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22 Apr 2012

CRITERIUM JURASSIEN - DS3 R3: Rappaz bestätigt seinen Favoritenstatus C2 R2: Der Franzose Michel beeindruckt Ausserhalb der Trophy-Konkurrenz ist Gonon glänzender Vierter des Rennens

Vier Fahrzeuge in den „Top Ten“ des Gesamtklassements: Die Citroëns haben eine herausragende Rolle beim Critérium Jurassien gespielt, das unter relativ schwierigen Bedingungen stattfand, da es zum Ende des Rennens zu regnen begann. Wie zu erwarten hat Florian Gonon, Schweizer Meister 2009, bei seinem ersten Auftritt ausserhalb der Trophy am Lenkrad eines DS3 R3 kräftig aufgetrumpft. Als Vierter hinter den beiden Peugeot 207 Super 2000 von Nicolas Althaus und Ivan Ballinari und dem Renault Clio Super 1600 von Sébastien Carron stellte er unter Beweis, dass sein heftiger Crash beim Rallye du Valais nur noch eine böse Erinnerung ist. Für ihn wie für seine Co-Pilotin Sandra Arlettaz.

„Ich denke, dass ich nichts verlernt habe“, erklärte er am Samstagabend auf dem Zielpodest von Delémont mit einem Lächeln. „Ich habe allerdings nicht versucht, schneller zu fahren als die Musik spielt, und stets eine kleine Sicherheitsmarge beibehalten."

Obwohl er im Hinblick auf die DS3 R3 Trophy die volle Punktzahl einfuhr, gab der Walliser Joël Rappaz eine Minute an Gonon ab – auf ein Zehntel genau – und kam im Gesamtklassement auf den 7. Platz. „Ohne die beiden Dreher, die meinen Rennstart belasteten, hätte der Abstand in etwa die Hälfte betragen“, erläuterte er. „Das erscheint mir korrekt, denn Gonon ist nicht irgendwer. Noch wichtiger finde ich allerdings, dass ich ein deutlich besseres Gefühl hatte als beim Rallye du Pays du Gier, meinem ersten Auftritt am Lenkrad dieses DS3 R3.“

Mike Coppens – noch ein Walliser! – wurde Zweiter, etwas mehr als zwei Minuten hinter Rappaz. „Wir sind sehr zufrieden“, meinte sein Co-Pilot Christophe Roux. „Angesichts seiner Erfahrung, oder vielmehr seines Mangels an Erfahrung, ist Mike kein unnötiges Risiko eingegangen, und wir hatten nur einen wirklichen Alarm, in der vorletzten Sonderprüfung, wo uns Zuschauer glücklicherweise wieder auf die Piste geholfen haben.“ Alain Lehmann für seinen Teil entdeckte den DS3 R3 und war von dieser Erfahrung begeistert, auch wenn er eher einige kleine Ausritte in die „Botanik“ nicht vermeiden konnte. „Ehrlich gesagt hatte ich mich auf eine schwierigere Lehrzeit eingestellt. Dieser DS3 R3 erschien mir wesentlich verspielter, als ich gedacht hatte, wobei er zugleich teuflisch effizient war. Eine Offenbarung für mich, der ich nur auf Autos der Generation „Kit-Car“ schwöre!“

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