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17 Okt 2006
Mailänder Marke setzt in fünf Baureihen Multijet-Technologie ein
Multijet-Motoren leisten zwischen 88 kW (120 PS) und 147 kW (200 PS)
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Multijet-Motoren leisten zwischen 88 kW (120 PS) und 147 kW (200 PS) Alfa Romeo führte 2002 als weltweit erster Automobilhersteller unter der Bezeichnung Multijet die aktuelle Generation der Common-Rail-Hochleistungsdiesel ein. Den Start dieser neuen Technologieära markierte der 1.9 JTD 16V M-Jet mit einer Leistung von 103 kW (140 PS), der in den drei Baureihen Alfa 147, Alfa 156 und Alfa Sportwagon zur Verfügung stand. Heute wird der ebenso drehfreudige wie drehmomentstarke Vierzylinder (bis zu 320 Newtonmeter maximales Drehmoment) mit einer Leistung von 110 kW (150 PS) ebenfalls im Alfa GT eingesetzt. Stärkster Multijet-Turbodiesel ist der 2.4 JTDM 20V. Der 147 kW ( 200 PS) starke Fünfzylinder ist für die Modellreihen Alfa 159 und dem Alfa 159 Sportwagon wählbar. Dem Alfa 166 vorbehalten bleibt der 2.4 JTD 20V M-Jet mit 132 kW (180 PS).
Der 1.9 JTD 16V M-Jet Die Einspritzung des 1.910 cm 3 großen Motors erfolgt nach dem Multijet-System; hierbei sorgt eine in vier Phasen aufgegliederte Einspritzung für noch mehr Leistung, Drehmoment und Wirtschaftlichkeit. Bereits 1997 war Alfa Romeo die erste Automarke, die sowohl in einem 4-Zylinder-Diesel (Alfa 156 1.9 JTD) als auch in einem 5-Zylinder-Diesel (Alfa 156 2.4 JTD) die Common-Rail-Technologie einsetzte. Diese erste Generation besonders leistungsstarker, sparsamer und gleichzeitig komfortabler Dieselmotoren revolutionierte mit ihrer in zwei Phasen unterteilten Einspritzung (Unijet) den Dieselmarkt. Das Multijet-System unterscheidet sich vom Unijet-System durch die in vier Phasen unterteilte Einspritzung. Der Piloteinspritzung folgen in Phase Zwei eine Voreinspritzung, die Haupteinspritzung in Phase drei und als vierte Phase eine Nacheinspritzung. Durch dieses Verfahren und die Umstellung von Zwei- auf Vierventiltechnologie konnte die Dynamik nochmals gesteigert und das Geräusch-, Verbrauchs- und Emissions-Niveau weiter gesenkt werden. Die zentralen Funktionselemente des Multijet-Systems bestehen im wesentlichen aus drei Komponenten: der weiterentwickelten Common-Rail-Einheit Multijet EDC 16C39 für die automatische Zumessung des eingespritzten Kraftstoffes, den ebenfalls weiterentwickelten Injektoren und – als zentrales Element – einer neuen Steuereinheit (Electronic Control Unit) für das elektrische Öffnen und Schließen der Injektoren. Erst diese elektronische Steuereinheit ermöglicht es vier oder mehr Einspritzphasen mit einem maximalen Kraftstoffdruck von 1600 Bar auszuführen. Konstruktiv basiert der 1.9 JTD 16V M-Jet auf dem erfolgreichen 1.9 JTD 8V mit 88 kW (120 PS). Die 16 Ventile werden über zwei obenliegende Nockenwellen gesteuert. Darüber hinaus erhöhte Alfa Romeo den im Common-Rail-System permanent vorgehaltenen Einspritzdruck von 1.300 auf 1.400 bar . Der Vierventilzylinderkopf mit seinen Hydrostößeln, die Pleuel und die Kurbelwelle, der Zylinderkolben sowie die Kurbelwellen- und Pleuellager sind komplette Neuentwicklungen. Außerdem konzipierte Alfa Romeo den hochfesten Abgaskrümmer und den Ansaugkrümmer neu. Last but not least wurde die elektronisch gesteuerte EGR-Anlage (Abgasrückführung) und die Abgaskühlung optimiert. Herausragendes und für einen Alfa Romeo besonders wichtiges Motor-Merkmal: 90 Prozent seines maximalen Drehmomentes von 305 Newtonmetern stellt das Triebwerk bereits ab 1.750/min zur Verfügung. Und das bedeutet: souveräne Kraftentfaltung in allen Lebenslagen. Der 2.4 JTD 20V M-Jet Das Spitzenmodell der Common-Rail-Motoren aus dem Hause Alfa ist der kraftvolle Alfa Romeo Turbodiesel 2.4 JTD 20V M-Jet. Mit einer Leistung von 132 kW (180 PS) bei 4.000/min) und 385 Newtonmeter Drehmomentmaximum (bei 2.000/min) sorgt er im Alfa 166 für sportliche Fahrleistungen. Das gilt erst recht für den Alfa 159 und Alfa 159 Sportwagon in denen dieses Triebwerk sogar 147 kW (200 PS) und maximal 400 Newtonmeter Drehmoment produziert. Entwickelt wurde der Fünfzylinder auf der Basis des Zweiventilers gleichen Hubraums (2.4 JTD 10V mit 110 kW / 150 PS und 2.387 cm 3 ). Bei nahezu identisch niedrigem Verbrauch konnte die Leistung des Multijet-Common-Rail-Vierventilers gegenüber dem 2.4 JTD 10V um 20 Prozent und das Drehmomentmaximum um 12 Prozent verbessert werden. Der Vierventil-Fünfzylinder zeichnet sich gegenüber dem Zweiventiler zudem durch nochmals weichere Laufeigenschaften sowie eine verbesserte Gesamtakustik (minus drei bis sechs Dezibel) aus. Die Aufladung des Motors übernimmt ein Garrett-Turbolader mit variabler Schaufelradgeometrie. Bereits an dieser Stelle wird die Leistungsabgabe optimiert und das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich erhöht. Beispiel: 90 Prozent des maximalen Drehmoments stehen – wie beim 1.9 JTD 16V M-Jet – bereits ab 1.750 Umdrehungen zur Verfügung. Die Effizienzgrundlage des 2.4 JTD 20V M-Jet bildet weiterhin der hohe Einspritzdruck (1.600 bar) sowie die elektronische Steuerung der Injektoren. Wie beim 1.9 JTD 16V M-Jet dargestellt, steigt auch hier die Zahl der Einspritzungen pro Takt von zwei (Unijet) auf vier oder – theoretisch – mehr (Multijet). Das konstruktive Geheimnis des Multijet-Prinzips bildet die Steuereinheit zur elektrischen Öffnung und Schließung der Injektoren. Diese elektronische Steuereinheit ist erstmals in der Lage, auch eine Reihe extrem nah aufeinander folgende Einspritzungen ausführen zu lassen. Die Steuereinheit gestattet dabei gemeinsam mit den für das Multijet-Verfahren neu entwickelten Injektoren, die Drücke und Temperaturen im Brennraum präziser denn je zu kontrollieren und dabei die zugeführten Luftmengen besser auszunutzen.
Der Alfa 147 1.9 JTD 16V M-Jet Der Alfa 147 1.9 JTD 16V M-Jet (110 kW / 150 PS) ist mit 305 Newtonmetern das drehmomentstärkste Dieselmodell der kompakten Alfa Romeo Baureihe. Der als Drei- und Fünftürer lieferbare Fronttriebler erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h, und verbraucht im Schnitt jedoch nur 5,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Die drei- und fünftürigen Alfa 147 sind die sportlichen Avantgardemodelle der Kompaktklasse. Konzeptionell basiert der Alfa 147 auf den klassischen Tugenden der Marke: eigenständiges Design, sportliche Motoren, ausgezeichnete Handlingeigenschaften und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bei nahezu kompletter Ausstattung. Der 1.9 JTD 16V M-Jet wird dabei ausschließlich in den zwei Ausstattungsversionen Progression und Distinctive angeboten. Schon in der Version Progression verfügt der Alfa 147 serienmäßig über eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber, beheizbare Außenspiegel und eine Audioanlage (Radio, Kassettenteil, acht Lautsprecher, Dachantenne). In der Variante Distinctive sind zusätzlich unter anderem eine Zweizonen-Klimaautomatik, eine Audioanlage mit CD-Player und 16-Zoll-Leichtmetallräder, Cruise Control, Mittelarmlehne vorne sowie der Lederbezug für Lenkrad und Schaltknauf aufpreisfrei an Bord. Stilprägend für den Alfa 147 sind der große, herzförmige Kühlergrill, die keilförmige Gürtellinie und das markante Heck. Bei der fünftürigen Variante des Alfa 147 fallen zudem die in den C-Säulen versenkten Türgriffe als stilistisches Merkmal auf. Bei aller Funktionalität integriert die Linie zudem zahlreiche Zitate aus der großen Markentradition. Doch nicht nur das Design, sondern auch das Packaging überzeugt: Mit 4,23 Metern Länge und 2,55 Metern Radstand übertrifft der Alfa 147 seine direkten Vorgänger, die Modelle Alfa 145 und 146, deutlich; die Grundarchitektur wurde auf direktem Wege vom größeren Mittelklassemodell Alfa 156 abgeleitet. Und dieses Plus kommt allen Passagieren zugute. Das Alfa 147-Gepäckabteil mit seinem ebenen Ladeboden fasst 292 bis 1.042 Liter Volumen, die Rücksitze lassen sich asymmetrisch geteilt umklappen. Seinen ausgezeichneten C w -Wert von 0,32 verdankt der kompakte Mailänder konsequentem aerodynamischem Feinschliff. Und obwohl der Alfa 147 mit einem Basis-Leergewicht zu den Leichtgewichten seiner Klasse zählt, wurde seine Karosserie konsequent auf hohe Steifigkeit ausgelegt. Bei Unfällen aller Art schützt der Alfa 147 seine Passagiere durch sechs serienmäßige Airbags, inklusive zweier seitlicher Windowbags. Weitere Einrichtungen, wie etwa pyrotechnische Gurtstraffer mit Kraftbegrenzern oder das bewährte Feuerschutzsystem FPS runden das Sicherheitspaket ab. Die Atmosphäre an Bord des Alfa 147 ist dank hochwertiger Materialien edel und freundlich, die Sitze körpergerecht geformt. Fahrer jeder Statur finden über eine optionale Lordosenstütze und die Sitzhöhenverstellung stets die passende Position, zumal auch das Dreispeichenlenkrad vertikal und axial verstellbar ist. Das Cockpit nimmt die sportliche Linie des Außendesigns auf. Die Bedienung ist rundum ergonomisch, Ablagen sind reichlich vorhanden. Scheibenwischer, Fensterheber und Beleuchtung bieten besonders benutzerfreundliche Zusatzfunktionen; erwähnt seien hier nur die Einstiegsleuchten in den Türen oder der hintere Scheibenwischer: Sobald die vorderen Wischer in Betrieb sind, wird durch einlegen des Rückwärtsgangs automatisch auch der hintere aktiviert. Der Alfa 159 und Alfa 159 Sportwagon 1.9 JTDM 16V und 2.4 JTDM 20V Im Premium-Segment der Mittelklasse präsentiert Alfa Romeo im Modelljahr 2006 den Alfa 159 und Alfa 159 Sportwagon. Bei beiden Baureihen, Nachfolger des Alfa 156 und Alfa Sportwagon, kommen die weitest gehend überarbeiteteten Multijet-Diesel-Direkteinspritzer mit neuem 6-Gang-Schaltgetriebe zum Einsatz. Bereits nach 8,4 Sekunden (Sportwagon 8,6 Sekunden) erreicht der 159 in der stärksten Dieselversion (2.4 JTDM 20V mit 147 kW / 200 PS) die 100 km/h-Marke und erst bei 228 km/h endet der Vortrieb. Der Verbrauch des Spitzentriebwerks liegt im Durchschnitt bei vergleichsweise bescheidenen 6,8 (Sportwagen 7,0) Litern Dieselkraftstoff. Alle Diesel-Varianten des Alfa 159 werden selbstverständlich serienmäßig in Verbindung mit einem wartungsfreien Rußpartikelfilter (DPF) ausgeliefert, ebenso erfüllen sie auch die Euro-4-Norm. Den Einstieg in die Multijet-Welt der Alfa Romeo Mittelklasse markiert zur Zeit der 1.9 JTDM 8V. Mit ihren 88 kW (120 PS) starken Triebwerken sind die Sportlimousine und der Sportkombi 191 km/h bzw 190 km/h schnell, bei einem Verbrauch von durchschnittlich 5,9 bzw. 6,0 Litern Diesel. Alle Multijet-Modelle der 159er Baureihe sind in den zwei Top-Ausstattungen Progression und Distinctive erhältlich. Neben den Motoren gehört das Fahrwerk mit seiner Verbindung von Dynamik und Komfort zu den Charakteristika der neuen Sportlimousine. Mit Doppelquerlenkern vorn und einer Mehrlenkeraufhängung verfügt der Alfa 159 über ein anspruchsvolles Fahrwerkslayout. Zahlreiche Kontroll- und Regelsysteme wie das elektronische Stabilitätsprogramm VDC (Vehicle Dynamic Control) sorgen zudem im Hintergrund für ein Plus an Sicherheit. Der Antrieb des neuen Mailänders erfolgt in der Regel über die Vorderachse. Ausnahme: Der Alfa Romeo 3.2 JTS V6 24V Q4 verfügt über einen modernen Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsen-C-Mittendifferential. Wirkungsvolle passive Schutzsysteme ergänzen die aktive Sicherheit des Alfa 159. Neben einer hochfesten Karosserie kommen unter anderem sieben serienmäßige Airbags zum Einsatz. Im Detail sind es zweistufige Frontairbags, Seitenairbags, Kopfairbags und ein neu konzipierter Knieairbag auf der Fahrerseite. Optional steht der Knieairbag um unteren Bereich der Armaturentafel auch für die Beifahrerseite zur Verfügung. Das exklusive Ambiente der Baureihe 159 profitiert von hoher Qualität, die sich in hochwertigen Materialien und passgenauer Verarbeitung widerspiegelt. Das Cockpit besitzt, wie etwa in den Alfa Spider, erneut die zwei typischen, großen und zentral angeordneten Rundinstrumente für Tacho und Drehzahlmesser, rechts erschließt sich die deutlich zum Fahrer geneigte Mittelkonsole. Ebenfalls ergonomisch zur Hand liegen das Lenkrad und der Schaltknauf. Das Platzangebot konnte gegenüber dem Vorgänger deutlich ausgeweitet werden. Zwei Ausstattungsversionen kennzeichnen die sportliche 159er Baureihe: Progressive ist die Komfortversion, in der bereits zahlreiche Features wie elektrische Fensterheber rundum, 16-Zoll Leichtmetallräder, Audioanlage mit CD-Player, Klimaanlage, sieben Airbags und das elektronische Stabilitätsprogramm VDC enthalten sind. Darüber erfüllt die Version Distinctive auch sehr gehobene Ansprüche, unter anderem mit Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzbezügen aus der Microfaser Alfatex®, 17-Zoll-Leichtmetallrädern, Cruise Control (Tempomat) sowie Licht- und Regensensoren. Edles und strapazierfähiges Exklusivleder steht optional ebenfalls für die Sitze und Seitenverkleidungen zur Verfügung. Farblich ist das Leder auf die jeweilige Farbe des unteren Armaturen-Trimms abgestimmt . Das Ausstattungsoptimum findet der Alfa 159er-Pilot in den verschiedensten Feature-Bereichen: Sei es im Radio/Audioprogramm das Navigationssystem mit Kartendarstellung, GSM-Telefon mit Freisprechfunktion und Sprachsteuerung, das Hochleistungs BOSE®-Soundsystem mit digitalem Verstärker oder das neue Blue&Me®-Telematiksystem, das den Zugriff auf Medien und Daten vom Fahrzeug aus wesentlich vereinfacht. Im Räder/Reifen-Bereich stehen sportliche Leichtmetallräder bis 18 Zoll zur Wahl und Reifen mit bis zu 235er Breite und 45er Niederquerschnitt sorgen für den nötigen Grip auf der Straße. Im Sicherheitsbereich sind Bi-Xenon-Scheinwerfer erhältlich, mehr Komfort bietet auf Wunsch die Windschutzscheibe mit Infrarotschutz. Selbstverständlich ist für den Alfa 159 Sportwagon eine Aluminium-Dachreling erhältlich, die die Belademöglichkeit des Sportwagon verbessert. Allein hinsichtlich der Unterhaltskosten spiegelt sich der hohe Standard des Alfa 159 nicht wider: Die Kosten der programmierten Wartungen einschließlich Wechsel des Motorenöls und Ölfilter sind für einen Zeitraum von 3 Jahren nach Erstzulassung des Fahrzeugs, maximal bis zu einer Laufleistung von 120.000 Kilometern, inbegriffen. Der Alfa GT 1.9 JTD 16V M-Jet Im Alfa GT, dem viersitzigen Coupé von Alfa Romeo, leistet der 1.9 JTD 16V M-Jet 110 kW (150 PS). Den Selbstzünder kennzeichnet dabei ein besonders ideales Verhältnis von Dynamik und Wirtschaftlichkeit. Nach 9,2 Sekunden lässt der per Sechsganggetriebe geschaltete Alfa GT 1.9 JTD 16V M-Jet die 100-km/h-Marke hinter sich; der Vortrieb stoppt bei 209 km/h. Dem gegenüber steht ein Durchschnittsverbrauch von lediglich 6,2 Litern. Der vom Centro Stile Alfa Romeo in Kooperation mit Bertone entworfene Alfa GT folgt einer Sportwagenphilosophie, die atemberaubende Meilensteine wie den Alfa 1900 SS, den Alfa Giulietta Sprint oder den Alfa Giulia Sprint hervorbrachte. Denn mit der Einführung des neuen Alfa GT hat die Mailänder Avantgardemarke zwei Coupés ganz unterschiedlichen Charakters im Programm: Während der klassische Alfa Brera (2+2-Sitzer) kompromisslos als Sportwagen ausgelegt wurde, verbindet der bequem als Viersitzer und auf kürzeren Strecken auch als Fünfsitzer nutzbare Alfa GT seine Sportlichkeit mit den Komforteigenschaften einer Sportlimousine. Antriebsseitig stehen für das Coupé die Benziner 1.8 TS 16V (103 kW / 140 PS), 2.0 JTS 16V (122 kW / 165 PS) und 3.2 V6 24V (176 kW / 240 PS) sowie der Multijet-Turbodiesel 1.9 JTD 16V M-Jet (110 kW / 150 PS) zur Verfügung. Der Benzindirekteinspritzer 2.0 JTS kann optional mit dem automatisierten Selespeed-Getriebe kombiniert werden. Wie bei Alfa Romeo üblich, wird auch der Alfa GT in den Ausstattungslinien Progression (Komfortversion) und Distinctive (Luxusversion) angeboten. Mit 4,49 Metern Länge, 1,76 Metern Breite und 1,36 Metern Höhe prägt den Alfa GT bereits aufgrund seiner Exterieur-Dimensionen ein ebenso dynamischer wie kompakter Auftritt. Der Radstand beträgt 2,60 Meter. Grundsätzlich gilt auch für die Karosseriegestaltung des GT, dass sich das Design durch eine homogene und klare Linienführung sowie unverkennbare „italienische“ Formen auszeichnet. Diese Formfaszination geht dabei nicht auf das Konto der Alltagstauglichkeit: Neben ausgesprochen guten Platzverhältnissen auf sportlich konturierten Sitzen bietet der Alfa GT einen 320 Liter großen Kofferraum (905 Liter bei umgelegten Rückensitzen) , der locker das Gepäck einer Urlaubsreise schluckt. Das Ziel ein Coupé zu schaffen, das die Performance eines Hightech-Sportwagens bietet, ohne Zugeständnisse hinsichtlich Komfort oder Funktionalität zu fordern, hat der GT jedenfalls erreicht. Die umfangreiche Komfortausstattung des Alfa GT lässt wenig Raum für zusätzliche Wünsche. So ist serienmäßig an Bord: ein übersichtliches Multifunktionsdisplay mit integriertem Bordcomputer sowie die zentral in den Armaturen angeordnete Bedieneinheit der Dual-Zonen-Klimaautomatik und der Audioanlage. Die im Alfa GT Progression serienmäßig eingesetzte Audioeinheit samt CD-Player (optional MP3-Player) verfügt über eine exzellente 4x40 Watt starke Sound-Anlage mit acht hochwertigen Lautsprechern. Der Alfa GT Distinctive ist darüber hinaus mit einer BOSE Ò -Soundanlage (360 Watt) inklusive Radio-CD-Player mit MP3-Funktion und Multifunktionslenkrad ausgestattet. Zu den serienmäßigen Interieurdetails des Alfa GT gehören außerdem bereits in der Version Progression sechs Airbags (inklusive seitlicher Kopfairbags), eine asymmetrisch teilbare Rückbank, elektrische Fensterheber, Lederlenkrad, Mittelarmlehnen vorne und hinten (vorne mit Staufach), eine Skidurchreiche, die Cruise Control (Tempomat) und eine Innenausstattung mit der edlen und widerstandsfähigen Microfaser Alfatex Ò , deren Haptik dem bekannten Alcantara gleicht. Im Exterieur- bzw. Funktionsbereich wird die Serienausstattung des Alfa GT Progression durch Features wie elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, die Funkfernbedienung der Zentralverriegelung, eine Follow-Me-Home-Funktion der Scheinwerfer, dem elektronischen Stabilitätsprogramm VDC, ABS plus Bremsassistent sowie 16-Zoll-Leichtmetallräder komplettiert. In der nochmals umfangreicheren Ausstattungsversion Distinctive kommen Exklusiv-Ledersportsitze inkl. Sitzheizung vorn und Türinnenverkleidungen aus Leder, sowie Bose Soundsystem in Verbindung mit einem Stereoradio mit CD und MP3 Player zum Einsatz. Der Alfa 166 2.4 JTD 20V M-Jet Der Alfa 166 gilt als der viertürige Sportwagen unter den Limousinen der oberen Mittelklasse. Ende 2003 hat Alfa Romeo seine Topbaureihe grundlegend über-arbeitet. Die sicht- und erfahrbaren Modifikationen: Das Design wurde geschärft und das Motorenspektrum den Kundenwünschen angepasst. Im Detail hat die Mailänder Marke die Frontpartie komplett neu gestaltet, das Interieur optimiert, die Serienausstattung erweitert und zwei neue, starke Motoren für den Alfa 166 in das Programm aufgenommen: den 2.4 JTD 20V Multijet Turbodiesel und den 3.2 V6 24V. Typische Alfa Romeo Dynamik bieten beide Triebwerke. Kraftvolle 132 kW (180 PS) stellt der 2.4 JTD 20V M-Jet im Alfa 166 dem Fahrer zur Verfügung. Bei 2.000/min entwickelt der Vierventil-Fünfzylinder (1.600 bar Einspritzdruck) sein maximales Drehmoment von 385 Newtonmetern – 90 Prozent dieser Kraft liegen schon ab 1.750 Newtonmetern an. Die Höchstleistung steht ab 4.000/min zur Verfügung. Souverän sind die Fahrleistungen des Alfa 166 2.4 JTD 20V M-Jet: Er beschleunigt in nur 8,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 222 km/h. Dem gegenüber steht ein Durchschnittsverbrauch von lediglich 7,5 Litern Diesel. Insgesamt hat der Alfa 166 bei der Formgebung hinzugewonnen. Im Detail kennzeichnen drei Rundelemente für Abblend-, Fern- und Blinklicht die neuen Scheinwerfer. Der große, neu gestaltete Kühlergrill wurde als Zentrum der Frontpartie in die Bugschürze mit den ausgeprägten Lufteinlässen integriert. Den oberen Abschluss des Chromgrills bildet das Alfa Romeo Logo; beide Elemente – Grill und Logo – finden ihre stilistische Fortsetzung in der V-förmigen Motorhaube. Ihre prägnanten Konturen bilden eine homogene Einheit mit dem athletischen Design der Karosserieflanken. Die Armaturen können aktuell in insgesamt drei unterschiedlichen Farbvarianten geordert werden („Schwarz“, „Grau“ und „Beige“). Zudem stehen die drei stilistischen Grundrichtungen „Sport“, „Classic“ und „Elegant“ zur Verfügung. Ausstattungsseitig ist der Alfa 166 parallel zu den zwei bekannten Linien „Progression“ und „Distinctive“ mit einem sportlichen „TI-Paket“ erhältlich. Es beinhaltet unter anderem schwarze Sportsitze mit eingenähtem Alfa Romeo Logo, das TI-Logo auf der Kofferraumhaube, rot hinterleuchtete Anzeigen und Schalter, spezielle, in Aluminium ausgeführte Einstiegsleisten mit TI-Symbol, die eigens konzipierten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen TORA und ein Sportfahrwerk, das die Karosserie vorne 15 mm hinten 10 mm tieferlegt. |