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27 Jul 2026
RÜCKBLICK FORMEL E-WELTMEISTERSCHAFT TOKIO: NACHTSCHICHT FÜR DIE FAHRER VON DS AUTOMOBILES
14. und 15. Saisonlauf der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft in Japan: Die beiden Rennen in Tokio wurden erstmals unter Flutlicht ausgetragen. Wenig Lohn für harte Arbeit: Der Deutsche Maximilian Günther kommt im elektrisch angetriebenen DS E-Tense FE25 über einen 15. und einen neunten Rang nicht hinaus. Brite im Pech: Teamkollege Taylor Barnard fährt beide Male an der Spitze mit, erzielt aufgrund technischer Probleme aber nur eine zehnte und eine achte Position.
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14. und 15. Saisonlauf der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft in Japan: Die beiden Rennen in Tokio wurden erstmals unter Flutlicht ausgetragen.
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Wenig Lohn für harte Arbeit: Der Deutsche Maximilian Günther kommt im elektrisch angetriebenen DS E-Tense FE25 über einen 15. und einen neunten Rang nicht hinaus.
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Brite im Pech: Teamkollege Taylor Barnard fährt beide Male an der Spitze mit, erzielt aufgrund technischer Probleme aber nur eine zehnte und eine achte Position.
Rüsselsheim, 27. Juli 2026 – Zum dritten Mal gastierte die ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft in der japanischen Hauptstadt. Der vorletzte Lauf der Saison war wieder ein sogenannter Double-Header, bei dem die beiden Rennen allerdings erstmals bei Dunkelheit ausgetragen wurden. Leistungsstarke Flutlichtanlagen strahlten den 2,58 Kilometer langen Straßenkurs fast taghell aus und schufen vor der beeindruckenden Kulisse des nächtlichen Tokios eine völlig neue Atmosphäre. Das gemeinsame Ergebnis von sieben WM-Punkten für den Deutschen Maximilian Günther und seinen britischen Teamkollegen Taylor Barnard spiegelt nicht die deutlich überzeugenderen Auftritte der Fahrer von DS Automobiles in Training und Qualifying wider.
Nach starken Leistungen im Qualifying gingen Taylor Barnard und Maximilian Günther am Samstag von den Startplätzen fünf beziehungsweise neun ins Rennen. Der Brite zeigte insbesondere in der Anfangsphase eine fehlerfreie Leistung und arbeitete sich schnell bis auf den dritten Rang vor. Im ersten Rennen des Wochenendes kam erneut der „Pit-Boost“ zum Einsatz. Bei diesem speziellen Boxenstopp „tanken” die DS E-Tense FE25 innerhalb von 30 Sekunden mit 600 kW zusätzliche 3,85 kWh. Barnard aktivierte sofort nach seinem Pflichtstopp den „Attack Mode” und verbesserte sich auf den vierten Platz. Aufgrund eines elektronischen Problems im Zusammenhang mit dem Lenkrad verlor er in der Schlussphase allerdings mehrere Positionen und überquerte die Ziellinie schließlich als Zehnter.
Sein Teamkollege Maximilian Günther verfolgte eine andere Strategie. Der Deutsch-Österreicher absolvierte seinen „Pit Boost” früher und verschob den Einsatz des „Attack Mode” auf einen späteren Zeitpunkt. Gegen Rennende zeigte das Display seines Lenkrads jedoch keine Informationen mehr an. Aufgrund dieses Handicaps kam Günther schließlich nur auf der 15. Position ins Ziel.
Am Sonntag musste das geplante dritte Training aufgrund von Regen abgesagt werden. Einige Stunden später konnte das Qualifying allerdings auf nahezu trockener Strecke stattfinden.
Unter diesen anspruchsvollen Bedingungen zeigte Taylor Barnard erneut eine beeindruckende Leistung: Der junge Brite sicherte sich am Lenkrad des DS E‑Tense FE25 den vierten Startplatz. Sein Teamkollege Maximilian Günther fuhr von Position 14 los.
Auch das Rennen selbst begann auf feuchter Fahrbahn, nachdem der Regen aufgehört hatte. Die wechselnden Bedingungen stellten Ingenieure und Fahrer vor anspruchsvolle Entscheidungen bei der Fahrzeugabstimmung und dem Reifendruck. Taylor Barnard erwischte einen guten Start. Mit seinem ersten „Attack Mode” setzte sich der Brite an die Spitze des Feldes. Mit zunehmend trockner werdender Piste bekam der Fahrer aus dem Team DS PENSKE allerdings Probleme mit den Reifen. Er fiel so noch auf die achte Position zurück. Vor dem Saisonfinale belegt Taylor Barnard den 16. Rang in der Gesamtwertung.
Maximilian Günther verfolgte wiederum eine andere Strategie. Der Deutsche sparte über weite Strecken des Rennens Energie. Durch die Aktivierung seines ersten „Attack Mode“ startete er eine beeindruckende Aufholjagd und verbesserte sich zunächst auf Rang zehn. Eine Rennunterbrechung in der Schlussphase verhinderte jedoch, dass er den Vorteil seines zweiten „Attack Mode“ vollständig nutzen konnte. Günther musste sich schließlich mit dem zehnten Rang zufriedengeben und ist in der Gesamtwertung nun Achtzehnter.
Die zwölfte Saison der Formel E wird am 15. und 16. August 2026 in London mit zwei Finalrennen abgeschlossen.
„Am Samstag verlief die erste Rennhälfte sehr gut für mich. Ich denke, ich hätte um einen Platz unter den ersten Vier kämpfen können. Leider fiel kurz vor Rennende das Display meines Lenkrads aus, sodass ich nicht mehr über die für das Energiemanagement erforderlichen Daten verfügte. Ich bin praktisch blind gefahren. Am Sonntag habe ich meinen Rennwagen auf eine trockene Strecke abgestimmt. Das war die richtige Entscheidung, auch wenn die erste Rennhälfte natürlich schwieriger war. In den Schlussrunden war ich mit einigen guten Überholmanövern auf dem Vormarsch. Die Rennunterbrechung kam zum ungünstigsten Zeitpunkt, da sie meinen Rhythmus unterbrach. Ich hätte wohl noch einige Plätze gutmachen können. Trotzdem hat jeder im Team sein Bestes gegeben und ich bereue unsere Entscheidungen nicht.“
Maximilian Günther (D), Fahrer Team DS PENSKE (#7)
„Rang zehn und nur ein einziger WM-Punkt spiegeln keineswegs wider, wie der Samstag für mich verlaufen ist. Nach einem schwierigen Training hat das Team hervorragende Arbeit geleistet und meinen DS E-Tense FE25 deutlich verbessert. Dadurch konnte ich mich als Fünfter qualifizieren und mich im Rennen bis auf den dritten Platz vorarbeiten. Leider trat anschließend ein Problem auf, das den weiteren Rennverlauf entscheidend beeinträchtigte. Am Sonntag hätte ich ohne Fehler deutlich weiter vorne ins Ziel kommen können. Wir hatten nicht erwartet, dass die Strecke so schnell abtrocknen würde. Die Fahrer, die einen für trockene Bedingungen besser geeigneten Reifendruck gewählt hatten, konnten mich in den Schlussrunden überholen. Jetzt richtet das gesamte Team seinen Fokus auf das Saisonfinale in London.“
Taylor Barnard (UK), Fahrer Team DS PENSKE (#77)
Die Statistik von DS Automobiles in der Formel E:
- 152 Rennen
- 4 Meistertitel
- 18 Siege
- 55 Podestplätze
- 26 Pole-Positions
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Dorothea Knell
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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ÜBER DS PENSKE
PENSKE AUTOSPORT ist ein US-amerikanischer Rennstall, der 2007 von Jay Penske gegründet wurde. Das Team hat seinen Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, dem weltweit größten Metropolmarkt für Elektrofahrzeuge. Nach vielen erfolgreichen Jahren in der IndyCar-Serie (2007-2014) nahm das Team mit Begeisterung den Übergang zur Elektromobilität an und wurde zu einem der Gründungsteams der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft. Das Motto des Teams ist der lateinische Ausdruck „E Pluribus Unum“, was bedeutet, dass aus vielem Kleinen etwas Großes wird.
ÜBER DS Automobiles
DS Automobiles wurde 2014 in Paris gegründet und lässt die Tradition des französischen Premium-Automobils wiederaufleben. Die Marke ist inspiriert vom Pariser Savoir-faire und verkörpert die von der DS aus dem Jahr 1955 geerbten Werte Innovation und Individualität. Nach der Fusion von PSA und FCA 2021 ist DS Automobiles eine der Premiummarken im neu gegründeten Konzern Stellantis.
Die Modelle von DS Automobiles werden für Kundinnen und Kunden entwickelt, die sich individuell ausdrücken möchten, Komfort lieben und sich für neue Technologien begeistern. Die Fahrzeuge kombinieren Raffinesse mit Spitzentechnologien. Verbunden mit einem maßgeschneiderten Serviceprogramm, bieten sie ein einzigartiges Erlebnis getreu der Markenidentität „Die Kunst des Reisens“. Aktuell sind vier DS Modelle erhältlich: DS 3, DS N°4, DS 7 und DS N°8. Seit 2020 sind alle Modelle elektrifiziert erhältlich.
Alle elektrifizierten Modelle profitieren vom Know-how der Marke DS in puncto Elektromobilität. DS Automobiles kann dabei auf seine jahrelange Entwicklungsarbeit als Konstrukteur in der Formel E zurückgreifen. In den Saisons 2018/2019 und 2019/2020 unterstrichen jeweils die Titel in Fahrer- und Teamwertung die Vorreiterrolle von DS Automobiles.
Für die eigenen anspruchsvollen Kunden hat DS Automobiles das Programm „Only You, ein DS Erlebnis“ geschaffen, das einen exklusiven Service für ein einzigartiges Markenerlebnis bietet.
Die Marke DS ist in 40 Ländern vertreten und hat weltweit ein exklusives Vertriebsnetz aufgebaut, das aus über 450 DS Stores und DS Salons besteht und ständig weiterentwickelt wird.
Alle Neuigkeiten zu DS Automobiles finden Sie auf www.dsautomobiles.de.