24 Sep 2023

FIA Formel 1-Weltmeisterschaft 2023: Rückblick Großer Preis von Japan Statement Alfa Romeo F1 Team Stake

Rüsselsheim, im September 2023 – Das Alfa Romeo F1 Team Stake erlebte einen schwierigen Großen Preis von Japan auf dem Suzuka Circuit. Zwischenfälle in der ersten Runde beeinträchtigten die Rennen beider Fahrer. Valtteri Bottas musste bereits früh sein Fahrzeug abstellen, das bei zwei Kollisionen auf der Strecke beschädigt wurde. Teamkollege Zhou Guanyu wurde in der ersten Runde ebenfalls in eine Kollisionen verwickelt und musste den Frontflügel an der Box wechseln lassen. Anschließend startete er eine starke Aufholjagd, machte bis zur Zielflagge sechs Positionen gut. Und wurde auf Platz 13 gewertet.

Rüsselsheim, im September 2023 – Das Alfa Romeo F1 Team Stake erlebte einen schwierigen Großen Preis von Japan auf dem Suzuka Circuit. Zwischenfälle in der ersten Runde beeinträchtigten die Rennen beider Fahrer. Valtteri Bottas musste bereits früh sein Fahrzeug abstellen, das bei zwei Kollisionen auf der Strecke beschädigt wurde. Teamkollege Zhou Guanyu wurde in der ersten Runde ebenfalls in eine Kollisionen verwickelt und musste den Frontflügel an der Box wechseln lassen. Anschließend startete er eine starke Aufholjagd, machte bis zur Zielflagge sechs Positionen gut. Und wurde auf Platz 13 gewertet.

Das Team kehrt nun zu seiner Basis in Hinwil/Schweiz zurück, um die Ereignisse der Großen Preise von Singapur und Japan zu analysieren. Ziel ist es, Anfang Oktober beim Großen Preis von Katar wieder in konkurrenzfähiger Form zu sein.

 

Alessandro Alunni Bravi, Team Representative:

„Auch wenn wir ohne Punkte aus Suzuka zurückkehren, können wir einige positive Dinge aus diesem Wochenende mitnehmen: Wir hatten im Vergleich zu unseren direkten Konkurrenten ein gutes Renntempo. Zhou konnte ein solides Rennen fahren, obwohl er zum Wechsel des Frontflügels früh an die Box musste. Nach der Kollision in der ersten Runde wechselte er auf eine neue Reifen-Strategie. Er fuhr den größten Teil des Rennens auf weichen Reifen und wechselte im letzten Abschnitt auf harte Reifen. Zhou konnte auf der Strecke Positionen gutmachen und kam schließlich als Dreizehnter ins Ziel. Nach einem sehr guten Start, bei dem er zwei Plätze gutmachte, wurde Valtteri zwischen Albon und Ocon eingeklemmt und zu einem frühen Boxenstopp gezwungen, um beschädigte Teile an seinem Rennwagen wechseln zu lassen. Obwohl er dank der Safety-Car-Phase schnell wieder an das Feld herankam, war sein Rennen leider vorzeitig zu Ende aufgrund einer weiteren Kollision, dieses Mal mit Sargeant. Der Schaden an Valtteris Fahrzeug war zu groß, und er konnte nicht mehr weiterfahren. Dennoch haben beide Fahrer einmal mehr bewiesen, dass sie in der Lage sind, trotz nicht optimaler Leistungen im Qualifying im Rennen aufzuholen. Deshalb schauen wir mit Optimismus auf die nächsten Rennen. Wir sind nicht allzu weit von unseren direkten Konkurrenten entfernt, manchmal nur Hundertstelsekunden. Wenn wir zukünftig ab dem ersten Freien Training an unserer Performance arbeiten, werden wir in der Lage sein, mehr Leistung aus unserem Paket herauszuholen. So können wir den Schritt nach vorne machen, um wieder in die Top-10 zu kommen.“

 

Valtteri Bottas (Startnummer 77)

  • Alfa Romeo F1 Team Stake C43 (Chassis 02/Ferrari)
  • Ergebnis: nicht im Ziel. Schnellste Runde: 2:02,755 Minuten (Runde 5)
  • Verwendete Reifentypen: neue Soft (1 Runde), neue Soft (5), neue Hard (1)

„Das war ein ziemlich ereignisreiches, leider kurzes Rennen für mich. Ich hatte eigentlich einen guten Start. Aber dann wurde ich in Kurve 1 zwischen zwei Autos eingeklemmt, einem Williams und einem Alpine. Es war nicht genug Platz, und das führte zu einer Kollision, die bei mir einen Reifenschaden vorne rechts verursachte. Ich fuhr sofort die Box an und wechselte außer den Rädern auch den Frontflügel. Kurz nach dem Ende der Safety-Car-Phase versuchte ich, Sargeant zu überholen. Ich achtete wirklich darauf, ihm genügend Platz zu lassen. Leider kollidierten wir trotzdem. Ich kam erneut zur Box, um den Schaden am Auto zu überprüfen. Leider war das Ergebnis, dass ich nicht weiterfahren konnte. Das ist schade, denn ich denke, ich hätte ein gutes Ergebnis erzielen können. Alles in allem verlief das Wochenende nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Jetzt wird es wichtig sein, einen neuen Anlauf zu nehmen, um in ein paar Wochen beim Großen Preis von Katar in Doha und auch bei den folgenden Rennen wieder angreifen zu können.“

 

Zhou Guanyu (Startnummer 24)

  • Alfa Romeo F1 Team Stake C43 (Chassis 03/Ferrari)
  • Ergebnis: Rang 13. Schnellste Runde: 1:37,791 Minuten (Runde 45)
  • Verwendete Reifentypen: neue Soft (2 Runden), neue Soft (9), neue Soft (20), neue Hard (23)

„Ich hatte einen sehr guten Start und versuchte, mich durch das Feld zu kämpfen und einige Positionen zu gewinnen. Dann berührten sich vier Autos vor mir, und ein ziemlich großes Trümmerstück blieb in meinem Frontflügel stecken. Von diesem Moment an war mein Rennen gefährdet. Ich musste es ruhig angehen lassen, um meinen Rennwagen nicht weiter zu beschädigen. Von der Leistung her denke ich, dass mein Tempo in Ordnung war. Ich war wahrscheinlich schneller als die Alpha Tauri, die an diesem Wochenende ein konkurrenzfähigeres Paket zu haben schienen. Was unser eigenes Paket angeht, so haben wir uns gegenüber Singapur weiter verbessert. Es ist nun wichtig, die gesammelten Daten zu analysieren. Ich denke, dass wir mit unserem Renntempo aktuell knapp außerhalb der Top-10 kämpfen können. Wir müssen also daran arbeiten, uns weiter zu verbessern. Leider war das Japan- Wochenende nicht das beste für mich. Meine Chancen im Qualifying wurden ebenso beeinträchtigt wie letztlich auch mein Rennen. Jetzt geht es zurück nach Europa in die Teambasis. Ich werde mich nach den anstrengenden Rennen in Singapur und Japan etwas ausruhen und dann hart an der Vorbereitung auf die kommenden Rennen arbeiten.“

 

 

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