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24 Okt 2025
Legendäre Klassiker von Lancia, Abarth und Alfa Romeo auf der „Auto e Moto d’Epoca“ in Bologna
Stellantis Heritage präsentiert auf der Oldtimermesse in Norditalien drei Fahrzeuge mit großer Historie. Aus dem Heritage Hub in Turin kommt der Lancia D25, der in den 1950er Jahren für Sportwagenrennen entwickelt wurde. Der Fiat-Abarth 750 Record stellte 1956 zahlreiche Weltrekorde auf. Das 1966 präsentierte Showcar Alfa Romeo Scarabeo zählt zur Sammlung des Werksmuseums der Marke in Arese.
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Stellantis Heritage präsentiert auf der Oldtimermesse in Norditalien drei Fahrzeuge mit großer Historie.
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Aus dem Heritage Hub in Turin kommt der Lancia D25, der in den 1950er Jahren für Sportwagenrennen entwickelt wurde.
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Der Fiat-Abarth 750 Record stellte 1956 zahlreiche Weltrekorde auf.
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Das 1966 präsentierte Showcar Alfa Romeo Scarabeo zählt zur Sammlung des Werksmuseums der Marke in Arese.
Rüsselsheim, im Oktober 2025 – Noch bis Sonntag (26. Oktober 2025) ist Bologna das Zentrum der internationalen Klassikerszene. In der norditalienischen Metropole findet die „Auto e Moto d’Epoca“ statt, eine der größten Oldtimermessen Europas (Infos im Internet). Stellantis Heritage präsentiert dem Publikum drei einzigartige Klassiker: den Rennwagen Lancia D25 aus dem Jahr 1954, das Rekordfahrzeug Fiat-Abarth 750 Record von 1956 und die im Jahr 1966 präsentierte Designstudie Alfa Romeo Scarabeo.
Der Fiat-Abarth 750 Record und der Lancia D25 stammen aus dem Heritage Hub in Turin (Link). Die im historischen Industriekomplex Mirafiori untergebrachte Sammlung beherbergt auf über 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Fahrzeuge sowie Motoren und andere Technikkomponenten der Marken Fiat, Lancia, Abarth, Alfa Romeo, Autobianchi und Jeep. Der Alfa Romeo Scarabeo ist normalerweise im Werksmuseum der Marke im Mailänder Vorort Arese zu sehen (Link).
Roberto Giolito, Leiter Stellantis Heritage, kommentiert: „Mit unserer Teilnahme an der ‚Auto e Moto d’Epoca‘ feiern wir unsere beiden Museen und würdigen die zentrale Rolle Italiens in der Geschichte des Automobils. Die drei ausgestellten Fahrzeuge sind mehr als nur Zeugnisse der Vergangenheit. Sie sind greifbare Beweise für den italienischen Innovationsdrang, der von Kreativität, Stil, Mut und Fantasie geprägt ist.“
Lancia D25 (1954)
Der Lancia D25 stellte die Weiterentwicklung des D24 dar, mit dem die Marke zuvor unter anderem die Straßenrennen Carrera Panamericana in Mexiko sowie die Mille Miglia und die Targa Florio in Italien gewonnen hatte. Der wiederum von Vittorio Jano konstruierte Sportwagen wird von einem V6-Zylindermotor mit 3.750 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben. Mit einer Leistung von 305 PS erreichte der Lancia D25 eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.
Die von Pininfarina entworfene Karosserie basiert auf einem Rohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, in den der Motor als strukturelles Element integriert ist. Für eine optimale Gewichtsverteilung sind Kupplung und Getriebe zusammen mit dem Differential an der Hinterachse verbaut. Die Vorderachse weist eine Querblattfeder auf, die Hinterachse ist eine De-Dion-Konfiguration mit zwei Blattfedern.
Der Lancia D25 wurde nie bei Rennen eingesetzt, auch weil sich Lancia in der Saison 1954 ganz auf die Formel 1 konzentrierte. Das in Bologna gezeigte Exemplar ist der weltweit einzige erhaltene Lancia D25.
Fiat-Abarth 750 Record (1956)
Der 1956 vorgestellte Fiat-Abarth 750 Record ist durch seine extrem aerodynamisch gestaltete Karosserie unverwechselbar. Sie umhüllt eng anliegend das einsitzige Cockpit und endet mit einer großen Heckflosse. Entworfen von Stardesigner Franco Scaglione, wurde die Karosserie bei Bertone gefertigt.
Der im Heck platzierte Motor ist vom Vierzylinder des Fiat 600 abgeleitet, der von Abarth auf 750 Kubikzentimeter vergrößert wurde. Die serienmäßigen Radaufhängungen und einige mechanische Teile behielten die Abarth-Techniker bei. Das Getriebe verfügt über nur drei Gänge, wobei der dritte Gang besonders lang übersetzt und auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt ist.
Trotz einer Leistung von lediglich 35 kW (47 PS) erreichte der Abarth 750 Record eine Höchstgeschwindigkeit von über 190 km/h. Mit dem Fahrzeug stellte Abarth im Juni 1956 auf der Rennstrecke in Monza nicht weniger als sechs neue Weltrekorde auf: über 24 Stunden mit einer Distanz von 3.743 Kilometern, über 5.000 Kilometer, über 5.000 Meilen, über 10.000 Kilometer sowie über 48 und 72 Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei allen Rekordfahrten oberhalb von 140 km/h.
Alfa Romeo Scarabeo (1966)
Mitte der 1960er Jahre entstand bei Alfa Romeo ein Sportwagen, der heute als eines der schönsten Coupés aller Zeiten gilt - der Tipo 33 Stradale. Dieses Modell hatte einen Achtzylindermotor im Heck. Die verantwortlichen Ingenieure Orazio Satta Puliga und Giuseppe Busso konstruierten auf dem Chassis des Tipo 33 Stradale noch ein weiteres Fahrzeug, das auf den Namen Scarabeo getauft wurde.
Der Alfa Romeo Scarabeo hat das gleiche Chassis mit dem H-förmigen Rohrrahmen und den Benzintanks in den beiden äußeren Röhren. Allerdings wird der Scarabeo von einem Vierzylinder angetrieben, dem legendären 1,6-Liter-Doppelnockenwellen-Motor aus der Alfa Romeo Giulia Sprint GTA. Das aus Aluminium gefertigte Triebwerk ist in einer Einheit mit Kupplung und Getriebe quer hinter dem Cockpit platziert.
Mit dem Design der Karosserie beauftragte Alfa Romeo die Officine Stampaggi Industriali (OSI) in Turin. Dort entstand ein spektakuläres Coupé mit einer kanzelförmigen Cockpitverkleidung, die sich anstelle von Türen als Ganzes nach vorne öffnet. Die erste Version des Alfa Romeo Scarabeo wurde auf dem Pariser Autosalon 1966 gezeigt. OSI entwarf außerdem einen zweiten, produktionstechnisch vereinfachten Prototypen. Genau dieser einzigartige Alfa Romeo Scarabeo ist jetzt auf der „Auto e Moto d’Epoca“ in Bologna zu sehen.
Für weitere Presseinformationen kontaktieren Sie bitte:
Tim Schüler
Tel. +49 173 32 96 007
E-Mail: tim.schueler@stellantis.com
Kunden wenden sich bitte an:
Tel.: 0 800 342 800 00 | Kontaktformular
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