Abonnieren Sie unseren Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter von Stellantis Communications und bleiben Sie über alle Neuheiten auf dem Laufenden

10 Apr 2024

Produktionsstart von eDCT-Getrieben: Weiterer Meilenstein bei der 240-Euro-Millionen-Transformation der ikonischen italienischen Fertigungsstätte Mirafiori in „Mirafiori Automotive Park 2030“

Von links nach rechts: Stefano Lo Russo, Bürgermeister von Turin; Carlos Tavares, Stellantis CEO; Alberto Cirio, Präsident von Piedmont; Leonardo Rossi, Stellantis eDCT Werkleiter   Fertigung elektrifizierter Doppelkupplungsgetriebe (eDCT) für neue Generation von Hybridfahrzeugen von Stellantis startet heute bei Joint Venture eTransmissions Assembly – Jährliches Produktionsvolumen von 600.000 Stück Die eDCT-Produktion kommt zu acht neuen Bereichen hinzu, die seit Gründung von Stellantis in Mirafiori entstanden sind, darunter das Batterietechnologie-Zentrum, der Circular Economy Hub, der geplante grEEn-campus und die weltweite Pro One-Zentrale Projekt „Mirafiori Automotive Park 2030“ umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als €240 Mio. für tiefgreifende Transformation des Standorts in weltweit einzigartige und bestens ausgestattete Drehscheibe für Funktionsbereiche wie Design, technische Entwicklung und Technologie, Fertigung, Lieferkette und Recycling Zusätzliche Investition von €100 Mio. wird Potenzial des ikonischen Fiat 500 Elektro steigern – Modell künftig mit überarbeiteter Plattform inklusive Batterietechnologie der neuen Generation; Fiat 500 Elektro wird dadurch kostengünstiger und folglich erschwinglicher. Produktion in Mirafiori wird dank Kaufanreizen für Elektrofahrzeuge sowie einem sehr attraktiven Reichweite-Preis-Verhältnis, das für ein verbessertes Kundenerlebnis sorgt, ausgeweitet Mirafiori ist eins von drei Stellantis-Entscheidungszentren, die die Umsetzung des Strategieplans „Dare Forward 2030“ effizient vorantreiben und Keimzelle für die nachhaltige Mobilität der Zukunft sind: Dort werden bis zum Abschluss des Projekts 36.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart

Von links nach rechts: Stefano Lo Russo, Bürgermeister von Turin; Carlos Tavares, Stellantis CEO; Alberto Cirio, Präsident von Piedmont; Leonardo Rossi, Stellantis eDCT Werkleiter

 

  • Fertigung elektrifizierter Doppelkupplungsgetriebe (eDCT) für neue Generation von Hybridfahrzeugen von Stellantis startet heute bei Joint Venture eTransmissions Assembly – Jährliches Produktionsvolumen von 600.000 Stück
  • Die eDCT-Produktion kommt zu acht neuen Bereichen hinzu, die seit Gründung von Stellantis in Mirafiori entstanden sind, darunter das Batterietechnologie-Zentrum, der Circular Economy Hub, der geplante grEEn-campus und die weltweite Pro One-Zentrale
  • Projekt „Mirafiori Automotive Park 2030“ umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als €240 Mio. für tiefgreifende Transformation des Standorts in weltweit einzigartige und bestens ausgestattete Drehscheibe für Funktionsbereiche wie Design, technische Entwicklung und Technologie, Fertigung, Lieferkette und Recycling
  • Zusätzliche Investition von €100 Mio. wird Potenzial des ikonischen Fiat 500 Elektro steigern – Modell künftig mit überarbeiteter Plattform inklusive Batterietechnologie der neuen Generation; Fiat 500 Elektro wird dadurch kostengünstiger und folglich erschwinglicher. Produktion in Mirafiori wird dank Kaufanreizen für Elektrofahrzeuge sowie einem sehr attraktiven Reichweite-Preis-Verhältnis, das für ein verbessertes Kundenerlebnis sorgt, ausgeweitet
  • Mirafiori ist eins von drei Stellantis-Entscheidungszentren, die die Umsetzung des Strategieplans „Dare Forward 2030“ effizient vorantreiben und Keimzelle für die nachhaltige Mobilität der Zukunft sind: Dort werden bis zum Abschluss des Projekts 36.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart

 

Turin, Italien, 10. April 2024 – Stellantis N.V. hat heute die Fertigung elektrifizierter Doppelkupplungsgetriebe (eDCTs) am historischen Mirafiori-Komplex in Italien begonnen und damit einen weiteren Produktionsstart gefeiert. Dies ist der nächste Schritt einer Investition in Höhe von €240 Mio. – in den Standort und die italienische Automobilindustrie – zur Schaffung des „Mirafiori Automotive Park 2030“. Außerdem kündigte Stellantis CEO Carlos Tavares eine zusätzliche Investition in Höhe von €100 Mio. an, um das Potenzial des ikonischen Fiat 500 Elektro zu steigern. Der „Mirafiori Automotive Park 2030“ steht für die Vision einer Transformation von Stellantis zu einem nachhaltigen Mobility-Tech-Unternehmen. Der Standort, einer von drei wichtigsten Stellantis-Hubs weltweit, deckt sämtliche Schritte der Automobilproduktion ab – vom Design bis zum Recycling.

Darüber hinaus ist Mirafiori Teil des Transformationsprogramms grEEn-campus von Stellantis, und wird dazu beitragen, 36.000 Tonnen CO2-Äquivalente einzusparen. Der grEEn-campus ist ein Ort des Ideenaustauschs, der Kreativität und Effizienz fördern und letztendlich ein hochattraktives Arbeitsumfeld schaffen soll. Die neu gestalteten Räumlichkeiten werden unmittelbar zur Umsetzung des im Strategieplan „Dare Forward 2030 verankerten Ziels beitragen, bis 2038 Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen. 

„Um den Konzern weltweit voranzubringen, setzt Stellantis auf seine Wurzeln in Italien, Frankreich und den USA“, sagte Stellantis CEO Carlos Tavares. „Allerdings ist Mirafiori insofern einzigartig, als der Standort zu einer bestens ausgestatteten Drehscheibe für Zentralbereiche, Design und Entwicklung, Fertigung und Circular Economy wird. Angesichts dieser tiefgreifenden Transformation mit acht neuen Bereichen seit der Gründung von Stellantis erfordert der Turiner Standort viel Aufmerksamkeit, Schulungen und Investitionen, um weiterhin Fahrzeuge, Technologien und Dienstleistungen zu liefern, die die Herzen und Köpfe unserer Kundinnen und Kunden weltweit erobern. Parallel zum Start der eDCT-Produktion dient die heute angekündigte Investition von weiteren €100 Mio. ebenfalls einem ambitionierten Ziel: Sie soll den Fiat 500 Elektro noch attraktiver und erschwinglicher machen, um die Kundenbasis zu vergrößern und damit die Fertigung in Mirafiori auszuweiten. Wie wir heute gezeigt haben, sind wir entschlossen, unsere führende Position in Italien gegen alle Wettbewerber einschließlich der chinesischen Hersteller zu verteidigen – ganz gleich, wie stark diese von ihrem Land unterstützt werden. Unsere italienischen Beschäftigten beweisen jeden Tag aufs Neue ihr Können, ihren Kampfgeist und ihre Belastbarkeit. Ich möchte ihnen herzlich und aufrichtig für ihren Einsatz für Stellantis danken! Unsere Stakeholder können davon ausgehen, dass wir neue und manchmal auch überraschende Wege gehen werden, um unsere Wurzeln zu schützen und zu pflegen.“

Der „Mirafiori Automotive Park 2030“ ist das nächste Kapitel in der reichen, 80-jährigen Geschichte dieses historischen Standorts. Derzeit werden dort der Abarth 500e, der Fiat 500 Elektro, der Maserati GranTurismo und der Maserati GranCabrio hergestellt. Mehr als 90% der Fahrzeuge werden exportiert und verbessern so die Außenhandelsbilanz Italiens.

FIAT hat 2023 weltweit insgesamt 1,35 Millionen Fahrzeuge verkauft – eine Steigerung um 12% – und behauptete damit seine Spitzenposition als meistverkaufte Marke von Stellantis. Die Marke ist mit einem Marktanteil von 21,8% in Brasilien, 12,8% in Italien, 15,7% in der Türkei und 78,6% in Algerien in vier Märkten führend und liegt mit einem Marktanteil von 42% an der Spitze im A-Segment in Europa. Die neu angekündigte Investition in den 500 Elektro soll die Führungsposition des Modells durch eine erschwinglichere Version mit neuer Batterie und neuem Elektromotor stärken, die ein besseres Kundenerlebnis verspricht.
 

Neben der Fahrzeugfertigung für die Marken FIAT und Maserati umfasst der „Mirafiori Automotive Park 2030“: 

  • Getriebefertigung: Zusätzlich zur Produktion des C514-Hand-Schaltgetriebes für den in Pomigliano (Italien) gebauten Fiat Panda bringt das Joint Venture eTransmissions Assembly heute nach weniger als zwei Jahren die Fertigung von eDCT-Getrieben für Hybridantriebssysteme der Stellantis-Marken auf den Weg. Bis zu 600.000 eDCTs pro Jahr werden an diesem Standort zusätzlich zur Produktion im französischen Metz gefertigt. Der in Mirafiori gebaute eDCT zeichnet sich durch eine hochmoderne und trotzdem erschwingliche Hybridtechnologie mit 21-kW-Elektromotor im Doppelkupplungsgetriebe aus. Wenn wenig Drehmoment erforderlich ist, beispielsweise in der Stadt oder bei entspannten Überlandfahrten, liefert der Elektromotor die nötige Antriebskraft. Im Stadtverkehr kann der Verbrennungsmotor daher etwa 50% der Zeit ausgeschaltet bleiben. Wird mehr Drehmoment gebraucht, schaltet sich der Verbrennungsmotor ein.

  • Batterietechnologie-Zentrum: Mit dem €40 Mio. teuren, hochmodernen Zentrum erweitert Stellantis seine Kapazitäten für Konzeption, Entwicklung und Tests von Batterien, Modulen, Hochspannungszellen und Software für künftige Fahrzeuge der Stellantis Marken. Das Zentrum zählt zu den größten in der europäischen Automobilindustrie. 

  • SUSTAINera Circular Economy Hub: Diese bahnbrechende Initiative zielt auf nachhaltige Fertigungs- und Verbrauchsstrategien ab. Tätigkeitsfelder sind die Wiederaufbereitung von Teilen und Fahrzeugen sowie die Überholung und Demontage von Fahrzeugen. Eine weltweite Expansion ist geplant. Stellantis hat sich zum Ziel gesetzt, die Erlöse aus der verlängerten Lebensdauer von Autoteilen einschließlich der damit zusammenhängenden Serviceleistungen bis 2030 im Vergleich zu 2021 zu vervierfachen und den Umsatz aus dem Recycling-Geschäft zu verzehnfachen. 

  • grEEn-campus: Mit dem geplante grEEn-campus wird das Arbeitsumfeld im Hinblick auf Klimaneutralität und Zusammenarbeit transformiert: Das Ziel ist es, die Wurzeln der Sparten Automobildesign und Engineering sowie der Zentralbereiche von Stellantis durch innovative, nachhaltige und kooperative Konzepte zu stärken. Beschäftigte aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern werden auf dem Campus zusammenkommen, einschließlich weltweiter Entscheidungszentren: 

  • Die weltweite Stellantis Pro One-Zentrale unterstützt die Nutzfahrzeug-Offensive von Stellantis, mit der der Konzern die Weltmarktführerschaft im Nutzfahrzeuggeschäft anstrebt. Auf das Nutzfahrzeuggeschäft entfällt ein Drittel des Gesamtumsatzes von Stellantis.

  • Drive4You von Stellantis, das konzerneigene Logistikunternehmen mit Sitz in Turin, verfügt über eine Flotte von 230 Lkws und beschäftigt 230 Fahrerinnen und Fahrer in Italien. 

  • Mobilisights widmet sich voll und ganz dem Ausbau des „Data-as-a-Service“-Geschäfts (DaaS-Geschäft) des Unternehmens sowie der Entwicklung und Lizenzierung innovativer B2B-Produkte, -Anwendungen und -Dienstleistungen. 

  • Software Hub mit globaler Verantwortung für modernste Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und STLA AutoDrive.

  • Advanced Engineering ist das weltweite Kompetenzzentrum für Kunststoffspritz-Technik, große Transporter, Software und modernste Fahrerassistenzsysteme (ADAS). 

  • Stellantis Design ist die wichtigste Designzentrale für Abarth, Alfa Romeo, FIAT, Lancia, Maserati und die europäischen Jeep®-Modelle. 

  • Nationale italienische Vertriebsgesellschaft 

In den vergangenen fünf Jahren hat Stellantis in Italien mehr als €5 Mrd. in Produktionsstätten und neue Produkte investiert. Auch zukünftig soll in Italien investiert werden, um mit Unterstützung von Zulieferern und Institutionen als „italienisches Dreier-Team“ ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen. Dazu kommt ein Umschulungs- und Weiterbildungsprogramm für die Beschäftigten. Gleichzeitig setzt das Unternehmen die 1999 begonnene, fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Polytechnikum in Turin fort. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit soll jetzt in Mirafiori ein weiterer Campus für Design und nachhaltige Mobilität entstehen.

Stellantis investiert im Laufe des Jahrzehnts weltweit mehr als €50 Mrd. in die Elektrifizierung, um die Ziele des Strategieplans „Dare Forward 2030“ zu erreichen: Bis 2030 sollen 100% der Pkw-Verkäufe in Europa und 50% der Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den Vereinigten Staaten batterie-elektrische Fahrzeuge (BEVs) sein. Um diese Absatzziele zu erfüllen, sichert sich das Unternehmen eine Batteriekapazität von rund 400 GWh, einschließlich der Unterstützung durch sechs Batteriefabriken in Nordamerika und Europa. Stellantis ist auf dem besten Weg, bis 2038 bei allen Scopes das Ziel von Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen. Die verbleibenden Emissionen (im einstelligen Prozentbereich) sollen kompensiert werden. 
 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Nico SCHMIDT +49 6142 692 4093 – nico.schmidt@stellantis.com

Harald SCHMIDT +49 6142 692 3737 – harald.schmidt@stellantis.com

www.stellantis.com