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27 Apr 2022
Stellantis vergibt beim ersten Hackathon Preisgelder in Höhe von 22.000 US-Dollar an College-Teams
College-Teams beim ersten Stellantis-Hackathon in Detroit vom 22. bis 24. April; Siegerteam erhielt 15.000 US-Dollar. Teams nutzten Cloud-basiertes Stellantis Software Development Kit (SDK) und Fahrzeugdaten, um „Gaming“-Anwendungen zu entwickeln und sicheres, kraftstoffsparendes Fahren zu fördern. Software-definierte Fahrzeuge spielen eine Schlüsselrolle im Stellantis-Strategieplan „Dare Forward 2030“ mit 34 Millionen monetarisierbaren vernetzten Autos auf der Strasse bis 2030.
College-Teams beim ersten Stellantis-Hackathon in Detroit vom 22. bis 24. April; Siegerteam erhielt 15.000 US-Dollar. Teams nutzten Cloud-basiertes Stellantis Software Development Kit (SDK) und Fahrzeugdaten, um „Gaming“-Anwendungen zu entwickeln und sicheres, kraftstoffsparendes Fahren zu fördern. Software-definierte Fahrzeuge spielen eine Schlüsselrolle im Stellantis-Strategieplan „Dare Forward 2030“ mit 34 Millionen monetarisierbaren vernetzten Autos auf der Strasse bis 2030.
Der erste Stellantis-Hackathon hat einen Einblick in die Zukunft des globalen Automobilkonzerns als Mobility-Tech-Unternehmen gegeben. Die dreitägige Veranstaltung, die vom 22. bis 24. April in Detroit stattfand, brachte technikbegeisterte und kreative Studierende zusammen. Sie stellten sich der Herausforderung, gaming-ähnliche Anwendungen zu entwickeln, die ein sichereres und Kraftstoff effizienteres Fahren fördern sollen.
Im Laufe der drei Tage nutzten die Teams das Cloud-basierte Software Development Kit (SDK) von Stellantis, Daten aus Fahrzeugen und das Fachwissen der Stellantis-Software-Ingenieure, um jeweils eine App zu entwickeln und sie einem Gremium aus fachkundigen Experten vorzustellen.
Der Hackathon, der im Rahmen des Software Day 2021 im vergangenen Dezember von Stellantis angekündigt worden war, vergab ein Preisgeld in Höhe von 15.000 US-Dollar an das Gewinnerteam, 5.000 US-Dollar an den zweiten Platz und 2.000 US-Dollar an das drittplatzierte Team.
Der Stellantis-Hackathon demonstrierte die Fähigkeiten und das Potenzial von Software, um das Fahrerlebnis zu verändern. Wie im Strategieplan „Dare Forward 2030“ dargelegt, ist Fahrzeugsoftware ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Stellantis, um hochmoderne Mobilitätslösungen entwickeln und anbieten zu können. Die Mehrheit der Stellantis-Fahrzeuge wird bis 2024 über umfassende Over-the-Air-Update-Funktionen (OTA) verfügen. Bis 2030 werden 34 Millionen vernetzte Fahrzeuge auf den Strassen unterwegs sein.
„Die Macht der Daten ermöglicht es Stellantis, die Transformation der Mobilität zu beschleunigen und die Fahrzeuge vollständig in das Leben der Menschen zu integrieren", sagt Yves Bonnefont, Chief Software Officer von Stellantis. „Wir freuen uns, dass wir jungen und begabten Studierenden die Möglichkeit bieten können, ihre Fähigkeiten in einem spannenden, praktischen Umfeld zu verbessern und ihre Ideen unseren Softwareexperten zu präsentieren. Herausforderungen wie diese zeigen nicht nur, wie Daten dabei helfen können, neue kundenorientierte Anwendungen zu entwickeln. Sie offenbaren auch die Kraft der Teamarbeit, was wiederum eine neue Ebene der Innovation schafft, die das Autofahren sicherer und umweltfreundlicher macht."
Die Herausforderung beim ersten Stellantis-Hackathon bestand darin, Echtzeitdaten einer ausgewählten Flotte von Stellantis-Fahrzeugen zu nutzen und diese mit dem SDK und Cloud-basierten Anwendungen zu kombinieren. Das Ziel war, einen freundschaftlichen Wettbewerb zwischen den Fahrerinnen und Fahrern zu fördern und sicheres, umweltfreundliches Fahren zu belohnen. Die Anwendungen sollten verschiedene Daten untersuchen und quantifizieren, darunter Bremskraft, Beschleunigung, Motordrehzahl, Fahrzeuggeschwindigkeit, Kraftstoffverbrauch und Anlegen des Sicherheitsgurts.
Die Anwendung des Gewinnerteams versuchte, das Fahrerverhalten zu beeinflussen, indem sie Punkte für sicherere Fahrtechniken vergab und Punkte für riskante Verhaltensweisen abzog. Sie bot den Fahrerinnen und Fahrern die Möglichkeit, ihre „Punktzahlen“ mit denen anderer engagierter Fahrerinnen und Fahrer zu vergleichen und schlug vor, höhere Punktzahlen mit möglichen Rabatten auf die Wartung des Fahrzeugs oder auf Produkte und Dienstleistungen wie Versicherungen zu belohnen.
Stellantis wird bis 2025 mehr als 30 Milliarden Euro in Software und Elektrifizierung investieren, um sich zu einem führenden nachhaltigen Mobilitätsunternehmen zu entwickeln.
Die Schlüsselrolle, die der Software bei diesem Wandel zukommt, wird im Stellantis-Strategieplan „Dare Forward 2030“ und in den Präsentationen zum Software Day 2021 näher erläutert.
Der Plan sieht die Einrichtung einer Daten- und Software-Akademie vor, um jährlich mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus- und fortzubilden, sowie die Einstellung von Software-Talenten mit einem globalen Ansatz und dem Ziel, bis 2024 ein Team von 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzubauen, das an drei neuen Technologieplattformen arbeitet:
- STLA Brain: Eine vollständig in die Cloud integrierte, serviceorientierte Plattform, die die elektronischen Steuergeräte des Fahrzeugs über einen Hochgeschwindigkeitsdatenbus mit dem Hochleistungsrechner (HPC) des Fahrzeugs verbindet. Sie durchbricht die heutige Bindung zwischen Hardware- und Softwaregenerationen und ermöglicht es Entwicklern, schnell neue Funktionen und Dienste zu entwickeln und zu aktualisieren, ohne auf die Einführung neuer Hardware warten zu müssen.
- STLA SmartCockpit: Eine mit Mobile Drive, dem Joint Venture von Stellantis und Foxconn, entwickelte Plattform, die KI-gestützte Anwendungen wie Navigation, Sprachassistenz, E-Commerce und Zahlungsdienste bereitstellt. Sie passt sich nahtlos an die digitale Welt der Fahrzeuginsassen an und verwandelt das Fahrzeug in einen personalisierten Lebensraum. Stellantis und Amazon arbeiten zusammen, um das Technologie- und Software-Know-how von Amazon ab 2024 innerhalb der Stellantis-Organisation einzusetzen, einschliesslich der Software-Lösungen für STLA SmartCockpit.
- STLA AutoDrive: Diese in Partnerschaft mit BMW entwickelte Plattform wird Fähigkeiten für autonomes Fahren der Stufen 2, 2+ und 3 bieten und kontinuierlich durch OTA-Updates aktualisiert werden.
Medienkontakt
Serenella Artioli De Feo
Tel: +41 (0)44 556 22 02
Mob: +41 (0)79 500 58 78
E-mail: serenella.artiolidefeo@astara.com
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