27 Feb 2007

Karosserie und Verdeck

Karosserie und Verdeck

Alfa Spider – Karosserie und Verdeck Premium-Roadster mit bestmöglichem Insassenschutz

•  Hochmoderne Rückhaltesysteme inklusive Knie-Airbag serienmäßig
•  Stabiler Windschutzscheibenrahmen und feststehende Überrollbügel

Der neue Alfa Spider besticht durch hochwertige Verarbeitungs- und Materialqualität. Der Premium-Roadster basiert ebenso wie das Schwestermodell Alfa Brera auf der hochmodernen Bodengruppe des Alfa 159. Dass er bereits konstruktiv alle Voraussetzungen besitzt, um höchste Ansprüche zu erfüllen, spiegelt sich exemplarisch in der hohen Biege- und Verwindungssteifigkeit der zweitürigen Karosserie wider. Sie ist die Grundvoraussetzung für die beispielhafte Fahrdynamik sowie die überzeugenden Komforteigenschaften des sportlichen Zweisitzers. Zugleich zeichnet sie für die hohe Passgenauigkeit in der Produktion ebenso verantwortlich wie für die Vermeidung lästiger Geräuschentwicklungen. So reduzieren präzise Karosserie-Übergänge zum Beispiel störende Windgeräusche. Zusätzliche Schalldämm-Maßnahmen sorgen ihrer­seits für eine angenehm ruhige Akustik im Interieur.

Strengste Crashtest-Standards erfüllt der neue Alfa Spider im Bereich der passiven Sicherheit. Sein neu entwickeltes Chassis, die besonders crash-resistente Karosserie und modernste Rückhaltesysteme bieten bei einem Front-, Seiten- und Heckaufprall bestmöglichen Insassenschutz. Dabei profitiert das Deformationsverhalten des Cabriolets von aufwendigen konstruktiven Maßnahmen wie etwa dem Einsatz sogenannter „Tailored Blanks“ – präzise berechnete Metallstrukturen, die dank ihrer maßgeschneiderten Dimensionierung die Fahrzeugstruktur genau dort gezielt verstärken, wo es zugunsten optimaler Crash-Eigenschaften sinnvoll und notwendig ist. Die hochresistente Sicherheitszelle besteht aus quer und senkrecht miteinander starr verbundenen Kastenelementen, Energie absorbierende Lastpfade im Frontbereich sowie Längsträger, die sich über die gesamte Fahrzeugflanke erstrecken. Die Steifigkeit der Karosserie profitiert zusätzlich von modernster Laserschweißtechnologie. Zudem wurde die Anzahl der Schweißpunkte an strukturrelevanten Knotenpunkten nochmals optimiert.

Auch bei den Rückhaltesystemen griff das italienische Unternehmen auf avantgardistische Technologien zurück. So besitzt der neue Alfa Spider bereits ab Werk fünf Airbags serienmäßig: Neben zweistufig auslösenden Frontairbags mit großzügig bemessenen Volumina von 60 Litern auf der Fahrer- sowie 120 Litern auf der Beifahrerseite gehören Seitenairbags in den Rückenlehnen – sie unabhängig von der Körperstatur, Sitzposition oder Sitzeinstellung zusätzlichen Schutz für den Becken- und Brustbereich der beiden Passagiere bieten – ebenso dazu wie ein innovativer Knieairbag im unteren Bereich der Armaturentafel. Dieses Schutzkissen, das optional auch für die Beifahrerseite erhältlich ist, bewahrt Knie und Beine bei einem Frontalaufprall vor Verletzungen. Ein spezieller Ausklinkmechanismus für die Pedalerie reduziert zudem die Gefahr von Verletzungen im Fußbereich.

Die Airbags werden von einer in der Mittelkonsole platzierten Rechnereinheit gesteuert, die die Informationen spezieller Crashsensoren verarbeitet. Sie passt die Auslösung der Schutzkissen entsprechend an und regelt darauf abgestimmt den Einsatz der Gurtstraffer. In der B-Säule befinden sich die Sensoren für die Aktivierung der zwölf Liter fassenden Seitenairbags, die mit der Hälfte der Füllmenge auskommen, die vergleichbar wirkungsvolle Airbags in den Türen benötigen würden.

Bei einem Überschlag können die Insassen dem gezielt verstärkten Windschutzscheibenrahmen und den beiden feststehenden Überrollbügeln hinter den Kopfstützen vertrauen. Eine Isofix-Befestigung für einen Kindersitz auf der Beifahrerseite rundet das komplexe passive Sicherheitssystem des italienischen Roadsters ab.

Das Verdeck des neuen Alfa Spider im Detail:

Alfa Romeo hat sich bei der Entwicklung des Alfa Spider bewusst und aus ganz praktischen Erwägungen für die Fortführung der Stoffdach-Tradition entschieden. So wird zum Beispiel bei geöffnetem Verdeck das Kofferraumvolumen in keinster Weise eingeschränkt. Zugleich perfektionierten die Spezialisten aus Mailand das Softtop nicht nur im Hinblick auf Optik, Aerodynamik und Geräuschkomfort, sondern auch unter funktionalen Gesichtspunkten. Dies spiegelt sich in speziell konstruierten Bewegungsmechanismen wider, die ein besonders einfaches, rasches und sicheres Öffnen und Schließen ermöglichen.

Das ebenso robuste wie leichte Verdeckgestell, das sich aus Stahl- und Aluminiumbögen zusammensetzt, lässt bei geschlossenem Dach eine durchgehende, harmonisch mit der Karosserie korrespondierende Silhouette mit fließenden Formen entstehen. Das Verdeck selber besteht aus zwei Lagen: Für die obere Schicht kommt ein schwer entflammbarer Stoff zum Einsatz, für die Innenseite ein schalldämmendes Textil. Zu den weiteren Maßnahmen, die Windgeräusche auch bei hoher Geschwindigkeit minimieren, gehören zum Beispiel speziell ausgeformte Führungskanäle der Seitenfenster. Sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem Verdeck profitiert der Fahrkomfort des Alfa Spider zudem von der außergewöhnlichen Verwindungssteifigkeit der Karosserie, die störende Eigenfrequenzen ausschließt.

Ein Tastendruck bei Fahrzeugstillstand und angezogener Handbremse genügt, um die elektronisch geregelte Verdeckautomatik zu aktivieren. Vor zu starken Luftverwirbelungen im Innenraum schützt ein Klarsicht-Windschott zuverlässig, das zwischen die beiden Überrollbügel eingespannt wird und den Reisekomfort nochmals verbessert.