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27 Jul 2011

ERGEBNISSE VON FIAT INDUSTRIAL IM ZWEITEN QUARTAL 2011

FIAT INDUSTRIAL schloss das zweite Quartal 2011 mit Umsatzerlösen in Höhe von 6,3 Milliarden Euro; dies ist Zuwachs von 10,6 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2010. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 530 Millionen Euro lag um 53,2 % höher als im zweiten Quartal 2010): höhere Verkaufszahlen in allen Geschäftsbereichen ließen die Umsatzrendite des Konzerns auf 8,4 % ansteigen (6,1 % im zweiten Quartal 2010). Der Nettogewinn stieg auf 239 Millionen Euro. Die betriebliche Nettoverschuldung sank auf 1,7 Milliarden Euro und die Liquidität stieg auf 3,9 Milliarden Euro. Die Ziele für das Geschäftsjahr wurden an den Aufschwung angepasst. 

  • Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 6,3 Milliarden Euro (5,7 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2010), ein Zuwachs von 10,6 %, dank des Anstiegs der Verkaufszahlen in allen Geschäftsbereichen.
  • Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 184 Millionen Euro auf 530 Millionen Euro (346 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010), aufgrund der hervorragenden Leistung der Sparte CNH, die eine zweistellige Umsatzrendite erzielte (10,5 %).
  • Der Nettogewinn lag bei 239 Millionen Euro (130 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010).
  • Die betriebliche Nettoverschuldung sank um 0,4 Milliarden Euro auf 1,7 Milliarden Euro (2,1 Milliarden Euro zum 31. März 2011), hauptsächlich wegen des starken betrieblichen Cashflows. Die Liquidität stieg auf 3,9 Milliarden Euro, ein Zuwachs von rund 400 Millionen Euro seit dem 31. März 2011.
  • Der Konzern hat die Ziele für das Jahr an den Aufschwung angepasst und erwartet Umsatzerlöse in Höhe von rund 24 Milliarden Euro, ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von mehr als 1,5 Milliarden Euro, eine betriebliche Nettoverschuldung von rund 1,6 Milliarden Euro und eine Liquidität von mehr als 4 Milliarden Euro.

Am 1. Januar 2011 wurde die Abspaltung von Fiat S.p.A. zugunsten von Fiat Industrial S.p.A. wirksam. Die in dieser Mitteilung für das Jahr 2010 genannten Zahlen beziehen sich auf die an Fiat Industrial übertragenen Aktivitäten und wurden den Abschlüssen von Fiat für das am 31. Dezember beendete Geschäftsjahr 2010 und für das erste Quartal 2011 entnommen.

Der Umsatz des Konzerns stieg aufgrund der erheblichen Zuwächse in allen Geschäftsbereichen um 10,6 % auf 6,3 Milliarden Euro.

- Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Land- und Baumaschinen (CNH) in Höhe von 3,6 Milliarden Euro stiegen gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 9,5 % (+22,3 % in Dollar). Die Umsatzerlöse der Sparte Landmaschinen stiegen dank der hervorragenden Marktbedingungen in allen Bereichen um 10 %. Die Umsatzerlöse des Bereichs Baumaschinen, die um 17 % stiegen, profitierten von dem zweistelligen Nachfragezuwachs in allen Gebieten, vor allem in Nordamerika.
- Der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge (Iveco) verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 16,1 % auf 2,4 Milliarden Euro. Dies spiegelt die allgemeine Erholung der Nachfrage in Europa und die kontinuierliche Verbesserung in Lateinamerika wider. Die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge insgesamt (einschließlich Busse und Sonderfahrzeuge) stieg um 18,2 % auf 40.568 Fahrzeuge, wobei der Zuwachs bei den leichten Nutzfahrzeugen 18,2 %, bei den mittelschweren 30,0 % und bei den schweren Nutzfahrzeugen 14,1 % betrug. Die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge stieg in Westeuropa um 12,9 %, in Lateinamerika um 33,5 % und in Osteuropa um 35,8 %.
 
- Der Geschäftsbereich Powertrain (FPT Industrial) erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 838 Millionen Euro, ein Anstieg von 29,5 %, der dem bedeutenden Zuwachs der Verkaufszahlen aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage von Konzernunternehmen und Fremdkunden zu verdanken ist.
   
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Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns lag bei 530 Millionen Euro und war damit um 184 Millionen Euro (+53,2 %) höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Anstieg der Verkaufszahlen führte zu einer Umsatzrendite von 8,4 % (6,1 % im zweiten Quartal 2010).
   
- CNH schloss das Quartal mit einem Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 381 Millionen Euro (263 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010). Die Umsatzrendite lag bei 10,5 % (7,9 %  im zweiten Quartal 2010). Die umfassende Verbesserung ist auf die höheren Verkaufszahlen, bessere Verkaufspreise sowie auf einen günstigeren Produktmix in der Sparte Landmaschinen zurückzuführen.
- Iveco erzielte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 135 Millionen Euro (gegenüber 50 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010). Die Umsatzrendite lag bei 5,5% (2,4 % im zweiten Quartal 2010). Die Verbesserung ergibt sich aus den höheren Verkaufszahlen sowie aus den besseren Verkaufspreisen in Europa.
FPT Industrial verzeichnete ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 24 Millionen Euro im Vergleich zu 23 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010, in denen außergewöhnliche Erträge in Höhe von 9 Millionen Euro enthalten waren. Unter Annahme von gleichbleibenden Bedingungen verbesserte sich die Umsatzrendite um 0,7 Prozentpunkte auf 2,9 %.
   
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Die betriebliche Nettoverschuldung lag am Ende des Berichtsquartals bei 1,7 Milliarden Euro (2,1 Milliarden Euro  zum 31. März 2011), wobei der Rückgang hauptsächlich den stärkeren betrieblichen Cashflow widerspiegelt.
   
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Die Liquidität zum 30. Juni 2011 lag bei 3,9 Milliarden Euro (3,5 Milliarden Euro  zum 31. März 2011). Außerdem stehen Kreditlinien in Höhe von 1,6 Milliarden Euro zur Verfügung, die noch nicht in Anspruch genommen wurden.
 

 

Die Ergebnisse des Konzerns im zweiten Quartal 2011

Die Umsatzerlöse des Konzerns lagen im zweiten Quartal 2011 bei 6,3 Milliarden Euro, dies ist ein Zuwachs von 10,6 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Alle Geschäftsbereiche verzeichneten bedeutende Zuwächse. CNH verzeichnete höhere Verkaufszahlen, und bei den Landmaschinen einen besseren Produktmix; die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge von Iveco stieg in allen wichtigen europäischen Märkten (außer in Spanien) und in Lateinamerika; FPT Industrial erzielte eine positive Performance bei den Verkaufszahlen sowohl im Geschäft mit Konzernunternehmen als auch mit Fremdkunden.



Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 530 Millionen Euro (Umsatzrendite 8,4 %), eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zu 184 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010 (Umsatzrendite 6,1%), die hauptsächlich den höheren Verkaufszahlen in allen Geschäftsbereichen zu verdanken ist.



Das operative Ergebnis lag im zweiten Quartal 2011 bei 503 Millionen Euro (347 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010). Die Verbesserung von 156 Millionen Euro spiegelt den Anstieg des Ergebnisses aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wider (+184 Millionen Euro), das teilweise von außergewöhnlichen Nettoaufwendungen, die wegen der Aufwendungen von 43 Millionen Euro für Umstrukturierungen der Sparte Iveco um 28 Millionen Euro höher als im zweiten Quartal 2010 lagen, kompensiert wurde.

Im zweiten Quartal 2011 lagen die finanziellen Nettoaufwendungen bei 129 Millionen Euro im Vergleich zu 117 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010, in denen eine außergewöhnlich Aufwendung in Höhe von 17 Millionen Euro enthalten war, die für die vorzeitige Rückzahlung einer Obligationenanleihe von CNH mit einer ursprünglichen Fälligkeit im Jahr 2014 verwendet wurden. Abzüglich dieses Postens stiegen die finanziellen Nettoaufwendungen im Berichtsquartal um 29 Millionen Euro aufgrund des höheren Stands der Nettoverschuldung.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 404 Millionen Euro, ein Zuwachs von 156 Millionen Euro im Vergleich zu 248 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010. Diese Entwicklung spiegelt die Verbesserung des operativen Ergebnisses (+156 Millionen Euro) und des Ergebnisses aus Beteiligungen (+12 Millionen Euro) abzüglich der höheren finanziellen Nettoaufwendungen in Höhe von 12 Millionen Euro wider.

Die Ertragssteuern lagen bei 165 Millionen Euro gegenüber 118 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010 und beziehen sich hauptsächlich auf die zu versteuernden Ergebnisse der im Ausland tätigen Konzerngesellschaften sowie auf die in Italien anfallenden Steuern (IRAP) in Höhe von 10 Millionen Euro. Der effektive Steuersatz lag bei 40,8 % und entsprach damit den Vorhersagen für das Geschäftsjahr.

Das Nettoergebnis lag im zweiten Quartal 2011 bei 239 Millionen Euro (gegenüber einem Gewinn von 130 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010).

Die betriebliche Nettoverschuldung, die zum 30. Juni 2011 bei 1,7 Milliarden Euro lag, sank im Laufe des zweiten Quartals 2011 aufgrund der starken betrieblichen Performance um 0,4 Milliarden Euro.

Die Liquidität stieg auf 3,9 Milliarden Euro (3,5 Milliarden Euro am 31. März 2011). Außerdem stehen dem Konzern Kreditlinien in Höhe von 1,6 Milliarden Euro zur Verfügung, die noch nicht in Anspruch genommen wurden.





 

 

Die Ergebnisse des Konzerns im ersten Halbjahr 2011

Die Umsatzerlöse des Konzerns lagen im ersten Halbjahr 2011 bei 11,6 Milliarden Euro, dies ist ein Zuwachs von 14,4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Alle Geschäftsbereiche verzeichneten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 bedeutende Zuwächse.



Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 807 Millionen Euro (Umsatzrendite 6,9 %), eine Verbesserung um 72,4 im Vergleich zum Ergebnis von 468 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 (Umsatzrendite 4,6 %), die hauptsächlich den höheren Verkaufszahlen in allen Geschäftsbereichen zu verdanken ist.


Das operative Ergebnis lag im ersten Halbjahr 2011 bei 780 Millionen Euro, eine Verbesserung im Vergleich zum operativen Ergebnis von 468 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010. Die Verbesserung spiegelt den Anstieg des Ergebnisses aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wider (+339 Millionen Euro), das teilweise von außergewöhnlichen Nettoaufwendungen aufgehoben wurde (27 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2011).

Im ersten Halbjahr 2011 lagen die finanziellen Nettoaufwendungen bei 240 Millionen Euro im Vergleich zu 225 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010, in denen eine außergewöhnliche Aufwendung in Höhe von 17 Millionen Euro enthalten war, die für die vorzeitige Rückzahlung einer Obligationenanleihe von CNH mit einer ursprünglichen Fälligkeit im Jahr 2014 verwendet wurden. Abzüglich dieses Postens stiegen die finanziellen Nettoaufwendungen aufgrund des höheren Stands der Nettoverschuldung um 32 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich im ersten Halbjahr 2011 auf 596 Millionen Euro, ein Zuwachs von 330 Millionen Euro im Vergleich zu 266 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010. Diese Entwicklung spiegelt die Verbesserung des operativen Ergebnisses (+312 Millionen Euro) und des Ergebnisses aus Beteiligungen (+33 Millionen Euro) abzüglich der höheren finanziellen Nettoaufwendungen in Höhe von 15 Millionen Euro wider.

Die Ertragssteuern lagen bei 243 Millionen Euro (gegenüber 170 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010, die eine außergewöhnliche Steuerzahlung von 14 Millionen Euro enthielt) und beziehen sich hauptsächlich auf die zu versteuernden Ergebnisse der im Ausland tätigen Konzerngesellschaften sowie auf die in Italien anfallenden Steuern (IRAP) in Höhe von 16 Millionen Euro. Der effektive Steuersatz lag bei 40,8 %.

Das Nettoergebnis lag im ersten Halbjahr 2011 bei 353 Millionen Euro, ein erheblicher Zuwachs gegenüber dem Gewinn von 96 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010.

Die betriebliche Nettoverschuldung des ersten Halbjahrs 2011 sank gegenüber dem Jahresende 2010 aufgrund der starken betrieblichen Performance um 0,2 Milliarden Euro.