt.

Seit damals wurde das Logo mehrmals modernisiert, bis hin zur jüngsten Version im Metallic-Mix von 2010. Der Peugeot RCZ ist das Fahrzeug, dass mit dem neuen Emblem vorfährt.

„l´Aventure Peugeot“ und das Peugeot Museum

Im Jahr 1982 gründet Pierre Peugeot, damals Aufsichtsratsvorsitzender von PSA Peugeot Citroën, den Verein „l´Aventure Peugeot“, dessen Ziel es ist, das Andenken der Marke zu pflegen.

Das „Musée de l’Aventure Peugeot“ in Sochaux öffnet dann 1988 seine Türen. Es präsentiert dem Besucher die Historie der Marke am Beispiel seiner Metallprodukte, Zweiräder und Automobile. Die Fahrzeuge werden mit Dekorationen der jeweiligen Zeitepoche präsentiert und zeichnen so die verschiedenen Entwicklungsphasen von Peugeot nach.

Die Sammlung des Musée de l’Aventure Peugeot umfasst 450 Automobile, 350 Motorräder und Fahrräder, 3.000 Objekte sowie einen Dokumenten- und Bildbestand von mehr als 2 Millionen Elementen.

Ein Blick in die Zukunft

Im Jahr 2010 eröffnet das Museum weitere Räume, so dass sich die Ausstellungsfläche auf 6.000 m² erhöht. In diesen Räumen werden neue Sammlungen gezeigt, darunter die 5er-Reihe sowie auch Nutzfahrzeuge. Auch die Rennfahrzeuge und die Erfolge von Peugeot im Motorsport bekommen ihren Platz im Museum.

Das Depot des Museums soll Sochaux demnächst verlassen und nach Hérimoncourt übersiedeln, in die ehemalige Fabrik von Terre Blanche, wo sich eines der ersten Peugeot-Werke befand.

Unter dem Vorsitz von Xavier Peugeot verwaltet der Verein l´Aventure Peugeot ein Netz von mehr als 2.000 Mitgliedern und vereint 35 Clubs in Frankreich und auf der ganzen Welt.

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