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19 Nov 2007
Karosserie: Sicheres Kunstwerk !
Karosserie: Sicheres Kunstwerk !
Karosserie: Sicheres Kunstwerk! Design: Der neue Fiat 500 schlägt eine Brücke über fünfzig Jahre Der neue Fiat 500 sorgt für die italienischen Momente im Leben und verzaubert uns auf einer Hightech-Plattform mit dem Charme der 50er Jahre, als das Traumurlaubsziel noch Bibione hieß und die schönste aller Diven den Namen Loren trug. Fest steht: Das Design des Fiat 500 der Neuzeit rezitiert die Gesichtszüge des geliebten Vorgängers so gekonnt, dass trotz des modernen Auftritts an der engen Verwandtschaft kein Zweifel aufkommt. An dieser Stelle ist ein Vergleich der Dimensionen angebracht. Der Fiat 500 des Baujahres 1957 war 2,97 Meter lang, 1,32 Meter breit und 1,33 Meter hoch. Damals war das okay, fünfzig Jahre später wäre es das nicht mehr. Deshalb misst der Neue 3,55 Meter in der Länge, 1,63 Meter in der Breite und 1,49 Meter in der Höhe. Ebenso interessant ist der Vergleich der Radstände: 1,84 Meter zu 2,3 Meter; wer dabei welchen Radstand hat, dürfte klar sein. Zwischen Alt und Neu liegen nicht nur deshalb Welten. Der neue Fiat 500 ist ein Auto wie ein guter Kumpel. Wer ihm nach vielen Jahren erstmals wieder begegnet, dem fallen sofort die unzähligen Abenteuer ein, die man gemeinsam erlebt hat. Ein Augenschmeichler, dessen weiche und runde Linien auf Anhieb Sympathie wecken, der mit seinem frechen Design Frauen, Männer und Kinder gleichsam in seinen Bann zieht und auf der Straße für mehr Aufmerksamkeit sorgt, als die meisten Supersportwagen unserer Zeit. Dass seine Formensprache so treffend aus der Tiefe der Zeit zitiert, darf als gelungenes Understatement gewertet werden. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem 50er-Jahre-Look einer der fortschrittlichsten Superkompakten, die auf dem Markt zu finden sind. Frontpartie Gekonnt spielt der Neue auf der emotionalen Klaviatur des Alten. Der erste Akkord beginnt beim freundlich dreinblickenden „Gesicht“ mit den klassischen Rundscheinwerfern: Diese Frontpartie ist einmalig und unverwechselbar. Damals wie heute. Heute nur größer, skulpturaler und hochwertiger. Die Motorhaube erscheint bei oberflächlicher Betrachtung der Kofferraumhaube des Alten – damals Heck-, heute Frontmotor – 1:1 zu gleichen, und doch wurde sie völlig neu gezeichnet. Genau an dieser Stelle wird aus dem neuen Fiat 500 ein „Everyday Masterpiece“, weil jedes Detail, jede Form des Alten auf die sehr viel kraftvolleren Dimensionen des Neuen übertragen wurden, ohne dabei die unantastbare Gesamtanmutung des Fiat 500 in Frage zu stellen. Auch wenn der Cinquecento für das 21. Jahrhundert deutlich größer ausfällt als sein Vorgänger, so wirken die Proportionen bis hin zur Anordnung des zusätzlichen Fernlichts – ehedem Blinker – doch stimmig. Selbst die damaligen Chromstoßstangen, heute aufgefangen durch einen entsprechend gestalteten glänzenden Zierstreifen, oder die Chromspangen links und rechts des markanten FIAT Logos haben die Designer des Centro Stile nicht vergessen. Mehr noch: Über das Personalisierungsprogramm lassen sich zudem selbst die Chromstoßstangen ordern. Dass die Scheinwerfer heute komplex gestaltete Technologieträger sind, die zum Beispiel eine serienmäßige Tagfahrlicht-Funktion besitzen, unterstreicht einmal mehr, wieviel Zeit seit dem legendären Entwurf von Ingenieur Dante Giacosa verstrichen ist. Silhouette Die enge Verwandtschaft mit dem Nuova 500 aus den 50ern wird auch im seitlichen Profil deutlich – obwohl der Urenkel ganz eigene Akzente setzt. Was ähnlich und charakteristisch ist: die ausgeprägten Radläufe, der elegante Schwung des Daches und die markante Lichtkante, auch wenn sie jetzt oberhalb statt unterhalb des verchromten Türgriffs verläuft. Selbst die Fensterpartie wirkt vertraut, ist aber doch eigenständig gestaltet, denn sie zeichnet sich durch eine durchgehende Grafik ohne vorderes Dreiecksfenster aus. Die Funktion des Rollverdecks – wichtiger Sympathie-Faktor des Urahns – übernimmt heute das großzügig dimensionierte Panorama-Glasschiebedach „Sky Dome“, das direkt an die Windschutzscheibe anschließt. Heckpartie Auch im Bereich der Heckpartie fanden die Designer des neuen Fiat 500 eine zeitgemäße und moderne Interpretation. Markantestes Beispiel: die sattelförmige Halterung der Nummernschild-Beleuchtung, 1957 noch für quadratische Kennzeichen ausgelegt, wird sie heute als länglicher Chromgriff elegant adaptiert. Doch noch mehr ist völlig anders, obwohl doch so ähnlich wirkend: Statt einer Motorhaube ist die Nummernschildeinfassung Teil einer 1,84 Meter hoch öffnenden Heckklappe, die über eine 0,67 Meter niedrige Ladekante den Zugang zum Kofferraum freigibt. Crashtest – fünf Sterne für die Sicherheit Wie sicher der neue Fiat 500 ist, zeigt ganz aktuell der von neutraler Seite durchgeführte EuroNCAP-Crashtest: Die Karosserie und Rückhaltesysteme erhielten die aktuelle Höchstwertung von fünf Sternen und 35 von 37 möglichen Wertungspunkten. Die EuroNCAP-Ingenieure stuften das Verletzungsrisiko nach den Crashtests (Frontaufprall gegen eine Barriere und Seitencrash) im Fiat 500 als sehr gering ein. Auch in den separat gewerteten Kategorien Kindersicherheit und Fußgängerschutz konnte der Fiat 500 mit guten Ergebnissen überzeugen. Doch damit nicht genug: Der neue Fiat ist sogar für die Herausforderung der sechs Sterne gerüstet, sollte dieses neue Wertungsschema in Kraft treten. Der neue Fiat 500 hat zudem serienmäßig mehr Airbags an Bord als manche Oberklasse-Limousine: Zu Fahrer- und Beifahrer-Airbags, Seiten- und Kopfairbags gesellt sich ein hochwirksamer Knieairbag, der die Beine des Fahrers bei einem Frontalaufprall vor Verletzungen bewahrt. Kindersitze – vor fünf Jahrzehnten ebenfalls noch unbekannt – können mit Isofix-Anschlüssen optimal befestigt werden. Und Dreipunkt-Sicherheitsgurte stehen für alle vier Sitzplätze parat, vorne sogar mit doppelten Gurtstraffern und Gurtlastbegrenzern ausgerüstet. |