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30 Mai 2011

RALLYE DU CHABLAIS - Michael Burri unaufhaltsam, Hervé Taverney auf Platz eins

Nichts hält Michael Burri und Stéphane Rey mehr auf: Als Dritte des Critérium Jurassien holten sie den 5. Platz des Rallye du Chablais hinter vier Autos, die für ihren Citroën DS3 R3 nicht erreichbar waren, nämlich der Subaru Impreza Gr. N des Siegers Florian Gonon und die drei Peugeot 207 Super 2000 von Ivan Ballinari, Laurent Reuche und Nicolas Althaus. Hut ab! Im Hinblick auf die Citroën Racing Trophy Suisse hat Burri Jr. natürlich seine Führungsposition ausgebaut, nach einem Rennen, das in allen Punkten bemerkenswert und praktisch ohne wirklichen Fehler war. Der Sohn von Olivier Burri hat sich nicht nur einen Vornamen gemacht, sondern indem er sich nicht mit dem Minimum zufrieden gibt, bereitet er die internationalen Wettkämpfe vor, die ihn im Herbst erwarten, wie das Rallye von Frankreich (Elsass) oder das Rallye von Grossbritannien.

Wie bereits im Jura musste sich Antonio Galli, der Gewinner der Citroën Trophy 2010, dem Anführer der neuen Welle geschlagen geben, zeigte aber diesmal einen Widerstand einer ganz anderen Kategorie. Beim Critérium Jurassien hatte Burri ihn mit fast zweieinhalb Minuten Abstand geschlagen, was bei absolut vergleichbaren Fahrzeugen enorm war. In Lavey-Village, dem Start- und Zielort des Rallye du Chablais, betrug der Abstand zwischen den beiden DS3 nur noch 42"0 und hat sich somit in etwa gedrittelt. Das nächste Duell zwischen den beiden Männern, das Ende Juni im Tessin stattfinden wird, dürfte auf jeden Fall vielversprechend sein.

Am Ziel konnte Antonio Galli jedenfalls wieder lächeln: „Auch wenn ich noch nicht alle Schlüssel in der Hand halte, um das Potenzial meines DS3 voll auszuschöpfen, bin ich doch auf dem richtigen Weg. Der Einsatz eines Motors mit Turbolader erfordert ein neues Herangehen und für mich, der ich stets Autos mit Saugmotor gefahren ist, ist das nicht ganz leicht. Aber ich gewöhne mich allmählich daran."

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