09 Dez 2024

FORMEL E-WELTMEISTERSCHAFT SÃO PAULO: ERSTE WM-PUNKTE FÜR DS AUTOMOBILES

Ereignisreiches Auftaktrennen: ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft 2024/2025 startete in der brasilianischen Metropole São Paulo. Elfter Rang für Maximilian Günther: Deutscher Rennfahrer hatte in seinem Premierenrennen für das Team DS PENSKE bis zu einer Kollision eine Podiumsplatzierung in Reichweite. Jean-Éric Vergne wird Neunter: Franzose holt am Lenkrad des neuen DS E-Tense FE25 die ersten Weltmeisterschaftspunkte für DS Automobiles in der elften Saison der vollelektrischen Rennserie.

  • Ereignisreiches Auftaktrennen: ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft 2024/2025 startete in der brasilianischen Metropole São Paulo.

  • Elfter Rang für Maximilian Günther: Deutscher Rennfahrer hatte in seinem Premierenrennen für das Team DS PENSKE bis zu einer Kollision eine Podiumsplatzierung in Reichweite.

  • Jean-Éric Vergne wird Neunter: Franzose holt am Lenkrad des neuen DS E-Tense FE25 die ersten Weltmeisterschaftspunkte für DS Automobiles in der elften Saison der vollelektrischen Rennserie.

 

Rüsselsheim, 9. Dezember 2024 – Die ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft 2024/2025 ist mit einem chaotisch verlaufenen Rennen in São Paulo gestartet. Der WM-Auftakt in den Straßen der brasilianischen Millionenstadt wurde zweimal unterbrochen, was auch die Ergebnisse der beiden Fahrer des Teams DS PENSKE beeinflusste. Der Deutsche Maximilian Günther hatte lange Chancen auf eine Podiumsplatzierung, kam nach einer Kollision schließlich als Elfter ins Ziel. Sein französischer Teamkollege Jean-Éric Vergne fuhr im neuen DS E-Tense FE25 auf den neunten Rang.

Auf der 2,9 Kilometer langen Rennstrecke in São Paulo zeigten Maximilian Günther und Jean-Éric Vergne im Qualifying eine starke Leistung. Beide Fahrer der DS E-Tense FE25 erreichten die KO-Runde der letzten Acht im mehrstufigen Qualifikationstraining. Teamneuling Günther sicherte sich Startposition vier, der zweimalige Formel E-Champion Vergne fuhr vom achten Rang los. Eine vielversprechende Ausgangslage. Doch im Gegensatz dazu spiegelte das Ergebnis des São Paulo E-Prix nicht das wahre Potenzial der beiden DS PENSKE Piloten wider.

Der jetzt noch effektivere „Attack Mode“, der aufgrund des neu eingeführten Allradantriebs noch mehr Leistung freisetzt, und die vielen Überholmöglichkeiten des Straßenkurses sorgten für ein ereignisreiches Rennen mit zahlreichen Positionswechseln. Günther und Vergne fuhren in der Anfangsphase auf den Rängen drei und fünf. Eine frühe Safety-Car-Phase unterbrach allerdings diesen Schwung.

Ein technisches Problem eines Konkurrenten führte wenig später zur ersten Rennunterbrechung. Nach dem Restart war Günther noch immer auf Kurs zur 52. Podiumsplatzierung von DS Automobiles. Doch der Deutsche wurde in eine Kollision verwickelt, bevor kurz darauf eine weitere rote Flagge für die zweite Rennpause sorgte. Besonderes Pech für Jean-Éric Vergne: Der Franzose hatte gerade seinen Angriffsmodus aktiviert, konnte die zusätzlich freigesetzte Motorleistung wegen der Unterbrechung aber nicht nutzen. Teamkollege Günther kam ebenfalls nicht unbeschadet über die zweite Pause: Er musste die beschädigte Front seines DS E-Tense FE25 an der Box wechseln lassen. Dafür wurde er beim Neustart um zehn Positionen strafversetzt.

Als das Rennen wieder seinen normalen Rhythmus aufnahm, hatten beide DS PENSKE Piloten keine Chance mehr auf eine Spitzenposition. Vergne fuhr schließlich als Neunter ins Ziel, holte mit diesem Ergebnis immerhin die ersten beiden WM-Punkte der neuen Saison für sich und das Team. Maximilian Günther wurde auf Rang elf abgewinkt.

Das Team DS PENSKE zog ein positives Fazit des Saisonauftaktes in der ABB FIA Formel E-WM. Die gezeigten Leistungen der Fahrer und die Wettbewerbsfähigkeit der DS E-Tense FE25 stimmen optimistisch für den zweiten WM-Lauf, der am 11. Januar 2025 in Mexiko-Stadt über die Bühne geht.

 

„Es ist wirklich schwierig, das Rennen in São Paulo zu bewerten. Natürlich sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden, auch wenn uns Jean-Éric Vergne als Neunter zwei WM-Punkte gebracht hat. Aber wenn wir das Rennen Revue passieren lassen, wird klar, dass unser Ergebnis auf eine Reihe von unglücklichen Ereignissen zurückzuführen ist und nicht unser wahres Leistungsniveau widerspiegelt. Beide Fahrer waren im Qualifying und im Rennen stark. Maximilian Günther hatte einen Podestplatz im Visier, bevor sein Frontflügel bei einem Zwischenfall beschädigt wurde. Da wir den Flügel während der Neutralisierung des Rennens wechseln mussten, wurde er mit einer Strafversetzung um zehn Plätze für den Neustart bestraft. Jean-Éric Vergne hatte großes Pech. Als er seinen zweiten Angriffsmodus aktivierte, wurde die rote Flagge geschwenkt. Durch den Rennabbruch konnte er die zusätzliche Motorleistung seines Angriffsmodus nicht nutzen. Wir verlassen São Paulo enttäuscht über das Ergebnis. Aber wir sind uns unseres Potenzials bewusst und entschlossen, beim nächsten Rennen besser abzuschneiden.“

Eugenio Franzetti, Direktor DS Performance

 

„Das Ergebnis ist schwer zu akzeptieren, weil es mein Wochenende überhaupt nicht widerspiegelt. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Tempo, vor allem mit dem vierten Platz im Qualifying. Ich fühle mich im Team sehr wohl und unsere intensive Vorbereitung hat sich wirklich ausgezahlt. Mein Rennen war sehr solide und ich bin zu 99 Prozent zufrieden, denn vor dem Zwischenfall kämpfte ich um einen Podiumsplatz. Ich habe in São Paulo keine WM-Punkte geholt. Aber es gehört zur Formel E, dass manche Rennen chaotisch verlaufen. Am Ende müssen wir uns auf das Positive konzentrieren: unsere Leistung. Ich blicke jedenfalls zuversichtlich in die Zukunft.“

Maximilian Günther, Fahrer Team DS PENSKE

 

„Das war wirklich ein seltsames Rennen und ich muss zugeben, dass ich frustriert bin. In diesem Jahr kann man mit dem ‚Attack Mode‘ viel gewinnen. Kurz nachdem ich meinen Angriffsmodus zum zweiten Mal aktiviert hatte, kam die Rennunterbrechung. Dadurch konnte ich keine Positionen mehr gutmachen gegenüber den Konkurrenten, die ihren ‚Attack Mode‘ unter regulären Bedingungen nutzen konnten. Gleichzeitig gab es einige verrückte und fast unverständliche Dinge. Wie kann es beispielsweise sein, dass jemand, der eine Boxendurchfahrt-Strafe erhält, dabei Energie sparen und diese für eine Podiumsplatzierung nutzen kann? Positiv ist, dass unser Rennwagen gut funktioniert und das Team einen tollen Job gemacht hat. Ich bin also zuversichtlich für die Zukunft. Aber vorher müssen wir diese Enttäuschung erst einmal verarbeiten.“

Jean-Éric Vergne, Fahrer Team DS PENSKE

 

Die Statistik von DS Automobiles in der Formel E:

  • 122 Rennen
  • 4 Meistertitel
  • 16 Siege
  • 51 Podestplätze
  • 24 Pole-Positions

 

 

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Dorothea Knell
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Über DS PENSKE

PENSKE AUTOSPORT ist ein US-amerikanischer Rennstall, der 2007 von Jay Penske gegründet wurde. Das Team hat seinen Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, dem weltweit größten Metropolmarkt für Elektrofahrzeuge. Nach vielen erfolgreichen Jahren in der IndyCar-Serie (2007-2014) nahm das Team mit Begeisterung den Übergang zur Elektromobilität an und wurde zu einem der Gründungsteams der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft. Das Motto des Teams ist der lateinische Ausdruck „E Pluribus Unum“, was bedeutet, dass aus vielem Kleinen etwas Großes wird.

ÜBER DS Automobiles

Die Entscheidung, DS Automobiles zu gründen, wurde 2014 in Paris gefällt. Seit 2016 wird DS Automobiles als eigenständige Marke vom deutschen Kraftfahrtbundesamtes (KBA) geführt. Die Marke ist inspiriert vom Pariser Savoir-faire und verkörpert die vom Modell DS („La Déesse“, übersetzt: Die Göttin) aus dem Jahr 1955 geerbten Werte Innovation und Individualität. Seit der Fusion von PSA und FCA im Jahr 2021 gehört DS Automobiles zu den Premiummarken der heutigen Stellantis Gruppe.

Die Modelle von DS Automobiles werden für Kunden entwickelt, die sich individuell ausdrücken möchten, Komfort lieben und sich für neue Technologien begeistern. Die Fahrzeuge kombinieren Raffinesse mit Spitzentechnologien. Verbunden mit einem maßgeschneiderten Serviceprogramm, bieten sie ein einzigartiges Erlebnis vor, während und nach jeder Reise – getreu der Markenidentität „Die Kunst des Reisens“. Seit 2018 wurden vier eigenständige Modelle eingeführt: DS 3, DS 4, DS 7 und DS 9. Seit 2020 sind alle Modelle elektrifiziert erhältlich. Ab 2025 wird DS Automobiles keine reinen Verbrenner mehr anbieten.

Alle elektrifizierten Modelle profitieren von der Expertise der Marke bei hocheffizienten elektrischen Antrieben. DS Automobiles ist eines der erfolgreichsten Teams in der reinelektrischen Rennserie Formel E und kann auf das Know-how der jahrelangen Entwicklungsarbeit als Konstrukteur zurückgreifen. Auch zwei Titel in der Fahrer- und Teamwertung in der FIA Formel E-Weltmeisterschaft unterstreichen die Vorreiterrolle von DS Automobiles in Sachen Elektromobilität.

Die Marke DS Automobiles ist in 40 Ländern vertreten und hat weltweit ein exklusives Vertriebsnetz aufgebaut, das aus über 450 DS Stores und DS Salons besteht und ständig weiterentwickelt wird.

Alle Neuigkeiten zu DS Automobiles finden Sie auf www.dsautomobiles.de.