12 Jun 2006

Fahrwerk und aktive Sicherheit

Fahrwerk und aktive Sicherheit

Fahrwerk und aktive Sicherheit:
Große Koalition aus Komfort und Sportlichkeit

Ideale Fahrstabilität: zahlreiche elektronische Regelsysteme serienmäßig
Sicherer Fahrspaß: Front- und Allradantrieb sind Heckantrieb überlegen

Das moderne Fahrwerk des Alfa 159 Sportwagon basiert konzeptionell auf einer Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Mehrlenker-Hinterachse. Zudem wartet der attraktive Kombi mit zahlreichen elektronischen Kontroll- und Regelsystemen für das Fahrverhalten auf. Dazu gehört neben dem elektronischen Stabilitätsprogramm (VDC = Vehicle Dynamic Control) und der Antischlupfregelung (ASR = Anti Slip Regulation) ein hydraulischer Bremsassistent (HBA = Hydraulic Brake Assistance). Ebenfalls integraler Bestandteil des VDC-Systems: ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brake Force Distribution) sowie die Berganfahrhilfe Hill-Holder.


Die Vorderachse im Detail:

Die neue Doppelquerlenker-Radaufhängung erinnert nicht zufällig an Konstruktionen, wie sie auch im Rennsport zum Einsatz kommen. Diese aufwendige Konfiguration der Vorderachse ermöglicht unter allen einwirkenden Längs- und Querkräften eine besonders exakte Radführung sowie eine räumlich fest eingeordnete Lenkachse, die näher an den Radmittelpunkt herangerückt ist. Vorteil dieses Layouts: Der Alfa 159 Sportwagon zeichnet sich – wie auch die weitestgehend baugleiche Limousine – durch ein überaus präzises und direktes Einlenkverhalten aus, wie es dem sportlichen Charakter der Marke entspricht.


Die Hinterachse im Detail:

Mit jeweils drei Längslenkern und einem Querträger wartet der Alfa 159 Sportwagon auch an der Hinterachse mit einer anspruchsvollen Konzeption auf. Das moderne Layout verbessert das Absorptionsverhalten bei einwirkenden Längskräften und sorgt zugleich für eine enorme Richtungsstabilität in Kurven sowie ein präzise definiertes und agiles Fahrverhalten. Großzügiger dimensionierte Federn und Doppelrohr-Stoßdämpfer verbessern den Kompromiss zwischen Handling und Komfort auch dann, wenn die maximale Zuladung von 445 Kilogramm ausgeschöpft wird. Erschütterungen durch Hindernisse auf der Fahrbahn werden durch einen erhöhten Verankerungspunkt des Längslenkers gemindert.

Großzügig dimensionierte Scheibenbremsen rundum (vorn innenbelüftet, 305 mm / hinten 278 mm) sorgen für eine optimale Verzögerung. Der Alfa 159 Sportwagon 3.2 JTS V6 24V Q4 und der Alfa 159 Sportwagon 2.4 JTDM 20V verfügen vorne über Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 330 Millimetern. An der Hinterachse kommen zudem innenbelüftete Scheiben mit einem Durchmesser von 292 Millimetern zum Einsatz. Darüber hinaus packen an der Vorderachse Aluminium-Festsättel von Brembo zu.


Moderner Allradantrieb garantiert überlegenes Fahrvergnügen

Der Alfa 159 Sportwagon 3.2 JTS V6 24V Q4 besitzt serienmäßig die neueste Generation des permanenten Allradantriebs Q4. Sein mittleres, mechanisches Torsen-C-Differential verteilt im Normalfall rund 57 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse und unterstützt auf diese Weise den agilen und unter vollem Lasteinsatz leicht übersteuernden Charakter des sportlichen Kombis. Genau betrachtet, moduliert das Torsen-C-Mittendifferential die Kraftverteilung in fortlaufender Abhängigkeit zum jeweiligen Gripniveau linear und progressiv zwischen Vorder- und Hinterachse. Diese Regelung führt unter allen Bedingungen zu einem berechenbaren und gut kontrollierbaren Fahrverhalten.