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26 Jun 2014
Ronde del Ticino: Dritter Lauf der Citroën Racing Trophy 2014 Saisonhalbzeit und halbe Punkte
Nach zwei Läufen sind die Spitzenreiter bekannt und bestätigt. Mike Coppens und Jérémy Jamet haben bereits zwei Siege in der Kategorie DS3 R3 bzw. DS3 R1 auf dem Konto. Werden die Karten südlich der Alpen neu gemischt? Aufgrund der Besonderheit dieses Rallyes, das über nur zwei mehrmals zu absolvierende Sonderprüfungen bestritten wird, sowie der Teilnahme einiger Konkurrenten mit identischen Autos, die aber in der Trophy unbekannt sind, könnte diese Frage bejaht werden.
Angesichts dessen, was sie bei den beiden ersten Rennen der Saison gezeigt haben, scheinen Coppens und Jamet gut gewappnet zu sein, um sich von der Anwesenheit von Neuankömmlingen nicht aus der Fassung bringen zu lassen.
Keine unbekannte Konkurrenz für die Trophy in der Kategorie DS3 R3. Alles wie gehabt. Wie üblich wird sich Coppens ganz besonders vor Jonathan Scheidegger in Acht nehmen müssen, der ihm seit zwei Rallyes dicht auf den Fersen ist. Vier Protagonisten der Citroën Racing Trophy gehen im Tessin an den Start. Neben den beiden bereits Genannten ist Cédric Althaus zu erwähnen, der bei dieser Gelegenheit von den klugen Ratschlägen und dem Erfahrungsschatz von Sandra Arlettaz profitieren wird. Letztere nutzt die Abwesenheit von Georges Darbellay, um das Cockpit zu wechseln. Was Pascal Bron betrifft, für den die beiden letzten Rennen nicht so gut liefen, so ist damit zu rechnen, dass er sich in der mediterranen Umgebung des Tessin besser in Szene setzen wird.
Ausserhalb der Trophy wird Stefano Matteuzzi versuchen, sich ans Peloton der nunmehr «alten Hasen» zu hängen und vielleicht die Karten neu zu mischen.
In der Kategorie DS3 R1 wird Jérémy Jamet mit der Präsenz von zwei neuen Teams zurechtkommen müssen, die zur Trophy gemeldet sind, aber bislang nicht teilnahmen. Bleibt zu erfahren, wie gut Antonio Statti und Giovanni Quaranta sich vorbereitet und mit ihren Autos vertraut gemacht haben. Die beiden Italiener könnten auf ihr Temperament setzen und versuchen, Jamet unter Druck zu setzen. Gestützt auf seine Dominanz bei den vorherigen Rallyes, dürfte sich dieser jedoch nicht zu sehr auf der Nase herumtanzen lassen. Yves Blanc, der systematisch hinter Jamet liegt, brennt darauf, es besser zu machen, jedoch ohne gross herumzuprahlen. Léo Lamon, der zum ersten Mal dabei ist und im Chablais eher unauffällig war, sowie der ehemalige Motorrad-Champion Philippe Aurange, der bei den vorherigen Läufen etwas Mühe hatte, aber zufrieden war, streben sicherlich an, die Trends umzukehren.
Auf einen wichtigen Punkt gilt es hinzuweisen: Das Rallye-Ronde del Ticino zählt nicht genügend Kilometer, um als vollwertige Prüfung zu gelten. Wie bei der Schweizer Meisterschaft in dieser Disziplin respektiert die Citroën Racing Trophy das Reglement, und den klassifizierten Fahrern wird nur die Hälfte der üblicherweise vergebenen Punkte gutgeschrieben.
Zu beachten ist noch, dass nach der Schweizer Premiere des DS3 R5 beim Rallye du Chablais eine ganze Reihe von Citroën im Peloton der Trophy zu finden sein wird. Insbesondere zwei Citroën C4 WRC, von denen einer vom vierfachen Schweizer Meister Olivier Burri gesteuert wird. Nicht zu vergessen ein Duo von Xsara WRC, davon einer mit dem früheren Rennfahrer und heutigen Sicherheitsexperten und Rennleiter des Rallye du Valais, Philippe Rauch, am Lenkrad.
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