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27 Nov 2025
Ausstellung im Heritage Hub in Turin: Willkommen in der Heimat des Fiat 500
Noch bis 18. Januar 2026 erzählt die Ausstellung „Das Italien, das wir lieben: Willkommen in der Heimat des Fiat 500” die Geschichte des Fiat 500 als Spiegelbild der italienischen Kultur. Die Präsentation entführt in unterschiedliche Epochen, die fast 70 Jahre italienische Automobilgeschichte nachzeichnen. Das Werksmuseum zeigt zehn ikonische Modelle, vom Fiat 500 aus dem Premierenjahr 1957 bis aktuellen Modell. Tickets für die Ausstellung und Führung müssen online gebucht werden (Link). Der Heritage Hub zeigt außerdem eine Auswahl einzigartiger Fahrzeuge der italienischen Marken der Stellantis Gruppe.
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Noch bis 18. Januar 2026 erzählt die Ausstellung „Das Italien, das wir lieben: Willkommen in der Heimat des Fiat 500” die Geschichte des Fiat 500 als Spiegelbild der italienischen Kultur.
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Die Präsentation entführt in unterschiedliche Epochen, die fast 70 Jahre italienische Automobilgeschichte nachzeichnen.
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Das Werksmuseum zeigt zehn ikonische Modelle, vom Fiat 500 aus dem Premierenjahr 1957 bis aktuellen Modell.
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Tickets für die Ausstellung und Führung müssen online gebucht werden (Link).
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Der Heritage Hub zeigt außerdem eine Auswahl einzigartiger Fahrzeuge der italienischen Marken der Stellantis Gruppe.
Rüsselsheim, 27. November 2025 – FIAT feiert den neuen Fiat 500 Hybrid [Kraftstoffverbrauch: 5,3 l/100 km; CO2-Emissionen 120 g/km, CO2-Klasse D*] mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen. Der Heritage Hub in Turin beteiligt sich mit der Ausstellung “L’Italia che piace: benvenuti nella casa di Fiat 500” (Das Italien, das wir lieben: Willkommen in der Heimat des Fiat 500). Noch bis zum 18. Januar 2026 ehrt das Museum die Bedeutung des 1957 präsentierten Nuova Cinquecento für die Kultur Italiens. Eintrittskarten, die auch für eine Führung in englischer oder italienischer Sprache gelten, sind ausschließlich online verfügbar (Link).
Seit über 125 Jahren verbindet Fiat und Turin eine von Menschen, Ideen und Leidenschaft geprägte Geschichte. In der norditalienischen Metropole wurde 1899 die Fabbrica Italiana Automobili Torino (FIAT) gegründet. Im Werk Mirafiori lief ab 1957 der Fiat 500 vom Band. Der minimalistische Kleinwagen entwickelte sich zu einem sozialen und industriellen Symbol des Landes. Heute wird im historischen Werk Mirafiori der neue Fiat 500 Hybrid gebaut, der ein neues Kapitel in der Geschichte der Marke aufschlägt.
Ehemalige Produktionsgebäude auf dem Werksgelände sind heute Heimat des Heritage Hub, der die Sammlungen der italienischen Marken der Stellantis Gruppe beherbergt. Die Ausstellung zur Geschichte des Fiat 500 zeichnet anhand der Entwicklung einer automobilen Ikone fast siebzig Jahre italienische Kulturgeschichte nach und blickt mit neuer Begeisterung in die Zukunft.
Das Layout der Ausstellung ist wie ein Haus gestaltet. Jeder Raum repräsentiert eine Epoche. Im Mittelpunkt jeder Szene stehen der Fiat 500 und Gegenstände, die prägend für die jüngere Geschichte Italiens waren: Radios, Fernseher, Computer. Das Ergebnis ist eine emotionale Reise, die zeigt, wie der Fiat 500 sowohl in die Häuser als auch in die Herzen der Italiener Einzug gehalten hat.
Die Geschichte des Fiat 500 wird durch zehn bedeutende Modelle nachgezeichnet:
- der Fiat 500 N von 1957, mit dem Konstrukteur Dante Giacosa die Massenmotorisierung Italiens einleitete
- der Fiat 500 Abarth Record Monza von 1958, der sechs internationale Geschwindigkeits- und Streckenrekorde aufstellte
- der Fiat 500 Giardiniera von 1960, einer der kleinsten Kombis der Welt
- der Fiat 500 L von 1968, der mehr Komfort bot
- der Fiat 500 R von 1972, die letzte Serie der historischen Baureihe
- der Fiat Trepiùno, ein Konzeptfahrzeug aus dem Jahr 2004
- der Fiat 500 von 2007, der das Comeback des Cinquecento einleitete
- der Abarth 500, mit dem 2008 die Marke mit dem Skorpion im Wappen wiederbelebt wurde
- der Fiat 500 Elektro von 2020, das erste elektrisch angetriebene Modell der Baureihe
- der Fiat 500 Hybrid Torino, die Launch Edition zum gerade erfolgten Markstart des neuen Modells
Die Wände rund um die ausgestellten Fahrzeuge schmücken Bilder aus dem historischen Archiv von FIAT. Fotos aus Kultfilmen der 1960er- und 1970er-Jahre, auf denen der Fiat 500 zu sehen ist, verdeutlichen die starke Verbindung der Marke zur Welt des Kinos.
Die Retrospektive zum Fiat 500 ist in die Sammlung des Heritage Hub eingebettet. In den Hallen sind mehr als 300 historische Fahrzeuge und einzigartige Showcars zu sehen. Ergänzt wird die Präsentation durch die Ausstellung „Mirafiori seit 1939”, die sich der Geschichte des vor 86 Jahren eröffneten Werks widmet.
Roberto Giolito, Leiter von Stellantis Heritage und Designer des Fiat 500 von 2007, kommentiert: „Manche Automobile schreiben aufgrund ihrer technischen oder stilistischen Innovationen Geschichte. Andere verdienen es, wegen ihrer Bedeutung für das Alltagsleben einer Generation oder einer Nation in Erinnerung zu bleiben. Nur sehr wenige schaffen es, Technologie und Emotion zu vereinen, und hinterlassen so einen unauslöschlichen Eindruck, der Raum und Zeit überdauert. Wenn das geschieht, stehen wir vor wahren Meisterwerken der Industriegeschichte. Zu ihnen gehört sicherlich der Fiat 500, eine Ikone des italienischen Stils. Der Fiat 500 ist nie aus der Mode gekommen und hat sich im Laufe der Jahrzehnte weiterentwickelt, ohne seinen unverwechselbaren Charakter, seine starke Persönlichkeit und seine angeborene Fähigkeit, dem Alltag einen Hauch von Farbe zu verleihen, zu verlieren.“
DIE ZEHN EXPONATE
Fiat 500 N Normale (1957)
Am 4. Juli 1957 stellte FIAT den Nuova Cinquecento vor, den Nachfolger des ersten Fiat 500 aus den 1930er Jahren, besser bekannt unter seinem Spitznamen Topolino (Mäuschen). Der innovative Kleinwagen sollte die Motorisierung eines breiten Publikums in Italien und darüber hinaus prägen.
Das Projekt war bereits einige Jahre zuvor gestartet worden. Vittorio Valletta, der damalige Präsident von FIAT, verfolgte das Ziel, neben dem 1955 präsentierten Fiat 600 ein noch kleineres und noch erschwinglicheres Modell anzubieten – zu einem Preis lediglich in der Größenordnung eines durchschnittlichen Jahreslohns eines Arbeiters.
Der Name Nuova Cinquecento sollte eine Verbindung zum früheren Fiat 500 herstellen, obwohl das neue Modell eine vollständige Neuentwicklung war. Technologische Innovationen übernahmen die Ingenieure aus den Erfahrungen mit dem Fiat 600, darunter die selbsttragende Karosserie und Einzelradaufhängungen. Das Heck nahm die geschwungenen Linien des Fiat 600 auf, während die Fronthaube auch den oberen Bereich der Kotflügel bildete. Ein großes Stoff-Faltdach war Serie, die Türen waren hinten angeschlagen.
Die Technik musste bewusst einfach gehalten werden, um niedrige Wartungskosten zu garantieren. Daher entschied Chefkonstrukteur Dante Giacosa sich für einen völlig neuen, im Heck montierten, luftgekühlten Zweizylinder-Motor. Bei einem Hubraum von anfänglich 479 Kubikzentimetern leistete das Triebwerk knapp 10 kW (13 PS) und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h.
Das Publikum reagierte zunächst verhalten auf den Fiat 500, er stand klar im Schatten des größeren Bruders Fiat 600. FIAT reagierte schnell und verbesserte die anfangs extrem karge Ausstattung. Zu den Änderungen zählten herunterkurbelbare Fenster, abschließbare Ausstellfenster, Chromdetails an der Karosserie und Aluminium-Radkappen. Dank höherer Verdichtung sowie geänderter Nockenwelle und Vergaser stieg die Leistung auf 11 kW (15 PS) und die Höchstgeschwindigkeit auf 90 km/h.
Das neue Modell, das am 30. Oktober 1957 auf dem 39. Turiner Autosalon präsentiert wurde, erhielt den Namenszusatz „Normale”. Der Preis blieb bei 490.000 Lire (nach heutigem Wert rund 8.300 Euro), während das bisherige Modell ab diesem Zeitpunkt etwas günstiger angeboten wurde.
Fiat 500 Record Monza (1958)
Der Fiat 500 Abarth Record war der erste von Meistertuner Carlo Abarth modifizierte Fiat 500: Er reduzierte das Fahrzeuggewicht und nahm gezielte Optimierungen am Zweizylinder-Motor vor, wodurch die Leistung auf nahezu 19 kW (26 PS) stieg. In dieser Ausführung knackte der Fiat 500 mühelos die 120-km/h-Marke.
Um die Leistungsfähigkeit seiner Arbeit unter Beweis zu stellen, organisierte Abarth einen Dauertest auf der Formel-1-Rennstrecke in Monza, in dessen Rahmen sechs Weltrekorde erzielt wurden. Im Februar 1958 lösten sich sechs Fahrer am Lenkrad des Fiat 500 Abarth ab. Auf der Hochgeschwindigkeitspiste von Monza fuhren sie sieben Tage lang mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 108,252 km/h und spulten dabei 18.886,44 Kilometer ab. Diesem Weltrekord für die Hubraumklasse (350–500 cm³) folgten fünf weitere Bestmarken: Das Team legte 15.000 km in 139:16.33 Stunden mit einem Durchschnitt von 107,699 km/h zurück und 10.000 Meilen in 149:09.29 Stunden mit durchschnittlich 107,894. Dazu kamen Streckenrekorde über vier, fünf und sechs Tage.
Das im Heritage Hub ausgestellte Fahrzeug ist das Rekordfahrzeug, das durch eine sorgfältige Restaurierung wieder in seinen Ursprungszustand versetzt wurde.
Fiat 500 Giardiniera (1960)
Im Frühjahr 1960 debütierte die Fiat 500 Giardiniera in Turin und erweiterte die Baureihe um einen vielseitigen Kombi für Familien und den alltäglichen Einsatz. Das von Dante Giacosa entwickelte Fahrzeug überzeugte durch seinen funktionalen Innenraum, den verlängerten Radstand und die seitlich angeschlagene Heckklappe.
Mit einer Länge von 3.185 Zentimetern war der Kombi 21 Zentimeter länger als die Limousine und bot Platz für vier Personen und 40 Kilogramm Gepäck oder bis zu 200 Kilogramm Nutzlast bei umgeklappter Rücksitzbank. Der Laderaum bot einen ebenen Boden in nur 60 Zentimeter Höhe und ein Ladevolumen von bis zu einem Kubikmeter. Um mehr Platz im Heck zu schaffen, wurde der Zweizylindermotor um 90° gedreht und liegend eingebaut. Mit einer Leistung von 13 kW (17,5 PS) erreichte der Fiat 500 Giardiniera eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h.
Zu den Neuerungen zählten auch verstärkte Fahrwerkskomponenten sowie ein innovatives Kühlsystem, das Luft über seitliche Öffnungen ansaugte. Der Innenraum behielt die funktionale Einfachheit der Limousine bei, wurde im Laufe der Jahre jedoch modernisiert. Ab 1968 verlagerte FIAT die Produktion des Kombis zu Autobianchi. Insgesamt wurden bis 1977 rund 330.000 Exemplare gebaut, darunter auch zweisitzige Nutzfahrzeuge.
Fiat 500 L (1968–1972)
Der im Herbst 1968 vorgestellte Fiat 500 L (Lusso für Luxus) richtete sich an Kundinnen und Kunden, die mehr Wert auf Komfort und hochwertige Details legten. Produziert von 1968 bis 1972 im Werk Termini Imerese auf Sizilien, wurde der Fiat 500L ein großer Verkaufserfolg und übertraf zeitweise die Absatzzahlen des technisch identischen Fiat 500 F.
Zu den äußeren Merkmalen gehörten verchromte Rohrstoßfänger, ein nach unten versetztes vorderes Nummernschild, das neue längliche FIAT-Logo sowie der Schriftzug „Fiat 500 L“ am Heck. Zusätzliche Chromverzierungen unterstrichen die elegante Anmutung. Neue Farben wie Schwarz oder Positano-Gelb ergänzten das Angebot.
Der Innenraum bot eine blendfreie, mit Vinyl bezogene Armaturentafel, einen rechteckigen Tachometer mit Anzeige bis 130 km/h und integrierter Tankanzeige sowie ein schwarzes Zweispeichen-Sportlenkrad mit rotem FIAT-Logo. Die Sitze waren klappbar und verstellbar, die Türen erhielten Ablagefächer sowie eine gerippte Verkleidung. Ab 1970 war eine Lenkschloss-Wegfahrsperre verfügbar.
Fiat 500 R (1972–1975)
Zu Beginn der 1970er-Jahre, die auch in Italien von gesellschaftlichem Wandel und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt waren, leitete FIAT die Entwicklung einer neuen Modellgeneration ein. Der Fiat 500 R (Rinnovata für erneuert) wurde 1972 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt.
Der anhand der Tuning-Erkenntnisse von Abarth überarbeitete Zweizylinder leistete nun aus einem Hubraum von 594 Kubikzentimetern 13 kW (18 PS). Der neue Motor bot mehr Elastizität, bessere Laufruhe und eine sanftere Kraftübertragung bei einer Höchstgeschwindigkeit von über 100 km/h. Verstärkte Antriebswellen erhöhten die Robustheit. Das anfangs unsynchronisierte Getriebe war auf einem stabilen Metallträger montiert, was den Zugang erleichterte. Verbesserungen betrafen auch die Bremsanlage und das Motorumfeld mit nun auf der rechten Seite platziertem Anlasser.
Die Armaturentafel des Fiat 500 R war mit schwarzem Kunststoff bezogen. Das Interieur wurde durch zwei zentrale Schalter, Sitzbezüge aus Kunstleder, eine feststehende Rückenlehne im Fond und einen runden Schaltknauf geprägt. Außen dominierte ein reduziertes Design mit neuem FIAT-Logo, gelochten Felgen ohne Radkappen und sichtbaren Radmuttern.
Bis zur Einstellung der gesamten Baureihe im Jahr 1975 liefen mehr als 168.000 Fiat 500 R vom Band.
Fiat Trepiùno (2004)
Der auf dem Genfer Autosalon 2004 vorgestellte Trepiùno legte als Konzeptfahrzeug die stilistische Grundlage für den Fiat 500 von 2007. Die Designstudie bot eine moderne Interpretation des Fiat 500 von 1957, behielt dabei ikonische Elemente wie die runden Scheinwerfer und das Markenemblem bei. Gleichzeitig zeigte das Konzeptfahrzeug innovative technologische Lösungen.
Das 3,30 Meter lange Konzeptfahrzeug basierte auf einer neu entwickelten Plattform aus hochfestem Stahl und Aluminium. Der Name Trepiùno (drei plus eins) bezog sich auf das flexible Innenraumkonzept: zwei komfortable Vordersitze, ein variabler Einzelsitz auf der Beifahrerseite und ein Notsitz hinter dem Fahrer.
Die Designer des Centro Stile FIAT unter der Leitung von Roberto Giolito interpretierten viele Details des historischen Fiat 500 mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts neu. Dazu zählten unter anderem die runden Scheinwerfer und die abgesetzten Blinkleuchten sowie die Rückleuchten, die jetzt in Flüssigkristall-Technologie ausgeführt waren.
Ursprünglich als Technologiestudie gedacht, wurde der Trepiùno zum stilistischen Fundament des größten Erfolgs der Marke im 21. Jahrhundert – dem neuen Fiat 500.
Fiat 500 (2007)
Am 4. Juli 2007 – exakt fünfzig Jahre nach dem Original – wurde der neue Fiat 500 präsentiert. Er markierte das Comeback einer Ikone und den Beginn einer emotionaleren, designorientierten Ausrichtung der Marke FIAT. Der neue Fiat 500 blieb dem Geist und dem Stil des historischen Modells von 1957 treu und wies zahlreiche Retro-Details auf.
Der neue Fiat 500 bot hunderte Individualisierungsmöglichkeiten und gehörte zu den ersten Modellen des A-Segments, die serienmäßig mit sieben Airbags ausgestattet waren. Das wurde mit der Bestnote von fünf Sternen im NCAP-Crashtest belohnt. Produziert wurde der Fiat 500 in Tychy (Polen), später auch in Toluca (Mexiko) für außereuropäische Märkte.
Der Fiat 500 kombinierte italienischen Stil mit zeitgemäßer Technologie. Der Innenraum bot Platz für vier Personen. Zu den minimalistischen Details zählte das runde, zentrale Kombiinstrument mit Tachometer, Drehzahlmesser und Bordcomputer.
Als dreitürige Limousine oder Cabriolet mit elektrisch betätigtem Stoffverdeck angeboten, überzeugte der Fiat 500 mit agilem Fahrverhalten, Eleganz und Sportlichkeit. Zahlreiche Sondermodelle, die auch in Zusammenarbeit mit renommierten Modelabels wie Gucci, Diesel und Armani oder der Yachtmarke Riva entstanden, machten den Fiat 500 zu einem Botschafter italienischen Designs. Das Modell gewann mehr als 40 internationale Preise und wurde unter anderem als „Car of the Year 2008“, „World Car Design of the Year 2009“ und „Compasso d’Oro 2011“ ausgezeichnet.
Fiat 500 Abarth (2008)
Fünfzig Jahre nach Carlo Abarths legendären Tuning-Versionen läutete der Abarth 500 im Jahr 2008 das Comeback der Marke ein. Er war der moderne Erbe der kompakten, aber leistungsfähigen Modelle der 1950er- und 1960er-Jahre. Sowohl der Abarth 500 als auch die als Abarth 695 bezeichneten Sondermodelle begeisterten die Fans mit immer leistungsstärkeren Versionen und zahlreichen Sondereditionen.
Breiter, niedriger und sportlicher als der Fiat 500 fiel der Abarth 500 durch seinen unverwechselbaren Look sofort auf. Der 1,4-Liter-Turbomotor wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Im Laufe der Zeit deckte er eine Spannweite von 99 kW (135 PS) bis 140 kW (190 PS) im extrem sportlichen Abarth 695 Biposto ab.
Von den Rennsport-Genen zeugten auch Komponenten wie Eibach-Fahrwerke, Brembo-Bremsanlagen und verschiedene Tuningkits. Typisch für jeden Abarth war der charakteristische Motorsound, der durch die Abgasanlage „Record Monza” oder Titansysteme von Akrapovič verstärkt wurde.
Sondermodelle wie Tributo Ferrari, Tributo 131 Rally oder die Maserati Edition prägten die Geschichte des Abarth 500. Einige Varianten wie der Abarth 695 70° Anniversario verfügten über einen verstellbaren Heckspoiler.
In der Ausstellung im Heritage Hub ist die erste Limited Edition Abarth 500 Zerocento zu sehen, die dem Jubiläum von Abarth gewidmet war.
Fiat 500 Elektro (2020)
Mit dem Fiat 500 Elektro [Energieverbrauch 13,0-14,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen 0 g/km, CO2-Klasse A*] schlug FIAT im Jahr 2020 ein völlig neues Kapitel auf. Das erste rein elektrisch angetriebene Serienmodell der Marke verbindet nostalgisches Design mit der Antriebstechnologie der Zukunft. Der Fiat 500 Elektro wird noch heute im traditionsreichen Werk Mirafiori in Turin gefertigt.
Im Vergleich zum konventionell angetriebenen Fiat 500 wuchsen die Abmessungen nur leicht, blieben aber typisch für das Modell. Zu den markanten Merkmalen zählen unter anderem die LED-Scheinwerfer und die bündig abschließenden Türgriffe. Darüber hinaus bietet der Fiat 500 Elektro elektronische Fahrerassistenzsysteme wie eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, einen Spurhalteassistenten, einen Notbremsassistenten und eine Verkehrszeichenerkennung, die autonomes Fahren auf Stufe 2 ermöglichen.
Zur Serienausstattung zählt von Anfang an ein Kombiinstrument, das als TFT-Display mit 7,0 Zoll Bildschirmdiagonale (17,8 Zentimeter) ausgeführt ist. Das Infotainment-/Navigationssystem Uconnect wird über einen 10,25-Zoll-Touchscreen bedient (26,0 Zentimeter). Die Audioanlage empfängt auch digitale Sender (DAB+) und gestattet die Einbindung von entsprechend konfigurierten Smartphones mittels Android AutoTM und Apple CarPlay*.
Der Fiat 500 Elektro war anfangs ausschließlich mit 87 kW (entsprechend 118 PS) Leistung erhältlich. Später kam eine Variante mit 70 kW (95 PS) hinzu. Der 23,8-kWh-Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 257 Kilometern, gemessen im WLTP-Zyklus. Mit der 42-kWh-Batterie kommt der durch sein ikonisches Design unverwechselbare Kleinwagen bis zu 320 Kilometer weit (WLTP-Zyklus). Drei Fahrmodi – Normal, Range und Sherpa – optimieren Effizienz und Reichweite.
Der Fiat 500 Elektro steht in drei Karosserievarianten zur Verfügung: als dreitürige Limousine, in der Version 3+1 mit einer zweiten Tür auf der Beifahrerseite sowie als Cabriolet mit elektrisch betätigtem Stoffverdeck. Der Fiat 500 Elektro wurde schnell zu einem der meistverkauften E-Fahrzeugmodelle Europas und gewann mehr als 40 internationale Preise, darunter „Best Electric City Car“ des Magazins „Diesel & EcoCar“ sowie „Best Small Electric Car“ der Zeitschriften „Auto Express“ und „Autocar“.
Fiat 500 Hybrid Torino (2025)
Mit dem Sondermodell Fiat 500 Hybrid Torino zum Marktstart bekennt sich die Marke erneut zu ihrer Heimatstadt Turin. Die Launch Edition ist exklusiv in der neuen außergewöhnlichen Karosseriefarbe „Sun of Italy“ verfügbar, die von der Sommersonne Italiens inspiriert ist. Als zweite Farbe ist die bereits bekannte Farbe „Ocean Grün“ erhältlich.
Neben dem Hybrid-Logo zählen spezielle Grafiken an den hinteren Seitenfenstern zu den weiteren Erkennungszeichen. Sie zeigen die Silhouette der Mole Antonelliana, ein knapp 170 Meter hohes Gebäude und Wahrzeichen der Stadt Turin. Die Stoffbezüge der vorderen Sitze weisen Sitzflächen in einem schwarz-grauen Karomuster auf. Sie sind mit dem Schriftzug „Fabbrica Italiana Automobili Torino” verziert. Die Armaturentafel ist in Wagenfarbe lackiert.
Zur Serienausstattung des neuen Fiat 500 Hybrid Torino zählen unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallräder, Außenspiegelkappen in Wagenfarbe, Voll-LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregelsystem, Dämmerungs- und Regensensoren, Parksensoren hinten sowie das schlüssellose Zugangs- und Motorstart-System „Keyless Go“.
Der neue Fiat 500 Hybrid Torino überzeugt auch mit seinen modernen Konnektivitätstechnologien im urbanen Alltag. Zentrales Bedienelement des Infotainmentsystems ist ein frei konfigurierbarer, hochauflösender 10,25-Zoll-Touchscreen (Bildschirmdiagonale 26 Zentimeter). Smartphones lassen sich über die Applikationen Android AutoTM und Apple CarPlay** komfortabel drahtlos in das bordeigene Infotainmentsystem integrieren. Das Radio empfängt auch digitale Sender (DAB+).
Der neue Fiat 500 Hybrid ist mit einer breiten Palette elektronischer Fahrerassistenzsysteme (ADAS) ausgerüstet, um ausgeprägten Fahrkomfort und hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dazu zählen unter anderem der autonome Notbremsassistent, der Spurhalteassistent und die Verkehrszeichenerkennung. Beim Sondermodell Fiat 500 Hybrid Torino werden die Fahrerassistenzsysteme durch eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer ergänzt.
Der Benziner des Fiat 500 Hybrid Torino ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder der 48 kW (65 PS) leistet und die Emissionsnorm Euro 6 erfüllt. Die Mild-Hybrid-Technologie kombiniert den Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor, der aus einer zusätzlichen Lithium-Ionen-Batterie mit 12 Volt gespeist wird. Der Elektromotor unterstützt den Benziner beispielsweise beim Anfahren aus dem Stand und beim Beschleunigen. Auf diese Weise sinkt der Verbrauch auf nur 5,3 Liter pro 100 Kilometer (nach WLTP-Messverfahren).
* * Kompatibilität vorausgesetzt. Eine Liste der kompatiblen Geräte unter https://www.mopar.com/en-us/care/bluetooth-pairing.html
Car Play, iPhone und Siri sind geschützte Marken der Apple Inc.
Android, Android Auto, Google Play und andere Marken sind geschützte Marken der Google Inc.
*Die Angaben zu Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch und CO2-Emissionen beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionenneuer Personenkraftwagen, gemäß amtlichem Messverfahren in der jeweils gültigen Fassung, können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle, die in Deutschland zum Verkauf angeboten werden“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen kostenlos erhältlich ist oder über http://www.dat.de im Internet zum Download bereitsteht.
Für weitere Presseinformationen kontaktieren Sie bitte:
Tim Schüler
Tel. +49 173 32 96 007
tim.schueler@stellantis.com
Kunden wenden sich bitte an:
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