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03 Nov 2011

FIAT INDUSTRIAL ERGEBNISSE DES DRITTEN QUARTALS 2011

FIAT INDUSTRIAL schloss das dritte Quartal 2011 mit Umsatzerlösen in Höhe von 5,9 Milliarden Euro; dies ist ein Zuwachs von 11,7 % im Vergleich zum dritten Quartal 2010. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 484 Millionen Euro lag um 47 % höher als im dritten Quartal 2010: ein Anstieg der Verkaufszahlen in allen Geschäftsbereichen ließen die Umsatzrendite des Konzerns auf 8,3 % klettern (6,3 % im dritten Quartal 2010). Der Nettogewinn lag bei 204 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber 2010 fast verdoppelt.
Die betriebliche Nettoverschuldung erhöhte sich nur leicht auf 1,9 Milliarden Euro und die Liquidität blieb mit
5,6 Milliarden Euro stabil.

  • Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 5,9 Milliarden Euro (5,2 Milliarden Euro im dritten Quartal 2010), ein Zuwachs von 11,7 % dank der zweistelligen Zuwächse bei den Verkaufszahlen in allen Geschäftsbereichen.
  • Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 154 Millionen Euro auf 484 Millionen Euro (330 Millionen Euro im dritten Quartal 2010), was in der hervorragenden Leistung der Sparte CNH begründet ist, die eine Umsatzrendite von 9,7 % erwirtschaftete (2,5 Prozentpunkte mehr als im dritten Quartal 2010).
  • Der Nettogewinn lag bei 204 Millionen Euro im Vergleich zu 117 Millionen Euro im dritten Quartal 2010.
  • Die betriebliche Nettoverschuldung stieg um 0,2 Milliarden Euro auf 1,9 Milliarden Euro: die Erhöhung des betriebsnotwendigen Kapitals zur Unterstützung der intensivierten Geschäftsbereichsaktivitäten und die getätigten Investitionen haben die starke operative Performance mehr als aufgehoben. Die Liquidität stieg auf 5,6 Milliarden Euro, eine Zunahme von 0,1 Milliarden Euro seit dem 30. Juni 2011.
  • Der Konzern hat die Ziele für das Jahr an den Aufschwung angepasst und erwartet ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von etwa 1,6 Milliarden Euro (geplant waren 1,5 Milliarden Euro). Die anderen anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen des zweiten Quartals genannten Ziele werden bestätigt.

Am 1. Januar 2011 wurde die Abspaltung von Fiat S.p.A. zugunsten von Fiat Industrial S.p.A. wirksam. Die in dieser Mitteilung für das Jahr 2010 genannten Zahlen beziehen sich auf die an Fiat Industrial übertragenen Aktivitäten und wurden den Abschlüssen von Fiat für das am 31. Dezember beendete Geschäftsjahr 2010 und für die ersten neun Monate 2010 entnommen („carved out").



Der Umsatz des Konzerns stieg aufgrund der zweistelligen Zuwächse in allen Geschäftsbereichen um 11,7 % auf 5,9 Milliarden Euro.

- Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Land- und Baumaschinen (CNH) in Höhe von 3,5 Milliarden Euro stiegen gegenüber dem dritten Quartal 2010 um 16,4 % (+27,4 % in Dollar). Die Umsatzerlöse der Sparte Landmaschinen stiegen dank der hervorragenden Marktbedingungen in allen geografischen Regionen um 18 %. Die Entwicklung des Marktanteils verlief in Europa positiv und lag auf einer Linie mit dem Markt für Traktoren mit einer Leistung von mehr als 40 PS in Nordamerika, begünstigt durch die Nachfrage nach homologierten Maschinen des Typs Tier 4A/Stage IIIB, sowie nach Mähdreschern in allen Regionen. Die Umsatzerlöse des Bereichs Baumaschinen stiegen um 25 % und verzeichneten Zuwächse in allen geografischen Regionen; die Entwicklung des Marktanteils insgesamt entsprach der Entwicklung des Marktes sowohl für leichte als auch für schwere Baumaschinen.
- Der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge (Iveco) verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 12 % auf 2,2 Milliarden Euro. Dies spiegelt die allgemeine Erholung der Nachfrage in Westeuropa insgesamt und die kontinuierliche solide Lage in Lateinamerika wider. Die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge insgesamt (einschließlich Busse und Sonderfahrzeuge) stieg um 15,3 % auf 35.107 Fahrzeuge, wobei der Zuwachs bei den leichten Nutzfahrzeugen 17,2 %, bei den mittelschweren 10,6 % und bei den schweren Nutzfahrzeugen 32,7 % betrug. Aufgeteilt nach Regionen stieg die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge in Westeuropa um 10,4 %, in Lateinamerika um 22,4 % und in Osteuropa um 20,3 %.
- Der Geschäftsbereich Powertrain (FPT Industrial) erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 742 Millionen Euro, ein Anstieg von 33 %, der dem bedeutenden Wachstum der Verkaufszahlen aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage von Konzernunternehmen und Fremdkunden zu verdanken ist.
. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns lag im dritten Quartal 2011 bei 484 Millionen Euro und war damit um 154 Millionen Euro (+47 %) höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die höhere Rentabilität von CNH und Iveco führte zu einer Umsatzrendite von 8,3 % (6,3 % im dritten Quartal 2010).
- CNH schloss das Quartal mit einem starken Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 336 Millionen Euro (215 Millionen Euro im dritten Quartal 2010). Die Umsatzrendite lag bei 9,7 % (7,2 % im dritten Quartal 2010). Diese umfassend verbesserte Performance ist auf die höheren Verkaufszahlen und die besseren Verkaufspreise zurückzuführen.
- Iveco erzielte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 123 Millionen Euro (gegenüber 80 Millionen Euro im dritten Quartal 2010). Die Umsatzrendite lag bei 5,6 % und somit um 1,6 Prozentpunkte höher als im dritten Quartal 2010 (4,0 %). Dieser Anstieg ergibt sich aus der Verbesserung der betrieblichen Hebel durch die höheren Verkaufszahlen sowie der Optimierung der Produktionskosten.
- FPT Industrial erreichte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 30 Millionen Euro im Vergleich zu 22 Millionen Euro im dritten Quartal 2010, hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Verkaufszahlen. Die Umsatzrendite verbesserte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 %.
. Die betriebliche Nettoverschuldung lag am Ende des Berichtsquartals bei 1,9 Milliarden Euro (1,7 Milliarden Euro zum 30. Juni 2011). Die starke operative Performance konnte fast vollständig den Anstieg des betriebsnotwendigen Kapitals und die getätigten Investitionen ausgleichen, wobei dieser Anstieg den aktuellen und erwarteten Verkaufszahlen entspricht.
. Die Liquidität zum 30. September 2011 lag bei 5,6 Milliarden Euro (5,5 Milliarden Euro zum 30. Juni 2011). Darin enthalten sind verfügbare Kreditlinien in Höhe von 1,6 Milliarden Euro, die noch nicht in Anspruch genommen wurden.


 




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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Turin, im Oktober 2011