05 Mär 2008

Fiat Professional im Modelljahr 2007

Fiat Professional im Modelljahr 2007

Ducato, Neuer Scudo, Doblò Cargo und Strada bilden attraktives Angebot
In Design, Technik und Sicherheit in der Spitze der jeweiligen Segmente

Fiat, seit Jahren einer der führenden Hersteller von Transportern in Europa, wartet im Modelljahr 2007 mit einer Transporter-Palette auf, die nicht nur auf den Kunden maßgeschneidert ist, sondern mit der zweiten Generation des Fiat Scudo weiter an Attraktivität gewonnen hat. Doch auch der Pick-up Fiat Strada und der Citytransporter Fiat Doblò Cargo stehen dank gezielter Modellpflege, innovativer Technik und ständiger Verbesserungen weiter im Spitzenfeld ihrer Klasse. Zusammen mit dem neuen Fiat Ducato deckt die aktuelle Modellpalette die Nutzlastklassen von 600 bis 1.900 Kilogramm ab. Dazu platzieren sich die Fiat Transporter mit ihrem Sicherheitskonzept, der eigenständigen Optik, Vielseitigkeit und Komfort in der Spitzengruppe ihrer jeweiligen Nutzfahrzeugklassen.

Fiat Ducato: Die dritte Generation

Die dritte Generation des Fiat Ducato wird in zahlreichen Karosserievarianten für den Warentransport (Kasten- oder Pritschenwagen mit Einzel- oder Doppelkabine), als Fahrgestell mit Einzel- oder Doppelkabine und für den Personentransport (in drei Versionen) angeboten. Zur Verfügung stehen fünf Längen auf vier Radständen (3.000 bis 4.035 mm) und drei Innenhöhen (1.662 mm bis 2.172 mm). Der Nummer-Eins-Position bei den Aufbauherstellern trägt der Fiat Ducato mit speziellen Varianten Rechnung, die mit vier Radständen, fünf Gesamtlängen und in vier Versionen an­geboten werden.

Der Fiat Ducato ist bis zu 6.363 mm lang, das zulässige Gesamtgewicht beträgt je nach Ausführung maximal 4.0 Tonnen. Er bietet als Kastenwagen ein Ladevolumen von 8 bis 17 m 3 . Der Laderaum ist 1.870 mm breit und je nach Modellversion 2.670 mm, 3.120 mm, 3.705 mm oder 4.070 mm lang. Der Abstand zwischen den Radkästen beträgt 1.420 mm. Zur Wahl stehen Laderaumhöhen von 1.662 mm (Flachdach), 1.932 mm (Hochdach) und 2.172 mm (Superhochdach).

Die großen seitlichen Schiebe- und Hecktüren erlauben gemeinsam mit der niedrigen Ladekante (535 mm) einfaches Beladen. Der Öffnungswinkel der Hecktüren kann über eine Taste am Türpaneel von 90 Grad auf 180 Grad verstellt werden. Auf Wunsch sind auch Türen mit einem Öffnungswinkel von 270 Grad erhältlich.

Ein im Stoßfänger integriertes rutschfestes Trittbrett vereinfacht den Heckeinstieg. Für die Trennung von Kabine und Laderaum sind zwei unterschiedliche Trennwände erhältlich - vollständig verblecht oder mit einem Glasschiebefenster. In der Standardausstattung übernimmt ein Stahlgitter den Fahrerschutz.

Als Kastenwagen ist der Fiat Ducato je nach Laderaumlänge mit acht bis zwölf umlegbaren Verzurrösen für die Ladegutsicherung ausgestattet. Die Seitenwände sind auf Wunsch bis zur Gürtellinie mit einem kunststoffbeschichteten Verbundwerkstoff verkleidet. Auf Wunsch kann der Laderaum auch mit einer Holzbodenplatte und einer durchgehenden Seitenverkleidung ausgestattet werden.

Der Fiat Ducato wird wahlweise von drei Vierzylinder Turbodiesel-Motoren angetrieben, die mit einer Multijet-Direkteinspritzung ausgerüstet sind. Basis-Selbstzünder ist ein 2.2 Liter-Triebwerk mit 74 kW (100 PS). Es zeichnet sich durch niedrigen Verbrauch und hohe Laufkultur aus und ist mit einem Fünfganggetriebe gekoppelt.

Mit einem Sechsganggetriebe gekoppelt ist der 88 kW (120 PS) starke 2.3-Liter-Multijet-Diesel. Der ebenso leistungsstarke wie sparsame Vierzylinder dient auch als Antriebsquelle für Fahrgestelle, die als Basis für den Aufbau von Reisemobilen verwendet werden. Für diesen Einsatzzweck wurde die Leistung mit einem größeren Turbolader auf 96 kW (130 PS) angehoben.

Der leistungsstärkste Motor des Fiat Ducato schöpft aus einem Hubraum von drei Litern 116 kW (157 PS). Ebenso beeindruckend ist das maximale Drehmoment von 400 Nm, das der Turbodiesel 160 Multijet Power nahezu konstant im Bereich zwischen 1.700 und 2.500 U/min erreicht.

Das Fahrwerk des Fiat Ducato wurde der gestiegenen Beanspruchung (höhere Nutzlast, höheres zulässiges Gesamtgewicht) angepasst. An der Vorderachse kommen Einzelradaufhängungen vom Typ McPherson zum Einsatz, hinten eine Starrachse mit Blattfedern. Die Hinterachse ist auf Wunsch mit einer Luftfederung versehen, die hohen Komfort und sicheres Fahrverhalten unter allen Lastbedingungen gewährleistet. Auf Wunsch ist der Fiat Ducato mit vergrößerter Spurweite an der Hinterachse (1.980 mm statt 1.790 mm) erhältlich, die den Anforderungen der Aufbauhersteller (Wohnmobile, Kofferaufbauten, Verkaufsfahrzeuge und Sonderfahrzeuge) entgegen kommt.

Die Bremsanlage des Fiat Ducato besitzt Scheibenbremsen an allen vier Rädern (vorn innenbelüftet) und ist mit ABS gekoppelt. ESP steht serienmäßig bei der Motorversion 160 Multijet Power (optional bei den anderen Motorisierungen) zur Verfügung. Die Funktionsweise des ESP ist auf die speziellen Anforderungen im Transportereinsatz abgestimmt. Neu ist die adaptive Lastkontrolle (LAC, Load Adaptive Control), die während der Fahrt Gesamtgewicht und Schwerpunktlage des Fiat Ducato erfasst. Neben dem serienmäßigen Fahrerairbag runden Beifahrer-, Seiten- und Kopfairbags auf Wunsch das Sicherheitskonzept ab.

Der Innenraum des Fiat Ducato erfüllt höchste Standards hinsichtlich Platzangebot, Ergonomie, Geräuschkomfort und Klimatisierung. Das zweifarbige Armaturenbrett dominiert ein funktionales Instrumentenbord. Zentral untergebracht und leicht erreichbar sind der in die Armaturentafel integrierte Schalthebel sowie die übrigen Bedienelemente.

Viele Details erleichtern den Arbeitsalltag im Cockpit des Fiat Ducato. Wie der in der Höhe verstellbare Fahrersitz mit Lordosenstütze und Armlehne samt großem Verstellbereich. Auf Wunsch gibt es eine Sitzheizung für den Fahrer- und Beifahrersitz. Ebenso eine spezielle Federung für den Fahrersitz. Das Lenkrad ist koaxial verstellbar. In einem abschließbaren Fach in der Mittelkonsole findet z.B. ein Laptop Platz. Praktisch ist auch eine Schreibunterlage auf dem Armaturenbrett, die eingeklappt als Dokumentenhalter dient. Für den oder die Beifahrer kann zwischen dem Einzelsitz und der Doppelsitzbank gewählt werden.

Den Innovationsanspruch des Fiat Ducato unterstreichen eine Reihe von innovativen Ausstattungsdetails wie die integrierte Heckkamera oder das innovative Kommunikationssystem Blue&Me™. Zur Wunschausstattung zählen auch ein Tempomat, Regen-, Park- und Lichtsensor sowie eine Klimaautomatik.

Fiat Scudo: innovativ in allen Bereichen

Der neue Fiat Scudo liebt den dynamischen Auftritt. Das beginnt bei der Front, die mit massigem Stoßfänger, betonter Kühlermaske und bogenförmigen Leuchteinheiten im Klarglaslook dem italienischen Kompakttransporter ein Gesicht verleiht, das haften bleibt. Die große Frontscheibe leitet optisch in den kubischen Wagenkörper über, der zusammen mit dem steilen Heck seine Bestimmung nicht verleugnet: viel Platz für den Trans­port – von Menschen wie von Material.

Der neue Fiat Scudo deckt mit zwei Außenlängen (4.805 mm und 5.135 mm), zwei Radständen (3.000 mm und 3.122 mm), zwei Fahrzeughöhen (1.942 mm und 2.276 mm), drei Ladevolumen (5 m3, 6 m3 und 7 m3), einer Nutzlast von 925 bzw. 1.125 Kilogramm (ohne Fahrer) und einem zulässigen Gesamtgewicht von ca. 3.000 Kilogramm (ohne Fahrer) fast alle denkbaren Anforderungen an einen Kompakttransporter ab.

Der neue Fiat Scudo wird als Kastenwagen, Kastenwagen verglast, Kombi 5/6–Sitzer, Kombi 8/9–Sitzer, Kombi 5/6–Sitzer teilverglast und Fahrgestell mit Flachboden angeboten. Der Kastenwagen ist in zwei Längen (kurzer und langer Radstand) sowie in zwei Höhen (Flachdach und Hochdach) lieferbar. Insgesamt hat der Kunde die Wahl zwischen drei Karosserievarianten (kurzer Radstand mit Flachdach, langer Radstand mit Flachdach sowie langer Radstand mit Hochdach) und zwei Ausstattungsniveaus (SX und ELX).

Die Kombi-Version des neuen Fiat Scudo verfügt über zwei verschiedene Karosserievarianten: kurzer Radstand und Flachdach sowie langer Radstand und Flachdach. Eine Version mit Hochdach gibt es nicht. Weiterhin sind drei unterschiedliche Ausstattungsniveaus (Kombi, Panorama Family, Panorama Executive) erhältlich, wobei alle Versionen – außer Kombi teilverglast – mit bis zu 9 Sitzplätzen ausgestattet werden können. Die Zuladung beträgt 925 Kilogramm, eine Auflastung um 120 Kilogramm ist auf Wunsch für den Kombi 8/9–Sitzer möglich.

Der neue Fiat Scudo bietet ein Maximum an Transportkapazität. Beispiel dafür ist der Kastenwagen, der mit einem Ladevolumen von 5 m3 bis 7 m3 sowie größeren Außen- und Innenabmessungen des Laderaums aufwartet. Bei Innenlängen von 2.254 mm und 2.584 mm (je nach Modellversion) beträgt die Breite 1.560 mm. Die Breite zwischen den Radkästen beläuft sich auf 1.260 mm, wodurch bequem auch Europaletten transportiert werden können. Die zur Wahl stehenden Laderaumhöhen sind 1.390 mm (Flachdach) und 1.700 mm (Hochdach).

Die großen seitlichen Schiebe- und Heckflügeltüren (beim Kastenwagen Schiebetür auf der Beifahrerseite in Serie) gestatten gemeinsam mit der niedrigen Ladekante (562 mm, bei Vollluftfederung mit Up-/Down-Funktion 490 mm) auch bei sperrigem Ladegut ein einfaches Beladen. Für die Trennung von Kabine und Laderaum sind zwei unterschiedliche Trennwände erhältlich. In der Standardausstattung übernimmt ein Stahlgitter den Fahrerschutz.

Der innovativ frische Auftritt des neuen Fiat Scudo setzt sich auch im Innenraum fort. Er erfüllt von Konzept und Ausführung höchste Standards in punkto Platzangebot, Ergonomie, Geräuschkomfort und Klimatisierung. Das modulare Armaturenbrett enthält ein großformatiges Instrumentenbord, das blendfrei unter einer Kuppel angeordnet ist. Zentral untergebracht und leicht erreichbar ist der in die Armaturentafel integrierte Schalthebel. Zahlreiche Ablagen auf, in und unter dem Armaturenbrett sowie im Kabinendach sind ebenfalls vorhanden. Beim Kastenwagen mit Trennwand erleichtert eine Öffnung in der Abtrennung das Durchladen besonders langer Gegenstände.

Viele Details erleichtern den Arbeitsalltag im Cockpit. So ist der Fahrersitz auf Wunsch stufenlos in der Höhe einstellbar und verfügt über eine regulierbare Lordosenstütze. Der Bereich der Längs- und Rückenlehnenverstellung ist großzügig dimensioniert, eine optionale Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sorgt an kalten Tagen für Wohlbefinden und Getränkehalter sichern griffbereit auch größere Wasserflaschen. Auf Wunsch ist eine manuelle Klimaanlage oder eine Zweizonen-Klima­automatik erhältlich.

Die Sitze bieten hohen Sitzkomfort. Für den oder die Beifahrer kann zwischen dem Einzelsitz und der Doppelsitzbank gewählt werden. Bei den Kombiversionen (5- bis 9-Sitzer) besteht die zweite und dritte Sitzreihe jeweils aus einer Zweier-Sitzbank und einem Einzelsitz mit umklappbarer Rückenlehne. Bei Bedarf für zusätzlichen Stauraum können diese komplett aus dem Innenraum herausgenommen werden.

Die Kombiversionen profitieren von der üppigen Verglasung des Fiat Scudo, die den Innenraum hell und wohnlich machen. Das gilt auch für die verglaste Hecktür (optional Heckklappe), die zusammen mit der niedrigen Ladekante raschen Zugriff auf das Gepäck oder leichtes Ein- und Ausladen erlauben.

Der neue Fiat Scudo setzt beim Antrieb ausschließlich auf Turbodiesel-Motoren mit Multijet-Einspritzung. Zur Wahl stehen drei Vierzylinder. Basis-Selbstzünder ist ein 1.6 Liter-Triebwerk, das 66 kW (90 PS) leistet. Es ist mit einem Fünfgang-Getriebe kombiniert, verleiht dem Fiat Scudo 90 Multijet eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h und verbraucht je nach Version 7,2 bis 7,5 l/100 km kombiniert nach RL 80/1268/EWG.

Über ein Sechsganggetriebe überträgt der 2.0-Liter-Multijet-Diesel seine Kraft auf die Vorderräder. Er entfaltet eine Leistung von 88 kW (120 PS). Power, die dem Fiat Scudo 120 Multijet gute Fahrleistungen (Höchstgeschwindigkeit 160 km/h) bei genügsamem Verbrauch (7,2 bis 7,5 l/100 km kombiniert nach RL 80/1268/EWG) garantiert.

Leistungsstärkster Motor im neuen Fiat Scudo ist ein 2.0-Liter Multijet-Diesel mit 100 kW (136 PS). Das mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattete Triebwerk ist besonders durchzugsstark (maximales Drehmoment von 320 Nm bei 2.000 U/min) und verbindet souveräne Fahrleistungen (Höchstgeschwindigkeit 170 km/h) mit großer Wirtschaftlichkeit.

Das Fahrwerk des neuen Fiat Scudo ist auf die harte Beanspruchung im Transporteralltag ausgelegt. An der Vorderachse kommen Einzelradaufhängungen vom Typ McPherson mit hydraulischen Teleskopstoßdämpfern und Schraubenfedern zum Einsatz, hinten sorgt eine Torsions-Starrachse für eine spurtreue Radführung.

Neu in dem Segment ist die Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung, die serienmäßig im Kastenwagen ELX und Kombi Panorama Executive bzw. auf Wunsch angeboten wird. Sie garantiert hohen Komfort und unter allen Lastbedingungen eine konstante Fahrzeughöhe von unter 1.90 Meter. In Verbindung mit der optionalen Up-/Down-Funktion kann die hintere Ladekante mit Hilfe eines Schalters im Laderaum in der Höhe abgesenkt werden, was das Be- und Entladen erleichtert.

Ab Werk ist jeder Fiat Scudo mit Fahrer-Airbag, aktiven Gurtstraffern (optional auch bei Doppelsitzbank), ABS mit EBD, Hydraulischem Brems-Assistent (HBA) und Sicherheitslenkrad ausgestattet. Bei den höheren Ausstattungsniveaus sind Beifahrer-Airbag und ESP mit ASR serienmäßig. Auf Wunsch optimieren Seiten- und Kopfairbags (letztere nur beim Kombi) die Sicherheit.

Bereits der Kastenwagen SX ist ab Werk mit elektrischen Fensterhebern, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, höhenverstellbarem Fahrersitz, Laderaumverkleidung und 12 Volt-Steckdose sowie Schutzgitter hinter dem Fahrersitz aus­gestattet.

Mit mehr Ausstattung warten die Kombiversionen des neuen Fiat Scudo auf. Während die Kombi-Versionen grundsätzlich mit einer Zweier-Sitzbank plus Einzelsitz, schiebbaren Fenstern in der 2. Sitzreihe und Laderaum­verkleidung ausgestattet sind, bietet der Fiat Scudo Kombi Panorama Family zusätzlich u.a. eine manuelle Klimaanlage, eine wärmedämmende Windschutzscheibe und eine verglaste Heckklappe.

Fiat Doblò Cargo: vielseitiger Citytransporter

Mit neuer Optik, neuen Motoren, neuen Ausstattungsinhalten und farblich aufgewerteter Fahrerkabine – so präsentiert sich die zweite Generation des Fiat Doblò Cargo. Der wirtschaftliche Citytransporter hält an den Eigenschaften fest, die bereits die erste Generation der Baureihe zum Erfolg führten. Der Fiat Doblò Cargo ist ebenso funktions- wie komfortorientiert, robust und solide. Eigenschaften, denen er mit einem leistungsstärkeren Multijet-Diesel-Motor und einer Version mit langem Radstand neue Impulse gibt.

Die zweite Generation des Fiat Doblò Cargo bietet eine Menge neuer Inhalte, die Komfort, Einsatznutzen und Wirtschaftlichkeit des italienischen Citytransporters verbessern. Das beginnt bei der neuen Optik. Mit überarbeiteter Front- und Heckpartie erscheint der Fiat Doblò Cargo markanter, frischer und zeitgemäßer. Doppelscheinwerfer im Klarglaslook, Frontpartie mit V-Profil, prägnant ausgeformte Stoßfänger mit Prallleiste und dominanten Lufteinlässen, 15-Zoll-Räder und Leuchtgruppen im zweifarbigen Klarglas-Design sowie kräftige Stoßfänger hinten sind dafür nur einige Beispiele.

Innen wartet der Fiat Doblò Cargo mit bewährter Funktionalität und Sachlichkeit auf. Neue Farben und – je nach Ausstattungsversion – neue Stoffe für die Sitze, das farblich neu gestaltete Armaturenbrett (oben dunkelgrau, unten hellgrau) und neue Türverkleidungen lassen die übliche Nutzfahrzeugatmosphäre vergessen.

Neuheiten gibt es auch bei der Motorenpalette des Fiat Doblò Cargo. Neben einem 57 kW (77 PS) starken 1.4-Liter-Triebwerk setzt der italienische Citytransporter ausschließlich auf Dieselmotoren mit Multijet-Technologie – 1.3 Multijet 16V mit 55 kW (75 PS) sowie 1.9 Multijet mit 74 kW (100 PS). Weiter angeboten in den Natural Power-Versionen wird der wahlweise mit Erdgas oder Benzin betriebene 1.6-Liter-Vierzylinder-Motor.

Der Fiat Doblò Cargo wird auch mit zwei Dieselmotoren mit Rußpartikelfilter (DPF) angeboten. Die Varianten verfügen über Turbolader mit variabler Geometrie und bieten somit erhöhte Leistung: Der 1.3 Multijet mit DPF hat 62 kW (85 PS) und der 1.9 JTD Multijet mit DPF leistet 88 kW (120 PS).

Neu bei der zweiten Generation des Citytransporters ist auch eine Version mit langem Radstand – der Fiat Doblò Cargo Maxi. Er bietet einen um 380 mm längeren Laderaum – bei gleicher Breite und Höhe. Abmessungen, die ihn in Volumen (4,0 m3), Nutzlast (775 kg) und Innenraumlänge (2.055 mm) an die Spitze seiner Klasse setzen und mit denen sich auch langes, sperriges Ladegut problemlos transportieren lässt. Erhöht wurde auch die Ladekapazität von 610 kg auf 655 kg.

Unverändert in der zweiten Generation blieb das Konzept des Fiat Doblò Cargo. Breite Schiebetüren, ebener und voll nutzbarer Laderaum, asymmetrisch geteilte Hecktür, Trennwand und die niedrige Ladekante garantieren optimalen Einsatz im Warentransport. Dazu kommen der Pkw-ähnliche Fahrkomfort und das ausgeklügelte Sicherheitskonzept des front­angetriebenen Citytransporters.

Der Fiat Doblò Cargo ist mit Fahrer-Airbag und höhenverstellbaren Sicherheitsgurten samt Gurtstraffern ausgerüstet, ABS wird auf Wunsch angeboten (Serie bei der ELX-Version), ebenso Beifahrer- und Seiten-Airbags. Einzelradaufhängung vorn (Typ McPherson) und raumsparende Starrachse hinten garantieren zusammen mit dem langen Radstand (2.963 mm) auch bei voller Beladung gutmütiges Fahrverhalten und sind auf den Einsatz des Citytransporters zugeschnitten.

Der Fiat Doblò Cargo wird als Kastenwagen, Kastenwagen mit Hochdach, Kastenwagen Maxi sowie in drei Ausstattungsversionen (Basis, SX und ELX) angeboten. Dazu kommt – nur in Verbindung mit der SX-Ausstattung – noch die Version Panorama. Der Fiat Doblò Cargo ist praxisorientiert ausgestattet und glänzt in der ELX-Ausstattung u.a. mit ABS, Nebelscheinwerfern, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Schiebetür auf der Beifahrerseite, höhenverstellbarem Lenkrad, elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und höhenverstellbarem Fahrersitz mit Armlehne.

Eine Leiterklappe, eine Variotrennwand inklusive umklappbarem Beifahrersitz sowie eine zweite seitliche Schiebetür auf der Fahrerseite erweitern auf Wunsch die Einsatzmöglichkeiten des Citytransporters.

Wahlweise Platz für bis zu fünf Personen oder Werkzeug und Waren bietet der Fiat Doblò Cargo Panorama, der mit einer asymmetrisch geteilten Dreier-Rücksitzbank ausgestattet ist. Sie kann bei Bedarf um- und hochgeklappt werden und ermöglicht so eine Vergrößerung der Ladefläche. Der Fiat Doblò Cargo Panorama verfügt auf Wunsch über zwei seitliche Schiebetüren, die ein besonders bequemes Einsteigen bzw. Beladen garantieren, sowie über verglaste, asymmetrisch geteilte Hecktüren.

Weiter als Kastenwagen angeboten wird der Fiat Doblò Cargo Natural Power, der wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden kann. Sein 1.6-Liter-Vierzylinder-Vierventilmotor leistet im Gasbetrieb 68 kW (92 PS) bzw. mit Benzin betrieben 76 kW (103 PS) und verleiht den Natural Power-Versionen eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h bzw. 166 km/h.

Der Fiat Strada: Pick-up für Gewerbe und Freizeit

Der Fiat Strada hat sich als robuster Pick-up bewährt – für gewerbliche Kunden ebenso wie für Freizeitsportler. Er verbindet vielseitigen Einsatznutzen mit Pkw-ähnlichem Fahrkomfort, baut auf einen dynamischen Auftritt und bietet ein hohes Maß an Funktionalität.

Der Fiat Strada wird auf dem deutschen Markt in zwei Versionen (Strada und Strada Adventure) sowie mit kurzer und langer Kabine angeboten. Dazu mit einem 62 kW (85 PS) starken 1.3-Liter Common Rail-Diesel mit Direkteinspritzung und Multijet-Technologie.

Der Multijet-Diesel-Motor ist durchzugsstark (maximales Drehmoment 200 Nm bei 1.750 U/min) und verleiht dem Fiat Strada konkurrenzfähige Fahrleistungen (0 bis 100 km/h in 13,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 165 km/h). Mit einem Verbrauch von 5,3 l/100 km (kombiniert nach RL 80/1268/EWG) ist er dazu ausgesprochen wirtschaftlich.

Davon profitiert auch der Fiat Strada Adventure. Er wird ausschließlich mit langer Kabine angeboten und glänzt durch eine augenfällige Freestyle-Charakteristik. Dafür sorgen u.a. lackierte Stoßfänger und seitliche rutschfeste Trittstufen unter den Türen.

Seine Sonderstellung betont der Fiat Strada Adventure auch bei der Ausstattung. Sie wurde zielgruppengerecht aufgewertet durch Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Nebelscheinwerfern, RDS-Radio mit CD-Player, elektrischen Fensterhebern sowie elektrisch verstellbaren Außenspiegeln. Zudem wurden zwei zusätzliche Scheinwerfer für das Fernlicht im Stoßfänger integriert.

Weitere serienmäßige Ausstattungsfeatures des Fiat Strada Adventure sind Servolenkung, höhenverstellbares Lenkrad, Schiebefenster zur Ladefläche, wärmedämmende Verglasung und Wegfahrsperre. Ebenso ABS, Fahrer- und Beifahrer-Airbag, höhenverstellbare Kopfstützen, Gurtstraffer und Sitze mit Anti-Submarining-Struktur. Das gilt mit Ausnahme von ABS und Beifahrer-Airbag auch für die übrigen Versionen.

Auf Wunsch kann der Fiat Strada noch mit elektrischen Fensterhebern, Klimaanlage, Zentralverriegelung, Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfern, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, Diebstahlalarmanlage Pritschenplane und Motorschutz ausgestattet werden. Optionals, die sowohl den Umgang mit dem Pick-up im Alltag erleichtern und komfortabel machen als auch seinen Nutzwert erhöhen.

Unverändert im aktuellen Modelljahr geblieben ist der Einsatznutzen des 4.44 Meter langen Fiat Strada. Der Pick-up bietet eine 1.693 mm lange und 1.220 mm breite ebene Pritsche mit einer Nutzfläche von 2,1 m2 und eine Nutzlast von 630 Kilogramm. Bei den Versionen mit langer Kabine verkürzt sich die Ladefläche auf 1.393 mm, die Pritschenfläche verringert sich auf 1,7 m2, die Nutzlast auf 610 Kilogramm. Dafür profitieren Fahrer und Beifahrer von einem um 300 mm verlängerten Innenraum samt kleinen Seitenfenstern sowie mehr Stauraum hinter den Sitzen.

Der in Brasilien produzierte Fiat Strada hat sich im aktuellen Modelljahr sein unverwechselbares Aussehen bewahrt. Dafür sorgen u.a. die markante Frontpartie mit runder Motorhaube und schmalen Doppelparabolscheinwerfern. Ebenso sein Komfort – auf der Straße wie in der Fahrerkabine. Letztere ist hell, freundlich und ergonomisch gestaltet, bietet zwei bequeme Einzelsitze inklusive großem Verstellbereich, gute Sichtverhältnisse und ein hohes Maß an Behaglichkeit und Funktionalität. Charakteristika, die im Transportalltag zählen.