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27 Jul 2011
ERGEBNISSE VON FIAT S.P.A. IM ZWEITEN QUARTAL 2011
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Aufgrund des Erwerbs des zusätzlichen Anteils von 16 % (auf verwässerter Basis) an Chrysler und den damit verbundenen möglichen Wahlrechten im Zusammenhang mit den Optionen, die ausübbar wurden, wurden die Ergebnisse von Chrysler durch Fiat ab dem 1. Juni 2011 konsolidiert. Fiat und Chrysler werden ihre finanziellen Angelegenheiten, einschließlich Kapitalbeschaffung und Liquiditätsmanagement, weiterhin eigenständig verwalten. Außerdem hat Fiat keinerlei Garantie, Unterstützung oder ähnliche Verpflichtung in Bezug auf irgendwelche finanziellen Verpflichtungen von Chrysler übernommen und hat auch keine Verpflichtung, Chrysler in Zukunft zu finanzieren.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns lag bei 525 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Chrysler beläuft sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 375 Millionen Euro und ist damit um 68 Millionen Euro höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum 2010.
Die betriebliche Nettoverschuldung lag zum 30. Juni 2011 bei 3,047 Milliarden Euro, davon entfallen 979 Millionen Euro (489 Millionen Euro zum 31. März 2011) auf Fiat ohne Chrysler. Der starke betriebliche Cashflow hat die Investitionen und die Dividendenzahlungen im Berichtszeitraum mehr als ausgeglichen und führte zu einer Senkung der betrieblichen Nettoverschuldung um 391 Millionen Euro vor der Zahlung der Gegenleistung für den Erwerb des Anteils von 16 % an Chrysler. Die Investitionen von Fiat ohne Chrysler beliefen sich auf 794 Millionen Euro, ein Anstieg von 144 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal 2010, welcher der geplanten Entwicklung für das gesamte Geschäftsjahr entspricht. Die Liquidität zum 30. Juni 2011 lag bei insgesamt 19,2 Milliarden Euro, davon entfallen 12,2 Milliarden Euro auf Fiat ohne Chrysler, ein Rückgang von 0,9 Milliarden Euro im Vergleich zu Ende März. Zusätzlich zu den Aufwendungen für die Zeichnung des Anteils von 16 % an Chrysler wurden im Monat Mai Obligationen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro zurückgezahlt und im April wurde eine Obligationenanleihe in Höhe von einer Milliarde Euro ausgegeben. Die Liquidität zum 30. Juni spiegelt nicht die Einnahmen der am 8. Juli erfolgten Obligationenausgabe in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Euro wider, und auch nicht die Aufwendung von 700 Millionen Dollar für den Erwerb der Beteiligung des amerikanischen Finanzministeriums an Chrysler und der damit zusammenhängenden Rechte aufgrund des Vertrags über die Rückübertragung von Anteilen (Equity Recapture Agreement) und für den Erwerb der Beteiligung der kanadischen Regierung. Chrysler stehen außerdem Kreditlinien in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar zur Verfügung, die noch nicht in Anspruch genommen wurden. Aufgrund der Konsolidierung von Chrysler und der Verbesserung der anderen Geschäftsbereiche, passt Fiat die Ziele für das Geschäftsjahr an. Für den konsolidierten Konzern (einschließlich Chrysler für 7 Monate) werden Umsatzerlöse für das Jahr von mehr als 58 Milliarden Euro, ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von rund 2,1 Milliarden Euro und ein Nettogewinn von rund 1,7 Milliarden Euro erwartet. Die Investitionen für das Geschäftsjahr, einschließlich Chrysler, werden sich auf rund 5,5 Milliarden Euro und die betriebliche Nettoverschuldung wird sich auf rund 5,0 bis 5,5 Milliarden Euro belaufen. Man geht davon aus, dass die Liquidität weiterhin hoch bleibt (rund 18 Milliarden Euro).
Konsolidierung von Chrysler zum Termin des Erwerbs Am 24. Mai 2011 hat Fiat die Call-Option auf den Erwerb eines zusätzlichen Anteils von 16 % auf verwässerter Basis am Kapital von Chrysler Group LLC ("Chrysler") ausgeübt und hat kraft der möglichen Wahlrechte im Zusammenhang mit den Optionen, die ausübbar wurden, die Mehrheitsbeteilung zu Zwecken der Konsolidierung erworben (IAS 27). Diese Transaktion führte zu der Zuschreibung eines außergewöhnlichen Ertrags in Höhe von insgesamt 2,0 Milliarden Euro aufgrund der Neubewertung des zuvor gehaltenen Anteils von 30 %, und des Rechts von Fiat, einen weiteren zusätzlichen Anteil von 5 % bei Eintreten des letzten Leistungsziels zu erhalten, das voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres eintreten wird. Dieser Ertrag wurde festgelegt auf der Grundlage eines Marktpreises von Chrysler in Höhe von rund 8,3 Milliarden Dollar (5,8 Milliarden Euro), der sich aus dem Preis von 500 Millionen Dollar ergibt, der zwischen Fiat und dem amerikanischen Finanzministerium am 3. Juni 2011 in Bezug auf die Ausübung der „UST-Call-Option" über 6,031 % (auf vollständig verwässerter Basis) des Kapitals von Chrysler vereinbart wurde. Die Konsolidierung der Aktiva und Passiva von Chrysler, die zum Termin des Erwerbs zu ihrem Marktpreis bewertet werden (gemäß IFRS 3), führte zur Zuschreibung eines Goodwill von 9,2 Milliarden Euro und eine 54 %-Beteiligung Dritter über einen Betrag von 3,1 Milliarden Euro, der unter Bezugnahme auf den oben genannten Marktpreis von Chrysler festgelegt wurde. Dies führt zu einer Erhöhung des Nettovermögens von Fiat um insgesamt 5,1 Milliarden Euro, wovon 2,0 Milliarden Euro auf den oben genannten außergewöhnlichen Ertrag und 3,1 Milliarden Euro auf die Beteiligungen Dritter entfallen. Auch wenn die Bewertung der erworbenen Aktiva und übernommenen Passiva von Chrysler zu Zwecken des verkürzten Finanzberichts umfassend durchgeführt wurde, können diese Beträge in den 12 Monaten nach der ersten Konsolidierung, wie es nach IFRS 3 gestattet ist, weiteren Analysen unterliegen und möglichen Änderungen unterworfen sein. Die Ergebnisse des Konzerns im zweiten Quartal 2011 Die Umsatzerlöse des Konzerns lagen im zweiten Quartal 2011 bei 13,2 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung von Chrysler liegen die Umsatzerlöse bei 10 Milliarden Euro, dies ist ein Zuwachs von 6,5 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Alle Geschäftsbereiche erzielten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutende Zuwächse; bei den Luxus- und Sportmarken und bei Zulieferteilen und Anlagenbau konnten zweistellige Zuwächse verzeichnet werden. Die Umsatzerlöse von Fiat Group Automobiles verbesserten sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 um 2,7 %.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 525 Millionen Euro einschließlich 150 Millionen Euro von Chrysler für den Monat Juni. Ohne Berücksichtigung von Chrysler stieg das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 22 % oder 68 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal 2010, und ist hauptsächlich der guten Entwicklung der Sparte Zulieferteile zu verdanken. Die Umsatzrendite lag bei 3,8 % (3,3 % im zweiten Quartal 2010).
Das operative Ergebnis lag im zweiten Quartal 2011 bei 1,583 Milliarden Euro und spiegelt die positive Auswirkung von außergewöhnlichen Erträgen in Höhe von 1,058 Milliarden Euro wider. Die außergewöhnlichen Erträge lagen bei 2,020 Milliarden Euro, davon entfallen 2,017 Milliarden Euro (ohne Chrysler) auf die Neubewertung zum Marktwert des vor dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung gehaltenen Anteils von 30 % an Chrysler, und des Rechts, einen weiteren Anteil von 5 % bei Erreichen des dritten Leistungsziels zu erhalten. Die außergewöhnlichen Aufwendungen beliefen sich auf 962 Millionen Euro, davon entfallen 739 Millionen Euro auf Fiat ohne Berücksichtigung von Chrysler (davon sind 552 Millionen Euro nicht zahlungswirksame Kosten). Diese beruhen größtenteils auf den Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von Fiat im Prozess der strategischen Neuausrichtung an die Produktions- und Vertriebsaktivitäten von Chrysler, der nach der Erhöhung der Beteiligung von Fiat an Chrysler weiter forciert wurde, sowie auf außergewöhnliche Aufwendungen hauptsächlich in Bezug auf die Neuausrichtung einiger kleinerer Aktivitäten des Konzerns. Chrysler verzeichnete im Monat Juni 2011 einen operativen Verlust von 73 Millionen Euro, der außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 223 Millionen Euro enthält. Zum Termin des Erwerbs der Mehrheitsbeteiligung durch Fiat, verzeichnete Chrysler eine Neubewertung seiner Bestände über insgesamt 220 Millionen Euro in Bezug auf die Bewertung zum Marktwert der erworbenen Aktiva und übernommenen Passiva. Im Juni wurde dieser Betrag aufgrund der schnellen Rotation der Bestände vollständig abgeschrieben und wurde als außergewöhnliche nicht kostenwirksame Aufwendung erfasst. Im zweiten Quartal 2010 enthielt der operative Gewinn, der bei 282 Millionen Euro lag, außergewöhnliche Nettoaufwendungen in Höhe von 25 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2011 lagen die finanziellen Nettoaufwendungen bei 230 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Chrysler beliefen sich die finanziellen Nettoaufwendungen auf 160 Millionen Euro (186 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010). Abzüglich der Bewertung nach Marktwert zweier Equity Swaps in Verbindung mit Aktienoptionen (keine Auswirkung im zweiten Quartal 2011 und negative Auswirkung in Höhe von 19 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010), lagen die finanziellen Aufwendungen im Wesentlichen auf dem Niveau des zweiten Quartals 2010, wobei die Kosten im Zusammenhang mit der Erhaltung der höheren Liquiditätsniveaus von den Vorteilen der geringeren Nettoverschuldung und günstigen Wechselkursen ausgeglichen wurden. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 1,361 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung von Chrysler lag das Ergebnis vor Steuern bei 1,504 Milliarden Euro. Der Zuwachs von 1,378 Milliarden Euro (ohne Chrysler) im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 spiegelt die Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (+68 Millionen Euro) und die positive Veränderung der außergewöhnlichen Posten in Höhe von 1,306 Milliarden Euro (2011: 1,281 Milliarden Euro, 2010: -25 Millionen Euro) wider. Die Ertragssteuern lagen bei 124 Millionen Euro gegenüber 143 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010 und beziehen sich hauptsächlich auf die zu versteuernden Ergebnisse der im Ausland tätigen Konzerngesellschaften sowie auf die in Italien anfallenden Steuern (IRAP). Das konsolidierte Nettoergebnis lag im zweiten Quartal 2011 bei 1,237 Milliarden Euro (gegenüber einem Nettoverlust von 17 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010). Ohne Berücksichtigung der außergewöhnlichen Posten und der damit verbundenen steuerlichen Auswirkungen läge der Nettogewinn bei 156 Millionen Euro (76 Millionen Euro ohne Berücksichtigung von Chrysler, eine Verbesserung von 68 Millionen Euro gegenüber dem zweiten Quartal 2010). Die betriebliche Nettoverschuldung lag zum 30. Juni 2011 bei 3,407 Milliarden Euro, davon entfallen 979 Millionen Euro (489 Millionen Euro zum 31. März 2011) auf Fiat ohne Chrysler. Der starke betriebliche Cashflow hat die Investitionen und die Dividendenzahlungen im Berichtszeitraum mehr als ausgeglichen und führte zu einer Senkung der betrieblichen Nettoverschuldung um 391 Millionen Euro vor der Zahlung der Gegenleistung für den Erwerb des Anteils von 16 % an Chrysler. Die Investitionen von Fiat ohne Chrysler beliefen sich auf 794 Millionen Euro, ein Anstieg von 144 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal 2010, welcher der geplanten Entwicklung für das gesamte Geschäftsjahr entspricht. Die Liquidität zum 30. Juni 2011 lag bei insgesamt 19,2 Milliarden Euro, davon entfallen 12,2 Milliarden Euro auf Fiat ohne Chrysler, ein Rückgang von 0,9 Milliarden Euro im Vergleich zu Ende März. Zusätzlich zu den Aufwendungen für die Zeichnung des Anteils von 16 % an Chrysler wurden im Monat Mai Obligationen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro zurückgezahlt und im April wurde eine Obligationenanleihe in Höhe von einer Milliarde Euro ausgegeben. Die Liquidität zum 30. Juni spiegelt nicht die Einnahmen der am 8. Juli erfolgten Obligationenausgabe in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Euro wider, und auch nicht die Aufwendung von 700 Millionen Dollar für den Erwerb der Beteiligung des amerikanischen Finanzministeriums an Chrysler und der damit zusammenhängenden Rechte aufgrund des Vertrags über die Rückübertragung von Anteilen (Equity Recapture Agreement) und für den Erwerb der Beteiligung der kanadischen Regierung. Chrysler stehen außerdem Kreditlinien in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar zur Verfügung, die noch nicht in Anspruch genommen wurden.
Die Ergebnisse des Konzerns im ersten Halbjahr 2011 Die Umsatzerlöse des Konzerns lagen im ersten Halbjahr 2011 bei 22,4 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung von Chrysler liegen die Umsatzerlöse bei 19,2 Milliarden Euro, dies ist ein Zuwachs von 6,8 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Alle Geschäftsbereiche erzielten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutende Zuwächse; bei den Luxus- und Sportmarken und bei Zulieferteilen und Anlagenbau konnten zweistelligen Zuwächse verzeichnet werden. Die Umsatzerlöse von Fiat Group Automobiles verbesserten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 2,6 %.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 776 Millionen Euro, einschließlich 150 Millionen Euro von Chrysler für den Monat Juni. Ohne Berücksichtigung von Chrysler stieg das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 16,6 % (+89 Millionen Euro) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010, und ist hauptsächlich der guten Entwicklung der Sparte Zulieferteile zu verdanken. Die Umsatzrendite lag bei 3,3 % (3,0 % im ersten Halbjahr 2010).
Das konsolidierte operative Ergebnis lag im ersten Halbjahr 2011 bei 1,834 Milliarden Euro und spiegelt die positive Auswirkung von außergewöhnlichen Erträgen in Höhe von 1,058 Milliarden Euro wider. Chrysler verzeichnete im Monat Juni 2011 einen operativen Verlust von 73 Millionen Euro, der außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 223 Millionen Euro enthält (im Zusammenhang mit der Anfangsbewertung zum Marktwert der oben genannten Bestände). Das operative Ergebnis im ersten Halbjahr 2010 in Höhe von 514 Millionen Euro enthielt außergewöhnliche Nettoaufwendungen in Höhe von 23 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2011 lagen die finanziellen Nettoaufwendungen bei 368 Millionen Euro einschließlich finanzielle Nettoaufwendungen in Höhe von 70 Millionen Euro bezüglich Chrysler. Ohne Berücksichtigung von Chrysler beliefen sich die finanziellen Nettoaufwendungen auf 298 Millionen Euro (328 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010) und enthielten die positive Auswirkung in Höhe von 23 Millionen Euro aufgrund der Bewertung zweier Equity Swaps nach Marktwert in Verbindung mit Aktienoptionen (-32 Millionen Euro im ersten Halbjahr Quartal 2010). Abzüglich dieses Postens war bei den finanziellen Nettoaufwendungen ein Anstieg von 25 Millionen Euro zu verzeichnen, der hauptsächlich auf die Kosten im Zusammenhang mit der Erhaltung der höheren Niveaus der Liquidität zurückzuführen ist. Das Ergebnis vor Steuern belief sich im ersten Halbjahr 2011 auf 1,514 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung von Chrysler lag das Ergebnis vor Steuern bei 1,657 Milliarden Euro. Der Zuwachs von 1,392 Milliarden Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 spiegelt die Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (+89 Millionen Euro) und die positive Veränderung der außergewöhnlichen Nettoposten in Höhe von 1,304 Milliarden Euro wider. Die Ertragssteuern lagen bei 240 Millionen Euro (gegenüber 269 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010) und beziehen sich hauptsächlich auf die zu versteuernden Ergebnisse der im Ausland tätigen Konzerngesellschaften sowie auf die in Italien anfallenden Steuern (IRAP). Das konsolidierte Nettoergebnis lag im ersten Halbjahr 2011 bei 1,274 Milliarden Euro (Verlust von 4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010). Ohne Berücksichtigung der außergewöhnlichen Posten und der damit verbundenen steuerlichen Auswirkungen läge der Nettogewinn bei 193 Millionen Euro (113 Millionen Euro ohne Berücksichtigung von Chrysler, eine Verbesserung von 94 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2010). Die betriebliche Nettoverschuldung lag zum 30. Juni 2011 bei 3,407 Milliarden Euro, davon entfallen 979 Millionen Euro auf Fiat ohne Chrysler im Vergleich zu 542 Millionen Euro Ende 2010. Abzüglich der Zahlung der Gegenleistung für den Erwerb des Anteils von 16 % an Chrysler läge der Cashflow des ersten Halbjahrs 2011 bei 444 Millionen Euro.
In Frankreich und Großbritannien gab der Markt um 6,5 % bzw. 5,2 % nach - mit diesem Rückgang war aufgrund der endgültigen Einstellung der staatlichen Fördermaßnahmen in den beiden Ländern zu rechnen. In Spanien wurde im vierten Quartal in Folge ein Rückgang von mehr als 20 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet, was durch die makroökonomische Situation und eine für den Automobilmarkt ungünstig Politik bedingt war. Im Berichtsquartal lieferte Fiat Group Automobiles in Europa rund 252.700 Fahrzeuge aus, ein Rückgang von 7,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die bedeutenden Zuwächse in Deutschland (+15,9 %) und in Großbritannien (+17,6 %) konnten die Rückgänge in Frankreich (-16,2 %), Spanien (-38,9 %) und in den kleineren Märkten (insgesamt -8,6 %) nur teilweise ausgleichen. In Italien lag der Rückgang bei 8,5 %. Bei Alfa Romeo stieg die Zahl der Auslieferungen in Europa dank des Erfolgs des Modells Alfa Romeo Giulietta um mehr als 30 %. Die Auslieferungen von Lancia waren stabil, während Fiat bei den Verkaufszahlen Einbußen hinnehmen musste, was hauptsächlich auf das Auslaufen der Palette verschiedener Modelle zurückzuführen ist. Im zweiten Quartal 2011 lag der Marktanteil von FGA in Europa insgesamt bei 7,2 %, dies ist ein Rückgang von 0,3 Prozentpunkten im Vergleich zum zweiten Quartal 2010. In Italien belief sich der Marktanteil auf 29,5 % im Vergleich zu 30,3 % im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dieser Entwicklung liegt das bereits beschriebene Auslaufen der Palette einiger Modelle und der Nachfragerückgang für Fahrzeuge mit Methan- und Flüssiggasantrieb (auf 5 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010) zugrunde. Darüber hinaus konnten der Fiat Freemont und der Lancia Ypsilon, die kürzlich mit großem Erfolg, sowohl bei der Kritik und was die Anzahl der Anzahl der Bestellungen betrifft, eingeführt wurden, dieser Tatsache nur unwesentlich entgegenwirken. In Großbritannien verzeichnete FGA einen im Wesentlichen stabilen Marktanteil von 3,0 %, in Deutschland stieg der Marktanteil um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 %, während in Frankreich und Spanien der Rückgang bei 0,7 und 0,4 Prozentpunkten lag. Eine besonders gute Performance war in den Niederlanden zu verzeichnen, wo sich der Marktanteil im sechsten Quartal in Folge verbesserte, und in einem Markt mit Zuwächsen von 18 % die Zahl der Neuzulassungen von FGA um 43 % anstieg, wobei FGA die führende Rolle auf dem Markt für Fahrzeuge mit niedrigem CO2-Ausstoß bestätigen konnte. Die Marke Fiat litt besonders unter den beschriebenen Bedingungen, sowohl bei den Produkten als auch im Marktumfeld und musste in Europa einen Rückgang des Marktanteils von 6,1 % auf 5,4 % hinnehmen. Der Fiat Panda, von dem seit seiner Einführung zwei Millionen Fahrzeuge verkauft wurden, bestätigt seine Führungsposition in Europa in seinem Bezugssegment, gefolgt vom Fiat 500, der seinen Marktanteil um zwei Punkte verbesserte. Der Grande Punto My Life erzielte eine gute Performance und erholte sich im wettbewerbsintensivsten Segment in Europa um 0,8 Prozentpunkte, und reihte sich unter die zehn meistverkauften Autos ein. Größer als erwartet war der Erfolg des Fiat Freemont, für den seit seiner Einführung 13.000 Bestellungen eingingen. Lancia konnte seinen Marktanteil von 0,7 % halten und profitierte vom Verkauf des neuen Lancia Ypsilon erst im letzten Teil des Quartals. Bis heute liegen 15.000 Bestellungen vor. Dagegen konnte Alfa Romeo seinen Marktanteil in Europa auf 1,0 % (+0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) steigern, wodurch sich der Erfolg des Alfa Romeo Giulietta bestätigte. Bei den Transportern verzeichnete FGA im zweiten Quartal 2011 einen erheblichen Anstieg bei den Auslieferungen in Europa: im Berichtsquartal wurden insgesamt 64.700 Einheiten ausgeliefert, dies entspricht einem Zuwachs von 23,8 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 und ist deutlich höher als die Nachfrageentwicklung. Zweistellige Zuwächse waren in Deutschland (+40,5 %) und in Frankreich (+15,0 %) zu verzeichnen. Damit wurde der positive Trend des ersten Quartals fortgesetzt. In Italien, wo sich der Markt leicht erholte, stieg die Zahl der Auslieferungen von FGA um 30,6 %. In Großbritannien blieb die Zahl der Auslieferungen stabil, während sie in Spanien um 17,4 % sank. In Europa lag der Marktanteil von Fiat Professional bei 14,4 %2 (+0,6 Prozentpunkte). Dies war das beste zweite Quartal in der Geschichte der Marke. Der Marktanteil von Fiat Professional ist in allen wichtigen Märkten gestiegen: in Italien auf 45,5 % (+0,8 Prozentpunkte), in Deutschland, wo Fiat Professional die beste Performance in einem zweiten Quartal überhaupt erzielte, auf 14,7 % (+2,2 Prozentpunkte), und in Frankreich auf 10,9 % (+0,8 Prozentpunkte). Leichte Einbußen waren bei den Marktanteilen in Großbritannien (-0,4 Prozentpunkte auf 3,6 %) und in Spanien (-0,3 Prozentpunkte auf 8,6 %) hinzunehmen. Maßgeblich an dieser Performance beteiligt war der Fiat Ducato, von dem nach der Einführung der neuen Motorenpalette 37.400 Einheiten zugelassen wurden (Anstieg von rund 17 %). In Brasilien war im Berichtsquartal ein erheblicher Nachfrageanstieg nach Pkw und Transportern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen (+15,4 %), wobei die Entwicklung in beiden Sparten ähnlich verlief und mit 860.000 Neuzulassungen ein weiterer Rekord erreicht wurde. Die Zahl der Auslieferungen in beiden Bereichen (Pkw und Transporter) von FGA in Brasilien stieg erneut auf mehr als 200.000 Einheiten, ein Zuwachs von 6,9 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010. FGA erzielte einen Marktanteil von insgesamt 22,6 % (-0,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresquartal, aber +0,5 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Quartal 2011). FGA stärkte seine Führungsposition auf dem Markt und verbesserte seinen Vorsprung gegenüber dem direkten Wettbewerber um 2,8 Prozentpunkte. In Argentinien stieg die Zahl der Auslieferungen von FGA insgesamt um mehr als 40 % bei einem allgemeinen Marktzuwachs von 34,2 %. Der Marktanteil von FGA betrug insgesamt 10,4 %, mit Zuwächsen bei den Transportern. Fiat Group Automobiles erzielte im zweiten Quartal 2011 einen Gewinn der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 187 Millionen Euro und lag damit im Wesentlichen auf dem Niveau des zweiten Quartals 2010 (185 Millionen Euro). Die positiven Auswirkungen der höheren Verkaufszahlen und der Einsparungen im Beschaffungsbereich wurden nahezu vollständig von der geringeren Kostendeckung in den italienischen Werken, in denen Autos produziert werden, aufgehoben. Im Mai begann in Europa der Vertrieb des neuen Fiat 500 TwinAir (Limousine und Cabrio). Die Bezeichnung "TwinAir" bezeichnet nicht einfach nur den Zweizylinder-Turbomotor, sondern eine besondere Produktpalette, die sich durch unverwechselbares Styling und Ausstattung auszeichnet und die Eigenschaften des "fun to drive" der Fahrzeuge hervorragend ausdrückt. Nach dem Erfolg des ersten „Tags der offenen Tür" Ende Mai wurde der neue Fiat Freemont, das erste Fahrzeug aus der Allianz von Fiat mit Chrysler, der Presse vorgestellt. Der Fiat Freemont wurde zum „offiziellen Auto" der italienischen Fußballnationalmannschaft ernannt, bei der Fiat die nächsten 4 Jahre als Top Sponsor auftritt. Bei Lancia begann im April der Vertrieb in Italien der neuen Palette des Lancia Delta, der wichtige Neuheiten in Bezug auf Design, Ausstattung und Motoren vorweist. Nach seiner Vorstellung auf dem Genfer Automobilsalon wird der neue Lancia Ypsilon seit Juni verkauft. Im April stellte die Marke Jeep® den Grand Cherokee, der mit dem neuen 3.0-Turbodieselmotor mit MultiJet II-Technologie ausgerüstet ist, und die neuen Modelle Jeep® Compass und Wrangler Unlimited vor. In Deutschland wurde FGA mit zwei wichtigen Preisen ausgezeichnet: Der Fiat 500 erzielte in der "Vehicle Owner Satisfaction Study" von J. D. Power and Associates die höchste Punktzahl in Bezug auf "Kundenzufriedenheit", während das „4C Concept" von Alfa Romeo von den Lesern der Zeitschrift Auto Bild zum "schönsten „Concept Car" des Jahres" gewählt wurde. Das Modell Alfa Romeo Giulietta dagegen erhielt eine bedeutende Auszeichnung aus der Welt der Werbung: den ersten Preis für die besten Werbekampagnen des Jahres bei den NC AWARDS. Im Mai wurde der neue Fiat Ducato eingeführt, ein Fahrzeug mit Verkaufsrekorden, das über 5 Generationen hinweg zahlreiche internationale Auszeichnungen erhielt und von dem seit seiner Einführung im Jahr 1981 mehr als 2,2 Millionen Fahrzeuge verkauft wurden. Die Palette des neuen Ducato ist außerordentlich vielfältig und bietet rund 2.000 unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten für Fahrgestell, Motoren und Mechanik, einen noch niedrigeren Verbrauch und verringerten CO2-Ausstoß (Senkung um rund 15 % im Vergleich zu Euro 4-Motoren). Außerdem werden verschiedene Euro 5-Dieselmotoren mit einer Leistung von 115 bis 177 PS sowie eine Version mit Methan-Antrieb angeboten. Erstes Halbjahr Fiat Group Automobiles erzielte im ersten Halbjahr 2011 Umsatzerlöse in Höhe von 14,6 Milliarden Euro, dies ist ein Anstieg von 2,6 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 aufgrund der besseren Verkaufsmix und der günstigen Wechselkursentwicklung insbesondere im ersten Quartal (1,5 % bei gleichbleibenden Wechselkursen). In den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 lieferte Fiat Group Automobiles insgesamt 1.087.000 Einheiten aus (Pkw und Transporter) und lag damit auf dem Niveau der ersten sechs Monate 2010. Der leichte Rückgang in der Sparte Pkw (-2,7 % bei 869.000 verkauften Einheiten) wurde vollständig durch den Zuwachs der Verkaufszahlen der Sparte Transporter ausgeglichen, die auf 218.000 Einheiten anstiegen (+12,5 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010). Während des ersten Halbjahrs 2011 war der Automobilmarkt in Europa rückläufig (-1,8 %); dies entspricht dem Verlauf des ersten Quartals. Bei den wichtigen Märkten zeigten sich positive Änderungen der Nachfrage in Deutschland (+10,5 %) und Frankreich (+1 %, ausschließlich dank der Entwicklung im ersten Quartal), während in Italien (-13,1 %), Großbritannien (-7,1 %) und Spanien (-26,8 %) die Nachfrage extrem schwach war. In den übrigen europäischen Ländern bewegte sich die Nachfrage auf dem Vorjahresniveau, mit erheblichen Unterschieden in den einzelnen Ländern. FGA lieferte in Europa 498.000 Pkw aus, ein Rückgang um 9,4 %, bedingt durch den Verlauf im Inland, wo die Anzahl der Auslieferungen um 14,8 % sanken. Der Zuwachs in Deutschland (+20,5 %) und Großbritannien (+5,0 %) konnte den Rückgang in Frankreich (-10,7 %) und Spanien (-28,9 %) vollständig ausgleichen. In den übrigen europäischen Ländern waren die Auslieferungen stabil. Der Marktanteil von Fiat Group Automobiles lag in Europa bei 7,2 % (-0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010). Die Entwicklung des Marktanteils wurde durch die Daten des ersten Quartals 2011 (-1,5 Prozentpunkte auf 7,1 %) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark beeinflusst, der von den Nachwirkungen der Fördermaßnahmen in Italien profitierte. In den einzelnen Ländern war der Marktanteil in Italien (-1,7 Prozentpunkte) und Frankreich (-0,4 Prozentpunkte) rückläufig, während er in Deutschland und Großbritannien im Wesentlichen auf Vorjahresniveau lag. Bei Transportern stieg die Anzahl der Auslieferungen in Europa im ersten Halbjahr 2011 um 14,5 %. Der Zuwachs der Verkaufszahlen betraf alle wichtigen Märkte mit Ausnahme von Spanien, wo die Zahlen auf dem Niveau des ersten Halbjahrs 2010 lagen. Die Anzahl der Auslieferungen stieg in Deutschland (+42,0 %), Italien (+6,7 %), Frankreich (+15,4 %) und Großbritannien (+9,2 %). Der Marktanteil blieb mit 13,6 %3 trotz eines ungünstigen Marktmix im Wesentlichen stabil. FGA verbesserte seine Position in allen wichtigen Märkten: in Italien (+0,4 Prozentpunkte auf 46,2 %), in Deutschland (+1,9 Prozentpunkte auf 13,6 %), in Frankreich (+0,5 Prozentpunkte auf 10 %), in Großbritannien (+0,1 Prozentpunkte auf 3,7 %) und Spanien (+0,6 Prozentpunkte auf 9,2 %) In Brasilien stiegen die Auslieferungen von Pkw und Transportern um 7,4 % auf 383.000 Einheiten. Fiat Group Automobiles konnte die führende Rolle auf dem Markt sowohl bei Pkw als auch bei Transportern beibehalten und erzielte einen Marktanteil in Höhe von 22,4 %, bei einem Markt mit Zuwächsen von 9,5 %. In Argentinien schloss der Markt das erste Halbjahr mit Zuwächsen von 30,7 %. Der Marktanteil von FGA lag bei 10,2 %, die Zahl der Auslieferungen belief sich auf 43.400 Einheiten. Fiat Group Automobiles verzeichnete im ersten Halbjahr 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 317 Millionen Euro (338 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten 2010). Chrysler Die Ergebnisse von Chrysler wurden von Fiat ab Juni 2011 konsolidiert. In diesem Monat erzielte Chrysler Nettoumsatzerlöse von 3,325 Milliarden Euro mit Auslieferungen von insgesamt 179.000 Einheiten, davon 83 % in den Vereinigten Staaten und Kanada. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 150 Millionen Euro. Es folgt eine Beschreibung der wirtschaftlichen Entwicklung von Chrysler im zweiten Quartal und ersten Halbjahr 2011, um ein vollständigeres Bild der Aktivitäten darzustellen. Zweites Quartal Im zweiten Quartal 2011 lieferte Chrysler insgesamt 514.000 Fahrzeuge aus, ein Zuwachs von 19 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den Vereinigten Staaten wurden 368.000 Fahrzeuge ausgeliefert (+18 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010). In Kanada wurden 74.000 Fahrzeuge (+15 %) und in den übrigen Regionen wurden 72.000 Fahrzeuge ausgeliefert (+28 %). Weltweit wurden im zweiten Quartal 2011 486.000 Einheiten ausgeliefert4, ein Anstieg von 19 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010. Im zweiten Quartal stieg die Anzahl der Auslieferungen um 20 % sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Kanada und es wurden 353.000 Einheiten bzw. 72.000 Einheiten ausgeliefert, wobei die Zuwächse in beiden Ländern über dem Marktzuwachs lagen. Der Marktanteil von Chrysler in den Vereinigten Staaten lag im zweiten Quartal 2011 bei 10,6 % im Vergleich zu 9,4 % im zweiten Quartal 2010. Jeep® verkaufte im Berichtsquartal insgesamt 104.000 Fahrzeuge, ein Zuwachs von 64 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zu der Verbesserung trugen alle fünf Jeep-Modelle bei, insbesondere das Modelljahr 2011 des Jeep Grand Cherokee (+196 %) und der Jeep Compass und Patriot (insgesamt +112 %). Dodge, die meistverkaufte Marke der Chrysler Group, verzeichnete im Berichtsquartal 128.000 verkaufte Fahrzeuge, ein Anstieg von 8 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010. Zu diesem Anstieg trug der neue Dodge Durango mit rund 15.000 verkauften Einheiten im Berichtsquartal bei. Die Marke Ram Trucks erzielte einen Zuwachs der Verkaufszahlen von 25 %, mit Verbesserungen in allen Pick-Up-Segmenten (leichte, schwere und mit Kabine). Die Marke Ram Trucks verkaufte im Berichtsquartal insgesamt 63.000 Fahrzeuge. Die Marke Chrysler verkaufte 53.000 Einheiten. Der Rückgang von 13 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 ist hauptsächlich auf die niedrigeren Verkaufszahlen an Flotten und einen Rückgang der Verkaufszahlen des Chrysler 300 zurückzuführen, da das Modelljahr 2010 von dem vollständig überarbeiteten neuen Modell ersetzt wurde, das seit März 2011 an die Händler geliefert wird. Der Rückgang wurde teilweise von dem Beitrag des neuen Chrysler 200 (auch als Cabrio) mit 23.000 verkauften Einheiten im Berichtsquartal ausgeglichen. In Kanada belief sich der Marktanteil auf 14,9 %, eine Verbesserung um 2,0 Prozentpunkte. Die meistverkauften Modelle in Kanada waren der Jeep Grand Cherokee (+298 %), Jeep Wrangler (+55 %) und Dodge Journey (+54 %), der meistverkaufte Crossover in Kanada. Im Berichtsquartal stiegen die Verkaufszahlen in den anderen Märkten um 14 %, mit einer beachtlichen Performance in Mexiko (+9 %). Erstes Halbjahr Im ersten Halbjahr 2011 wurden von Chrysler weltweit 999.000 Fahrzeuge ausgeliefert, dies sind 23 % mehr als im ersten Halbjahr 2010. Der Zuwachs ist vor allem der gestiegenen Nachfrage aufgrund der Einführung von 16 neuen bzw. umfassend erneuerten Fahrzeugen im Jahr 2010 zu verdanken. Im ersten Halbjahr 2011 wurden in den Vereinigten Staaten 727.000 Fahrzeuge ausgeliefert, dies ist ein Zuwachs von 25 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010. Die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge in Kanada lag bei 141.000 (+14 %). In den anderen Ländern wurden im Berichtszeitraum insgesamt 131.000 Fahrzeuge (+21 %) ausgeliefert. Im ersten Halbjahr verkaufte Chrysler weltweit 880.000 Fahrzeuge, ein Anstieg von 19 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010. Im Berichtszeitraum stieg die Zahl der verkauften Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten und Kanada um 21 % bzw. 15 % und es wurden 640.000 Einheiten bzw. 122.000 Einheiten ausgeliefert, wobei die Zuwächse in beiden Ländern über dem Marktzuwachs lagen. Der Marktanteil von Chrysler in den Vereinigten Staaten lag im ersten Halbjahr 2011 bei 9,9 % ( 9,2 % im ersten Halbjahr 2010). Die Marke Jeep verkaufte insgesamt 189.000 Fahrzeuge, ein Anstieg von 49 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010. Dabei lag der Zuwachs beim Jeep Grand Cherokee bei 114 %. Dodge verzeichnete 230.000 verkaufte Einheiten im ersten Halbjahr, ein Zuwachs von 15 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, der teilweise der Einführung des neuen Dodge Durango und der guten Entwicklung der Verkaufszahlen von Dodge Challenger, Grand Caravan und Nitro zu verdanken ist. Bei der Marke Ram Trucks stiegen die Verkaufszahlen um 31 % auf 120.000 Einheiten. Die Marke Chrysler verkaufte 96.000 Einheiten, ein Rückgang von 11% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die niedrigeren Verkaufszahlen an Flotten und einen Rückgang der Verkaufszahlen des Chrysler 300 zurückzuführen, da das Modelljahr 2010 durch das vollständig überarbeitete neue Modell ersetzt wurde, das seit März 2011 an die Händler geliefert wird. Der Rückgang wurde teilweise von dem Beitrag des neuen Chrysler 200 (auch als Cabrio) mit 32.000 verkauften Einheiten im Berichtszeitraum ausgeglichen. In Kanada stieg der Marktanteil um 1,6 Prozentpunkte auf 14,8 %. Die meistverkauften Modelle in Kanada waren der Jeep Grand Cherokee (+130 %), Jeep Wrangler (+34 %), Jeep Compass (+41 %) und Dodge Journey (+53 %). Im Berichtszeitraum stiegen die Verkaufszahlen in den anderen Märkten um 9 %, mit einer beachtlichen Performance in Mexiko (+8 %). Im ersten Halbjahr 2011 führte Chrysler das Modelljahr 2011 des Chrysler 300, den Jeep Compass, das Modelljahr 2011 des Chrysler 200 Convertible, das Modelljahr 2012 des Jeep Grand Cherokee SRT8 und des Chrysler 300 SRT8 und das Modelljahr 2012 des Fiat 500 Cabrio ein. Der 70. Geburtstag der Marke Jeep® wurde mit speziellen "Geburtstags"-Modellen gefeiert. Chrysler wandelte seine Abteilung „Street and Racing Technology" (SRT®) offiziell in eine eigene Marke um, um die erfolgreichen Fähigkeiten in der Entwicklung und Konstruktion von Fahrzeugen, die auf dem amerikanischen Markt für Hochleistungs-Fahrzeuge Maßstäbe für Chrysler, Jeep und Dodge setzen, umfassend einzusetzen. Die Marke Chrysler führte eine neue Werbekampagne ein und zeigte während der Super Bowl XLV-Übertragung einen Spot für den neuen Chrysler 200 mit dem Slogan "Imported from Detroit". Der Werbespot war international erfolgreich und gewann beim „Cannes Lions International Festival of Creativity" im Jahr 2011 fünf Preise. Das Modelljahr 2011 des Chrysler Town & Country und der Dodge Challenger platzierten sich in der Studie „Initial Quality StudySM (IQS)" von J.D. Power and Associates 2011 U.S., die am 23. Juni veröffentlicht wurde, in den Segmenten Minivan und Mittelklasse-Sportwagen an erster Stelle. Im ersten Quartal begann in den Vereinigten Staaten und Kanada die Auslieferung des Fiat 500 „First Edition". Damit wird erstmals seit 1983 wieder ein Fahrzeug von Fiat in Nordamerika vertrieben. Maserati Maserati erzielte im zweiten Quartal 2011 Umsatzerlöse in Höhe von 168 Millionen Euro (174 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010). Im zweiten Quartal 2011 wurden 1.746 Fahrzeuge, also 2,9 % mehr als die 1.697 verkauften Fahrzeuge im Vorjahreszeitraum, an das Händlernetz ausgeliefert. Im zweiten Quartal 2011 lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Maserati bei 9 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um eine Million verbessert. Im April stellte Maserati auf dem Automobilsalon in Shanghai das neue Spitzenmodell im Coupé-Segment, den GranTurismo MC Stradale, erstmals in Asien vor, der auf dem Protagonisten der Maserati-Markenmeisterschaft, dem MC Trofeo, aufgebaut ist. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte Maserati Umsatzerlöse in Höhe von 303 Millionen Euro und lag damit im Wesentlichen auf dem Niveau des ersten Halbjahrs 2010 (+2,3 % bei konstanten Wechselkursen). Maserati lieferte 3.213 Fahrzeuge an das Händlernetz aus, dies ist ein Zuwachs von 10,7 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Hohe Zuwächse waren insbesondere in den Vereinigten Staaten (+22 %) und in China (+124 %) zu verzeichnen. Die gestiegenen Verkaufszahlen und die erzielten Einsparungen trugen zu dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 18 Millionen Euro bei, eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem ein Gewinn von 12 Millionen Euro erzielt wurde. Ferrari Ferrari erzielte im zweiten Quartal 2011 Umsatzerlöse in Höhe von 589 Millionen Euro, ein Zuwachs von 20,4 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010. Der Zuwachs ist vor allem den höheren Verkaufszahlen, sowohl bei den Modellen mit acht Zylindern als auch bei den 12-Zylinder-Modellen, zu verdanken. Hervorzuheben ist neben dem kontinuierlichen Erfolg des Modells California (+12 % im Berichtsquartal) der positive Beitrag der beiden Modelle in limitierter Serie, 599 GTO und SA Aperta, während die Auslieferung des jüngsten Modells „FF" erst im Juni begann. Im Berichtsquartal wurden 1.886 Fahrzeuge an das Händlernetz ausgeliefert, ein Zuwachs von 16,8 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010. Die Zuwächse betrafen sowohl die Modelle mit acht Zylindern (+18,7% im Vergleich zum zweiten Quartal 2010) als auch die 12-Zylinder-Modelle (+4,8 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010). Nordamerika ist weiterhin der Topmarkt für Ferrari: 487 ausgelieferte Fahrzeuge im zweiten Quartal, dies entspricht 26 % der Verkaufszahlen insgesamt (+25,8 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010). Starke Zuwächse waren auch in China, Hong Kong und Taiwan zu verzeichnen: 225 Fahrzeuge - mehr als doppelt so viele wie im zweiten Quartal 2010. Auf dem europäischen Markt sticht mit 141 im Berichtsquartal ausgelieferten Fahrzeugen die Performance in Großbritannien besonders hervor (+32 % gegenüber 2010). Ferrari schloss das zweite Quartal 2011 mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 82 Millionen Euro (gegenüber 77 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010), ein Anstieg von 5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotz höherer Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung für die neuen Produkte. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte Ferrari Umsatzerlöse in Höhe von 1,08 Milliarden Euro, ein Anstieg von 19,6 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010. Im Berichtszeitraum wurden 3.577 Fahrzeuge (+11,8 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010) an das Händlernetz ausgeliefert. Die Zuwächse betrafen sowohl die Modelle mit acht Zylindern (+12,7 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010) als auch die 12-Zylinder-Modelle (+6,4 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010). Nordamerika ist weiterhin der Topmarkt für Ferrari: 939 Fahrzeuge wurden im ersten Halbjahr ausgeliefert, dies entspricht 26 % der Verkaufszahlen insgesamt (+23,2 % im ersten Halbjahr 2010). Zuwächse waren auch in China, Hong Kong und Taiwan zu verzeichnen: hier wurden 378 Fahrzeuge ausgeliefert, entsprechend 10,6 % der Verkaufszahlen insgesamt (+116 % gegenüber 2010). Eine hervorragende Performance wurde mit 289 an das Händlernetz ausgelieferten Fahrzeugen in Großbritannien verzeichnet (+54 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Das von Ferrari im ersten Halbjahr 2011 erzielte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 135 Millionen Euro und ist damit gegenüber den 116 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten 2010 um 19 Millionen Euro gestiegen. Die Verbesserung ist vor allem den höheren Verkaufserlösen und dem günstigeren Produktmix zu verdanken.
[1] Auslieferungen: neue Pkw und Transporter, die Fremdkunden in Rechnung gestellt wurden (Vertragshändler, Importeure und andere Kunden wie Mietwagenfirmen, Flotten und Öffentliche Verwaltung) [2] Da in Bezug auf den Markt Italien ab Januar 2011 keine Daten vorliegen, wurden die aufgeführten Daten für Italien extrapoliert. Da es sich nicht um aktuelle Marktdaten handelt, besteht die Möglichkeit einer Fehlermarge für die Daten bezüglich Europa insgesamt. [3] Da in Bezug auf den Markt Italien ab Januar 2011 keine Daten vorliegen, wurden die aufgeführten Daten für Italien extrapoliert. Da es sich nicht um aktuelle Marktdaten handelt, besteht die Möglichkeit einer Fehlermarge für die Daten bezüglich Europa insgesamt. [4] "Auslieferungen": Anzahl der Auslieferungen an Endkunden, die Chrysler vom Händlernetz mitgeteilt wurden
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