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20 Jul 2023

IBIS: Stellantis und Saft präsentieren intelligentere und effizientere Batterie für Autos sowie stationäre Energie

IBIS (Intelligent Battery Integrated System) ist gemeinsames Forschungsprojekt von Unternehmen und Wissenschaft in Frankreich. Ziel ist Entwicklung eines effizienten und weniger kostenintensiven Energiespeichersystems IBIS integriert Funktionen des elektrischen Ladegeräts und des Wechselrichters in Lithium-Ionen-Batteriemodulen und ersetzt sie durch elektronische Konverter-Platinen. Das spart Platz im Fahrzeug und senkt die Kosten des Systems Technologie bedeutet Durchbruch für mobile und stationäre Energiespeicher. Das IBIS-Projektteam plant Markteinführung in Stellantis-Fahrzeugen noch in diesem Jahrzehnt

  • IBIS (Intelligent Battery Integrated System) ist gemeinsames Forschungsprojekt von Unternehmen und Wissenschaft in Frankreich. Ziel ist Entwicklung eines effizienten und weniger kostenintensiven Energiespeichersystems
  • IBIS integriert Funktionen des elektrischen Ladegeräts und des Wechselrichters in Lithium-Ionen-Batteriemodulen und ersetzt sie durch elektronische Konverter-Platinen. Das spart Platz im Fahrzeug und senkt die Kosten des Systems
  • Technologie bedeutet Durchbruch für mobile und stationäre Energiespeicher. Das IBIS-Projektteam plant Markteinführung in Stellantis-Fahrzeugen noch in diesem Jahrzehnt
     

Saclay, Frankreich, 20. Juli 2023 – Nach vier Jahren Entwicklung, Modellierung und Simulation hat ein 25-köpfiges Team, bestehend aus Wissenschaftlern des CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique), Ingenieuren von Stellantis und Saft sowie Forschern, heute den innovativen Prototypen einer Energiespeicherbatterie mit integrierten Wechselrichter- und Ladefunktionen vorgestellt. Diese Integration der Wechselrichter- und Ladefunktionen ermöglicht eine effizientere, zuverlässigere und kostengünstigere Batterie, die zum einen die Reichweite batterieelektrischer Fahrzeuge steigert und zum anderen weniger Platz im Fahrzeug benötigt.

Dieses gemeinsame Forschungsprojekt ist unter der Bezeichnung „Intelligent Battery Integrated System“ (IBIS) bekannt. Ein Demo-Modell, seit Sommer 2022 in Betrieb, ist Gegenstand zahlreicher Patente und steht für eine entscheidende Abkehr von derzeit üblichen elektrischen Konverter-Systemen. Im Rahmen des Projekts konnten eine Vielzahl neuer technischer Konzepte erprobt und praxistaugliche Steuerungs- und Betriebsfunktionen realisiert werden – dies alles in Vorbereitung auf den Einsatz in Autos oder für stationäre Anwendungen.

Das IBIS-Projekt verspricht auf dem Gebiet der Elektromobilität einen echten Paradigmenwechsel in der Konzeption von elektrischen Antrieben.

Beim IBIS-Konzept sind die elektronischen Konverter-Platinen für die Wechselrichter- und Ladefunktionen so nah wie möglich an den Lithium-Ionen-Batteriezellen montiert. Ein hoch-entwickeltes Steuersystem ermöglicht die Erzeugung von Wechselstrom für einen Elektromotor direkt aus der Batterie.

Die Partner des IBIS-Projekts arbeiten derzeit mit Hochdruck an einem voll funktionsfähigen Fahrzeugprototyp, der auf den Testständen und -strecken von Stellantis sowie auf öffentlichen Straßen getestet werden soll. Geplant ist, diese Technologie noch in diesem Jahrzehnt in Fahrzeugen der Marken des Stellantis-Konzerns auf den Markt zu bringen.

„Unser Weg zur Elektrifizierung führt über Innovationen und exzellente Forschungsleistungen – unter Einsatz modernster Technologien. So wollen wir die konkreten Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden unserer E-Fahrzeuge – wie Reichweite, Platzangebot und Erschwinglichkeit – erfüllen und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck durch eine verbesserte Effizienz reduzieren“, sagte Stellantis-Entwicklungschef Ned Curic. „Dieses revolutionäre Batteriesystem könnte ein entscheidender Schritt bei der Erreichung des Ziels von Stellantis sein, eine praxistaugliche, nutzerfreundliche und fortschrittliche Technologie für alle anzubieten.“

Durch die Entwicklung einer effizienten und wirtschaftlich wettbewerbsfähigen Technologie erschließt das IBIS-Projekt Möglichkeiten, das Fahrzeuggewicht sowie die Kosten des Elektroantriebs und der Fahrzeugfertigung zu senken. Gleichzeitig wird eine Vielzahl neuer Produkteigenschaften ermöglicht.

Im Bereich der stationären Energiespeicherung und der Integration erneuerbarer Energien wird Projektpartner Saft helfen, einsatzfertige Installationen mit verbesserter Batterieverfügbarkeit, optimierter Nutzung der installierten Energie und geringerem Platzbedarf anzubieten. Die inhärente Architektur der IBIS-Batterie wird die Wartung und Modernisierung des Systems vereinfachen und den CO2-Fußabdruck verringern.

Die Kombination von Batterielösungen für Elektrofahrzeuge und die stationäre Speicherung erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Angebote aufgrund von Volumeneffekten auf wachsenden Märkten.

„Saft steht schon seit über 100 Jahren im Zentrum der Innovations-Entwicklung für industrielle Batterien. Als Pioniere auf diesem zukunftsweisenden Gebiet können unsere Entwickler auch langfristige Forschungsprogramme wie IBIS durchführen. Wir freuen uns über diese Kooperation mit anderen renommierten Partnern dieses Spezialgebiets an einem Innovationsprojekt, das sowohl Elektromobilität als auch stationäre Energiespeicherung revolutionieren soll“, sagte Cedric Duclos, Chief Executive Officer von Saft.

Das IBIS-Projekt wird vom „Future Investment Plan“ der ADEME (Environment and Energy Management Agency) gefördert und von Stellantis koordiniert. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Industriepartner Saft (TotalEnergies-Konzern), E2CAD und Sherpa Engineering sowie der Forschungslabore des CNRS (GeePs, SATIE, LEPMI) und des Institut Lafayette.
 

Über Stellantis

Stellantis N.V. (NYSE: STLA / Euronext Milan: STLAM / Euronext Paris: STLAP) ist einer der weltweit führenden Automobilkonzerne und ein Mobilitätsanbieter. Unsere traditionsreichen, ikonischen Marken verkörpern die Leidenschaft ihrer visionären Gründer und der Kundinnen und Kunden von heute in ihren innovativen Produkten und Dienstleistungen, darunter Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, DS Automobiles, Fiat, Jeep®, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot, Ram, Vauxhall, Free2move und Leasys. Angetrieben von unserer Vielfalt gestalten wir die Mobilität von morgen – mit dem Ziel, nicht das größte, sondern das großartigste nachhaltige Mobility-Tech-Unternehmen zu werden und gleichzeitig einen Mehrwert für alle Stakeholder und Gemeinschaften zu schaffen, in denen wir tätig sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.stellantis.com.
 

About Saft

Saft specializes in advanced technology battery solutions for industry, from the design and development to the production, customization, and service provision. For more than 100 years, Saft’s longer-lasting batteries and systems have provided critical safety applications, back-up power and propulsion for our customers. Our innovative, safe, and reliable technology delivers high performance on land, at sea, in the air and in space. Saft is powering industry and smarter cities, while providing critical back-up functionality in remote and harsh environments from the Arctic Circle to the Sahara Desert. Saft is a wholly owned subsidiary of TotalEnergies, a broad energy company that produces and markets energies on a global scale: oil and biofuels, natural gas and green gases, renewables and electricity. #WeEnergizeTheWorld


About CNRS

The French National Center for Scientific Research is one of the most recognised and renowned public research institutions in the world. For more than 80 years, it has continued to attract talent at the highest level and to nurture multi-disciplinary and interdisciplinary research projects at the national, European and international levels. Geared towards the public interest, it contributes to the scientific, economic, social and cultural progress of France. The CNRS is above all 33,000 women and men, more than 1,000 laboratories in partnership with universities and other higher education institutions bringing together more than 120,000 employees and 200 professions that advance knowledge by exploring the living world, matter, the Universe, and the functioning of human societies. The CNRS ensures that this mission is carried out in compliance with ethical rules and with a commitment to professional equality. The close relationship it establishes between its research missions and the transfer of acquired knowledge to the public makes it today a key player in innovation in France and around the world. Partnerships with companies are at the heart of its technology transfer policy, and the start-ups that have emerged from CNRS laboratories bear witness to the economic potential of its research. The CNRS provides also access to research findings and data, and this sharing of knowledge targets many audiences: scientific communities, the media, decision-makers, economic players and the general public. For more information: www.cnrs.fr/en 
 

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