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19 Apr. 2021

FIA Formel 1 Weltmeisterschaft 2021 Großer Preis der Emilia Romagna – Statements von Alfa Romeo Racing ORLEN

Es hätte eine schöne Geschichte werden können. Eigentlich wollte das Team Alfa Romeo Racing ORLEN am zurückliegenden Wochenende in Imola dort weitermachen, wo es im November vergangenen Jahres aufgehört hatte. Damals hatte die Mannschaft beim Großen Preis der Emilia Romagna zum letzten Mal in der Formel-1-Saison 2020 Weltmeisterschaftspunkte geholt. Am Sonntag sah es lange danach aus, als könnten an selber Stelle die ersten WM-Zähler der aktuellen Saison eingefahren werden. Beim zweiten Rennen des Jahres – das wäre sogar viel früher gewesen als 2020.

FIA Formel 1 Weltmeisterschaft 2021 Großer Preis der Emilia Romagna – Statements von Alfa Romeo Racing ORLEN

Es hätte eine schöne Geschichte werden können. Eigentlich wollte das Team Alfa Romeo Racing ORLEN am zurückliegenden Wochenende in Imola dort weitermachen, wo es im November vergangenen Jahres aufgehört hatte. Damals hatte die Mannschaft beim Großen Preis der Emilia Romagna zum letzten Mal in der Formel-1-Saison 2020 Weltmeisterschaftspunkte geholt. Am Sonntag sah es lange danach aus, als könnten an selber Stelle die ersten WM-Zähler der aktuellen Saison eingefahren werden. Beim zweiten Rennen des Jahres – das wäre sogar viel früher gewesen als 2020.

In einem chaotischen Rennen, das auf nasser, aber abtrocknender Strecke bei zeitweisem Nieselregen gestartet wurde, fuhren Kimi Räikkönen (Finnland) und Antonio Giovinazzi (Italien) lange um eine Platzierung innerhalb der Top-10. Nach einem guten Start bei tückischen Bedingungen mit Gischt und nahezu keiner Sicht waren die Fahrer des Teams Alfa Romeo Racing ORLEN zunächst auf den Positionen 13 und 14 unterwegs und hielten sich in der Anfangsphase, in der es so viel zu verlieren gab, aus allen Schwierigkeiten heraus.

Ein Unfall von Valtteri Bottas und George Russell führte zum Rennabbruch. Den Neustart absolvierten Räikkönen und Giovinazzi von den Plätzen acht und elf. Der Finne hielt anschließend lange P9, geriet aber in den letzten zwölf Runden des Rennens unter enormen Druck durch Esteban Ocon, Fernando Alonso und Sergio Perez. Räikkönen musste all seine Erfahrung abrufen, um dieses Trio bis zur Zielflagge in Schach zu halten. Was ein möglicher und verdienter doppelter Punktgewinn hätte werden können, wurde schließlich durch ein technisches Problem an Giovinazzis Auto zunichte gemacht. Der dadurch fällige Boxenstopp warf den Italiener auf P14 zurück.

Stunden nach dem Rennen erlebte das Team einen weiteren Rückschlag. Räikkönen erhielt nachträglich eine 30-Sekunden-Zeitstrafe, die ihn zwei hart erkämpfte WM-Punkte kostete. Wie vermutet, sind die Abstände im Mittelfeld gering. Das Ergebnis des GP Emilia Romagna tut dem Team zwar weh. Aber die beiden Fahrer so auf der Strecke kämpfen zu sehen, lässt für die nächsten Rennen spannende Duelle erwarten.

Die Entscheidung der Sportkommissare in Imola macht das Team fassungslos. Räikkönen hatte schon im Rennen einen Nachteil erlitten, als er in der Safety-Car-Phase gleich zwei Plätze einbüßte. Zusätzlich wurde er durch eine nach Ansicht des Teams unverhältnismäßige Strafe getroffen, die nicht zu seinem Fehler passte. Den hatte Räikkönen begangen, weil er Konkurrenten nicht durch ein Überholmanöver hinter dem Safety Car gefährden wollte. Sogar die Stewards taten sich mit der Strafe schwer, sie sahen Widersprüche in der Auslegung der Regeln. Die Strafe macht aus sportlicher Sicht wenig Sinn. Dennoch wird sie vom Team akzeptiert, das den Rückschlag nutzen will, um daran zu wachsen und stärker zurückzukommen. Das ist es, was Formel-1-Teams sehr gut können.

Frédéric Vasseur, Teamdirektor Alfa Romeo Racing ORLEN und CEO Sauber Motorsport AG:
„Einmal mehr haben wir gezeigt, dass wir ein Auto haben, mit dem unsere Fahrer um Punkte kämpfen können. Bedauerlicherweise haben wir nicht das mögliche positive Ergebnis nach Hause gebracht. Die Bedingungen waren nicht einfach. Wir haben als Team einen guten Job gemacht, um im Kampf um WM-Punkte dabei zu sein. Kimi nutzte seine ganze Erfahrung, um seine Verfolger am Ende des Rennens hinter sich zu halten. Dagegen ist es natürlich sehr enttäuschend, dass ein technisches Problem Antonio aus einer sehr guten Position warf. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir beide Autos in den Top-10. Abgesehen von diesem Problem und der Strafe, die uns zwei WM-Punkte gekostet hat, gibt uns das Ergebnis von Imola Zuversicht für die nächsten Rennen. Allerdings hat uns der GP Emilia Romagna wieder einmal vor Augen geführt, wie gering die Abstände im Mittelfeld sind und dass wir uns weiter verbessern müssen, um unsere direkten Rivalen hinter uns zu halten.“
 

Kimi Räikkönen (Startnummer 7) – Alfa Romeo Racing ORLEN C41 (Chassis 04/Ferrari)
Rang 13 / schnellste Runde: 1.19,422 Minuten
Verwendete Reifentypen: neue Intermediate (26 Runden) – neue Medium (37)

„Das Rennen war ein Fortschritt gegenüber dem Qualifying. Von Startplatz 16 Punkte zu holen, wäre eine tolle Geschichte gewesen. Die Bedingungen waren sehr knifflig, die Strecke war rutschig und trocknete nie ganz ab. So war es einfach, einen Fehler zu machen. Ich hatte einen guten Start, konnte aber in der Gischt nichts sehen. Auf den Intermediate-Reifen lief es gut, sie wurden gegen Ende des Stints sogar noch besser. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Strecke bereits trocken genug für Slicks. Nach dem Rennabbruch und dem Neustart musste ich etwas mehr kämpfen. Aber ich konnte das Streckenlayout zu meinem Vorteil nutzen, die Verfolger hinter mir halten und auf Platz neun ins Ziel kommen. Leider erhielt ich später diese Strafe. Sie bedeutet, dass ich nichts für meinen Einsatz bekomme. Aber zumindest kann ich positiv auf meine Leistung schauen. Ich habe zwei Rennen in Folge um WM-Punkte gekämpft. Hoffentlich kann ich mich noch weiter verbessern.“
 

Antonio Giovinazzi (Startnummer 99) – Alfa Romeo Racing ORLEN C41 (Chassis 03/Ferrari)
Rang 14 / schnellste Runde: 1.19,470 Minuten
Verwendete Reifentypen: neue Intermediate (27 Runden) – neue Medium (35)

„Ich hatte bis zu meinem Problem ein fantastisches Rennen. Endlich konnte ich mein wahres Rennpotenzial zeigen. Die Bedingungen zu Beginn des Rennens waren sehr schwierig, die sehr schlechte Sicht erinnerte mich an den Grand Prix in Hockenheim in der Saison 2019. Kimi und ich waren zeitweise in den Punkterängen. Mit beiden Autos in den Top-10 ins Ziel zu kommen, war definitiv drin. Aber leider hatte ich ein technisches Problem mit einer Bremse, was einen Boxenstopp erforderte. Ich konzentriere mich jetzt auf das Positive: Wir haben ein gutes Auto und ich denke, wir können in den meisten Rennen um eine Top-10-Platzierung kämpfen. Hoffentlich ist das Glück in Zukunft mehr auf unserer Seite und wir erzielen die Ergebnisse, die wir verdienen.“

 

Pressekontakte:

Alfa Romeo Communications EMEA
Alessandro Nardizzi / +39 338 623 9046 / alessandro.nardizzi@alfaromeo.com

Alfa Romeo Racing ORLEN
press@sauber-group.com
Will Ponissi / +41 79 591 57 85 / william.ponissi@sauber-group.com
Katharina Rees / +41 79 757 52 85 / katharina.rees@sauber-group.com

 

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