06 Jul 2026

RÜCKBLICK FORMEL E-WELTMEISTERSCHAFT SHANGHAI: DS AUTOMOBILES ERZIELT IM JUBILÄUMSRENNEN WIEDER WM-PUNKTE

Zwölfter und dreizehnter Saisonlauf der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft in China: Das Team von DS Automobiles bestritt sein 150. Rennen seit dem Einstieg vor elf Jahren. Zweimal in den Punkterängen: Maximilian Günther fährt im elektrisch angetriebenen DS E-Tense FE25 am Samstag als Neunter ins Ziel und wird am Sonntag als Zehnter gewertet. Pech mit der Rennstrategie: Taylor Barnard startet zum zweiten Rennen des Wochenendes aus der ersten Reihe, verliert durch eine Fehleinschätzung zum Wetter aber acht Positionen.

  • Zwölfter und dreizehnter Saisonlauf der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft in China: Das Team von DS Automobiles bestritt sein 150. Rennen seit dem Einstieg vor elf Jahren.

  • Zweimal in den Punkterängen: Maximilian Günther fährt im elektrisch angetriebenen DS E-Tense FE25 am Samstag als Neunter ins Ziel und wird am Sonntag als Zehnter gewertet.

  • Pech mit der Rennstrategie: Taylor Barnard startet zum zweiten Rennen des Wochenendes aus der ersten Reihe, verliert durch eine Fehleinschätzung zum Wetter aber acht Positionen.

 

Rüsselsheim, 6. Juli 2026 – Das Gastspiel der ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft in der chinesischen Millionenstadt Shanghai markierte ein Jubiläum für DS Automobiles: Am Sonntag bestritt die Pariser Premiummarke ihr insgesamt 150. Rennen seit dem Einstieg in die vollelektrische Rennserie im Jahr 2015. Die Fahrer des Teams DS PENSKE erzielten in beiden Läufen des Wochenendes zwar erneut WM-Punkte, hatten aber Pech mit der Rennstrategie. Ein neunter und ein zehnter Rang für den Deutschen Maximilian Günther sowie ein neunter Platz für seinen Teamkollegen Taylor Barnard spiegelten nicht die deutlich stärkeren Leistungen aus Training und Qualifying wider.

Nur zwei Wochen nach dem Rennen in Sanya bestritt die ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft zwei weitere Läufe in China, dieses Mal in Shanghai. Allerdings könnte der Kontrast kaum größer sein: Während in Sanya auf einem schmalen und kurvenreichen Straßenkurs gefahren wurde, trat die elektrische Rennserie in Shanghai auf dem aus der Formel 1 bekannten International Circuit an. Auf einer verkürzten Streckenvariante standen der zwölfte und der dreizehnte WM-Lauf auf dem Programm.

Für die beiden Fahrer von DS Automobiles verlief das Rennen am Samstag unterschiedlich. Der Deutsche Maximilian Günther lag im DS E-Tense FE25 in der ereignisreichen Anfangsphase zeitweise auf dem dritten Platz. Sein britischer Teamkollege Taylor Barnard erlitt bei einer kleinen Kollision einen Reifenschaden. Der daraufhin nötige außerplanmäßige Boxenstopp raubte ihm alle Hoffnungen auf einen Spitzenplatz.

Wie bei allen WM-Runden mit zwei Rennen kam auch in Shanghai am Samstag der sogenannte „Pit-Boost“ zum Einsatz. Bei diesem Nachlade-Boxenstopp „tanken” die Rennwagen innerhalb von 30 Sekunden mit 600 kW zusätzliche 3,85 kWh. Dieser Halt, bei dem zehn Prozent der gesamten Rennenergie nachgeladen werden, erfordert zusätzliche strategische Entscheidungen von den Teams.

In Shanghai fiel das Zeitfenster für diese kurzen Boxenstopps genau mit dem Einsetzen heftiger Regenfälle zusammen. Aus Sicherheitsgründen entschied die Rennleitung, das Safety Car einzusetzen. Diese Neutralisation durchkreuzte Maximilian Günthers Rennstrategie. Nach dem Restart fand er sich lediglich auf Rang zwölf wieder. Dennoch zeigte er auf der durch den Regen extrem rutschig gewordenen Fahrbahn eine starke Aufholjagd. Günther kämpfte sich bis auf den neunten Platz nach vorne und wurde dafür mit zwei Meisterschaftspunkten belohnt. Barnard beendete das Rennen auf Position 16.

Im Qualifying für das Rennen am Sonntag sicherte sich Taylor Barnard die zweite Startposition. Sein Teamkollege Maximilian Günther startete vom elften Platz. Erneut beeinflusste das Wetter den Rennverlauf. Zwar hatte der Regen zum Start aufgehört, doch die Strecke war weiterhin feucht und der Himmel blieb bedrohlich dunkel. Die Teams hatten zwei Strategien zur Auswahl, die auch die Abstimmung der Rennwagen beeinflusste: auf weiterhin trockenes Wetter oder auf erneut einsetzenden Regen setzen.

Das Team DS PENSKE entschied sich für die zweite Möglichkeit. Taylor Barnard aktivierte unmittelbar nach dem fliegenden Start seinen ersten „Attack Mode“ und übernahm die Führung. Mit zunehmender Renndistanz trocknete die Strecke jedoch weiter ab. Barnard verlor Position um Position und sah schließlich als Neunter die Zielflagge.

Maximilian Günther hatte seinen zweiten „Attack Mode“ bewusst für die Schlussphase des Rennens aufgespart. Diese Strategie lief jedoch ins Leere, weil das Rennen für mehrere Minuten neutralisiert wurde, was auch ein Überholverbot auslöste. Der Deutsche wurde schließlich als Zehnter gewertet.

Nach einem Rennwochenende mit einem gewissen Maß an Enttäuschung hofft das Team DS PENSKE nun, beim nächsten WM-Lauf das hohe Leistungsniveau aus Training und Qualifying auch im Rennen umsetzen zu können. Am 25. und 26. Juli 2026 gehen die DS E-Tense FE25 in der japanischen Hauptstadt Tokio erneut für einen Doppellauf auf die Piste.


Der Samstag verlief sehr positiv für mich. Im Qualifying habe ich einen starken vierten Platz erreicht. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Team lief mein DS E-Tense FE25 sehr gut und gab mir Selbstvertrauen. Im Rennen hatte ich wieder ein sehr gutes Gefühl, sowohl beim Start auf trockener Strecke als auch am Ende auf feuchtem Untergrund. Leider habe ich während des Pit-Boost-Fensters viele Plätze verloren. Nachdem ich auf den zwölften Platz zurückgefallen war, war mein Tempo erneut sehr gut. Ich habe den Attack Mode gut eingesetzt und mich auf den neunten Platz vorgearbeitet. Auch am Sonntag war mein Tempo gut, insbesondere im Regen während des Trainings. Vor dem Qualifying habe ich mich für eine Fahrzeugabstimmung entschieden, die leider nicht zu der schnell abtrocknenden Strecke passte. Dadurch kam ich über Startplatz elf nicht hinaus. Im Rennen fühlte ich mich mit jeder Runde wohler und hatte mir für die Schlussphase einen sechs Minuten langen Attack Mode aufgehoben. Dann blieb jedoch ein Fahrzeug neben der Strecke stehen, woraufhin das Rennen neutralisiert wurde. Dadurch ging der gesamte Vorteil meines Attack Mode verloren und ich konnte keine weiteren Positionen mehr gutmachen. Am Ende wurde ich Zehnter. Damit habe ich beide Shanghai-Rennen innerhalb der Top-10 beendet. Trotz einer insgesamt soliden Leistung war das Glück in einigen entscheidenden Momenten nicht auf meiner Seite. Dennoch geht mein Dank an das gesamte Team für die erneut hervorragende Arbeit. Ich werde keinesfalls aufgeben und richte meinen Fokus jetzt auf den nächsten WM-Lauf in Tokio.

Maximilian Günther (D), Fahrer Team DS PENSKE (#7)


Das Samstagsrennen hat offensichtlich nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Leider kam es zu einer kleinen Berührung, durch die ich einen Reifenschaden erlitt und zum Reifenwechsel an die Box musste. Das war wirklich Pech. Auch das Rennen am Sonntag verlief für mich enttäuschend. Das Team hat jedoch großartige Arbeit geleistet, was sich im Training und im Qualifying zeigte: Der zweite Startplatz war ein großartiges Ergebnis für uns alle! Während des Rennens haben wir meiner Meinung nach das Beste herausgeholt. Allerdings hatten sich mehrere Fahrer, vor allem diejenigen am Ende des Feldes, für Reifendrücke entschieden, die eher für eine trockene Strecke geeignet waren. Meine Strategie ging leider in die entgegengesetzte Richtung. Hinzu kommt, dass uns meiner Meinung nach in den letzten Rennen ein wenig die Effizienz gefehlt hat. Trotz allem danke ich dem gesamten Team für die großartige Arbeit. In Tokio werde ich wieder in Topform sein.“

Taylor Barnard (UK), Fahrer Team DS PENSKE (#77)

 


Die Statistik von DS Automobiles in der Formel E:

  • 150 Rennen
  • 4 Meistertitel
  • 18 Siege
  • 55 Podestplätze
  • 26 Pole-Positions

 

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Über DS PENSKE

PENSKE AUTOSPORT ist ein US-amerikanischer Rennstall, der 2007 von Jay Penske gegründet wurde. Das Team hat seinen Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, dem weltweit größten Metropolmarkt für Elektrofahrzeuge. Nach vielen erfolgreichen Jahren in der IndyCar-Serie (2007-2014) nahm das Team mit Begeisterung den Übergang zur Elektromobilität an und wurde zu einem der Gründungsteams der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft. Das Motto des Teams ist der lateinische Ausdruck „E Pluribus Unum“, was bedeutet, dass aus vielem Kleinen etwas Großes wird.

 

ÜBER DS Automobiles

DS Automobiles wurde 2014 in Paris gegründet und lässt die Tradition des französischen Premium-Automobils wiederaufleben. Die Marke ist inspiriert vom Pariser Savoir-faire und verkörpert die von der DS aus dem Jahr 1955 geerbten Werte Innovation und Individualität. Nach der Fusion von PSA und FCA 2021 ist DS Automobiles eine der Premiummarken im neu gegründeten Konzern Stellantis.

Die Modelle von DS Automobiles werden für Kundinnen und Kunden entwickelt, die sich individuell ausdrücken möchten, Komfort lieben und sich für neue Technologien begeistern. Die Fahrzeuge kombinieren Raffinesse mit Spitzentechnologien. Verbunden mit einem maßgeschneiderten Serviceprogramm, bieten sie ein einzigartiges Erlebnis getreu der Markenidentität „Die Kunst des Reisens“. Aktuell sind vier DS Modelle erhältlich: DS 3, DS N°4, DS 7 und DS N°8. Seit 2020 sind alle Modelle elektrifiziert erhältlich.

Alle elektrifizierten Modelle profitieren vom Know-how der Marke DS in puncto Elektromobilität. DS Automobiles kann dabei auf seine jahrelange Entwicklungsarbeit als Konstrukteur in der Formel E zurückgreifen. In den Saisons 2018/2019 und 2019/2020 unterstrichen jeweils die Titel in Fahrer- und Teamwertung die Vorreiterrolle von DS Automobiles.

Für die eigenen anspruchsvollen Kunden hat DS Automobiles das Programm „Only You, ein DS Erlebnis“ geschaffen, das einen exklusiven Service für ein einzigartiges Markenerlebnis bietet.

Die Marke DS ist in 40 Ländern vertreten und hat weltweit ein exklusives Vertriebsnetz aufgebaut, das aus über 450 DS Stores und DS Salons besteht und ständig weiterentwickelt wird.

Alle Neuigkeiten zu DS Automobiles finden Sie auf www.dsautomobiles.de.

 

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