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15 Apr. 2020

Vor Wiederaufnahme der Produktion – Fiat Chrysler Automobiles legt höchste Priorität auf Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter

Vereinbarung mit italienischen Gewerkschaften zum Ende der Corona-bedingten Arbeitspause. Rigorose Maßnahmen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter und des externen Personals.

Vor Wiederaufnahme der Produktion – Fiat Chrysler Automobiles legt höchste Priorität auf Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter

Vereinbarung mit italienischen Gewerkschaften zum Ende der Corona-bedingten Arbeitspause. Rigorose Maßnahmen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter und des externen Personals.

London, im April 2020

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat ein Abkommen mit den italienischen Gewerkschaften FIM-CISL, UILM-UIL, FISMIC, UGLM, AQCFR und FIOM-CGIL zum Wiederanlauf der Produktion im Land geschlossen. Im Mittelpunkt stehen umfassende Maßnahmen, um nach dem Ende der Corona-bedingten Pause die Gesundheit der Mitarbeiter zu sichern. Dieselben rigorosen Maßnahmen gelten auch für externes Personal, das Zutritt zu den italienischen FCA Werken hat. Sie werden überwacht vom Unternehmen und den Gewerkschaften.

Pietro Gorlier, Chief Operating Officer FCA EMEA Region, sagte: „Die Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeiter genießen bei FCA höchste Priorität. Schon im frühen Stadium der Pandemie haben wir zusammen mit Medizinern und Gewerkschaften zielgerichtete Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Für diese Zusammenarbeit bedanke ich mich sehr. Mit innovativen Vorsorgemethoden und signifikanter Verstärkung des Trainings unserer Mitarbeiter werden wir diese Maßnahmen nun weiter ausbauen. Natürlich ist die effektive Funktion unserer industriellen Aktivitäten fundamental für unser Unternehmen. Dies zeigt beispielsweise der Plan, innerhalb der nächsten drei Jahre fünf Milliarden Euro in Italien zu investieren. Aber die Sicherheit unserer Mitarbeiter steht immer an erster Stelle.“

Die Maßnahmen des Abkommens zwischen FCA und den Gewerkschaften konzentrieren sich auf die rigorose Umsetzung von behördlichen Vorgaben zu Bekämpfung der Ausbreitung des COVID-19-Virus sowie die schon heute in weltweiten Betriebstätten der Gruppe bewährten Lösungsansätze. Deren Wirkung und Effektivität sind auch durch führende italienische Virologen, die sich auf die Analyse von Vorsorgemethoden im Kampf gegen die globale Pandemie spezialisiert haben, darunter Professor Roberto Burioni von der Universität Vita-Salute San Raffaele in Mailand, bestätigt worden.      

FCA hat in allen Produktionsanlagen und Bürogebäuden zu Beginn der Pandemie Reinigungs- und Hygienemaßnahmen durchgeführt. Diese werden vor der Wiederaufnahme des Betriebs wiederholt. Darüber hinaus wird FCA eine ganze Reihe zusätzlicher Maßnahmen in Kraft setzen. Dazu zählt beispielsweise die Ausrüstung sämtlicher Arbeitsplätze, Aufenthaltsbereiche, Toiletten und Umkleideräume mit Reinigungs- und Desinfektionsmaterialien, darunter Waschgels, antibakterielle Seife und Mittel zur Säuberung von Oberflächen.

Das Abkommen umfasst außerdem die Verteilung von Informationsmaterialien, in denen die für jeden Bereich notwendigen Hygienemaßnahmen beschrieben werden. Diese Informationen erhalten alle Mitarbeiter vor Wiederaufnahme der Produktion, beispielsweise über WhatsApp oder per Mail. Zu den Maßnahmen zählen der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen, Instruktionen zum Händewaschen mit Seife oder Reinigungsgel, zum Auffüllen von Gläsern oder Flaschen aus Wasserspendern sowie Vorschriften für Betriebsrestaurants, die Nutzung von Aufzügen und das sichere Abhalten von Meetings.

Alle Mitarbeiter erhalten darüber hinaus Informationen zum Erkennen von COVID-19-Symptomen und zu Vorsorgemaßnahmen bei einem Notfall. Nach dem Wiederanlauf der Produktion werden die Mitarbeiter weiter geschult, unter anderem durch elektronisches Lernen (E-Learning), durch über die internen Kommunikationskanäle verteilte Informationen sowie durch Anweisungen der von medizinischem Personal unterstützten Führungskräfte. Auch digitale Werkzeuge werden dazu verwendet, um die Mitarbeiter auf die Regeln des „Social Distancing“ am Arbeitsplatz aufmerksam zu machen.

Alle Angestellten erhalten auch ein Kit mit persönlicher Ausrüstung, das über für bestimmte Arbeitsplätze benötigtes Spezialequipment hinaus pro Arbeitstag zwei medizinische Gesichtsmasken und ein Paar Handschuhe enthält. Außerdem bekommt jeder Mitarbeiter pro Monat eine neue Brille, die bei der Säuberung des persönlichen Arbeitsplatzes getragen werden muss. Diese vorgeschriebenen Maßnahmen ergänzen die Reinigung von Gemeinschaftsbereichen, die mehrmals täglich durch spezialisiertes Personal ausgeführt wird.

Das Abkommen umfasst auch gründliche Eingangskontrollen in allen FCA Werken, die ergänzt werden durch spezifische Zugangskontrollen zum Schutz von individueller Sicherheit und Privatsphäre. Jeder, der eine Betriebsstätte von FCA betritt, muss sich einem Check der Körpertemperatur unterziehen. Dieser Check erfolgt mittels wärmeempfindlicher Kameras oder kontaktloser Messungen, die von medizinisch geschultem Personal in spezieller Schutzbekleidung vorgenommen werden. Gegenüber Personen, deren Körpertemperatur den Grenzwert überschreitet, werden die gesetzlichen Bestimmungen angewandt.

Alle Arbeitsplätze werden gemäß spezifischer Gesundheits- und Schutzmaßnahmen neu organisiert. Um die Anzahl von Personen in Büros zu reduzieren, wird, wo immer es die Anforderungen der Abteilungen es ermöglichen, weiterhin Heimarbeit angewandt. In den Produktionsstätten wird die Bewegung von Mitarbeitern zwischen einzelnen Bereichen auf das jeweils betrieblich nötige Minimum beschränkt. Arbeitsplätze werden bei Bedarf neu konfiguriert und Barrieren errichtet, um den Mindestabstand von einem Meter zu gewährleisten. Entsprechende Maßnahmen werden auch in Gemeinschaftsbereichen durchgeführt. Arbeitspausen werden für jeden Bereich individuell festgelegt und über einzelne Schichten verteilt. Arbeiter erhalten außerdem die Chance, ihre Mahlzeiten am Ende der Schicht einzunehmen. Entsprechend richten Betriebsrestaurants verlängerte Öffnungszeiten ein.        

 

Kontakt:

Sascha Wolfinger

Tel: +49 69 66988-357

E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com

 

 

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