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30 Apr 2015

FCA eröffnet hochmodernen Industriekomplex in Pernambuco in Brasilien

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) eröffnete offiziell die neue Jeep-Produktionsanlage in Goiana im Staat Pernambuco im Nordosten von Brasilien. Pernambuco ist das erste Werk von FCA, das von einem interkulturellen Team geplant und umgesetzt wurde. Dabei kam der best-practice Ansatz von Beginn zur Anwendung, der in den verschiedenen Werken des Konzerns weltweit entwickelt wurde.

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) eröffnete offiziell die neue Jeep-Produktionsanlage in Goiana im Staat Pernambuco im Nordosten von Brasilien. Pernambuco ist das erste Werk von FCA, das von einem interkulturellen Team geplant und umgesetzt wurde. Dabei kam der best-practice Ansatz von Beginn zur Anwendung, der in den verschiedenen Werken des Konzerns weltweit entwickelt wurde.

An der Eröffnungsfeier nahmen die brasilianische Präsidentin, Dilma Rousseff, der Gouverneur von Pernambuco, Paulo Câmara, sowie der Präsident und der CEO von FCA, John Elkann und Sergio Marchionne, teil. Das Werk ist das grösste und fortschrittlichste Werk von FCA. Die Anwendung von höchsten Standards bei Effizienz, Qualität und Leistung macht es zu einer hochmodernen Anlage hinsichtlich der Produktionsprozesse und Logistik.

Insgesamt sieben Milliarden BRL (2,3 Milliarden Schweizer Franken) wurden in die Anlage investiert, die innerhalb von etwa 2,5 Jahren gebaut wurde, einschliesslich drei Milliarden BRL für das Jeep-Montagewerk, zwei Milliarden BRL für den Zuliefererpark und der Rest für Produktentwicklung und andere Investitionen. Dies ist die umfangreichste Investition der Automobilbranche in Brasilien in den letzten zehn Jahren und eine der bedeutendsten privaten Investitionen in den letzten Jahren.

Das neue Werk, das mit 700 Robotern ausgestattet ist (650 für Schweissen, 40 für Lackierung und zehn für Montage), erstreckt sich über eine Fläche von 260‘000 Quadratmetern und hat eine Produktionskapazität von 250‘000 Fahrzeugen pro Jahr. Das Werk ist auf maximale Flexibilität ausgerichtet und kann bis zu drei verschiedene Modelle gleichzeitig produzieren. Zurzeit wird der Jeep Renegade für den Export in Märkte in ganz Lateinamerika gebaut. Der in das Werksgelände integrierte Zuliefererpark umfasst einen Bereich von 270‘000 Quadratmetern. 16 Zulieferer produzieren hier in zwölf verschiedenen Fabriken 17 Komponentenproduktlinien.

Bis zum Ende des Jahres werden in dem Industriekomplex mehr als 9‘000 Personen beschäftigt sein, davon 3‘300 im Jeep-Werk, 4‘900 bei Zulieferern und etwa 850 in Serviceaktivitäten.

Die Anlage in Pernambuco ist für den internationalen Entwicklungsplan der Marke Jeep strategisch wichtig und stärkt die Präsenz von FCA in Brasilien noch mehr. Im Jahr 2014 wurde FCA erneut als Marktführer bestätigt, eine Position, die das Unternehmen seit insgesamt 13 Jahren innehat.

„Heute feiern wir den Beginn eines neuen Kapitels in der langen, ergiebigen Geschichte unseres Konzerns in Brasilien." erklärte FCA-Präsident John Elkann. „Es ist eine Erfolgsgeschichte, in der wir in nahezu 40 Jahren gemeinsam gewachsen sind. Sie hat dazu geführt, dass wir uns als Marktführer etablieren konnten. Aufgrund des Zusammenschlusses von Fiat und Chrysler sind wir heute noch stärker und besser positioniert, um die neue, grosse Herausforderung anzunehmen: unser grösstes industrielles Entwicklungsprojekt hier in Pernambuco umzusetzen und der Marke Jeep zu einem noch nie dagewesenen Wachstum als globale Marke zu verhelfen."

„In den Jahrzehnten meiner internationalen Erfahrung ist die Revolution hier in Pernambuco die tiefgreifendste, die ich jemals gesehen habe" sagte Sergio Marchionne. „Sie begann vor fünf Jahren, als wir die Vision hatten, inmitten von Zuckerrohrfeldern eines der wettbewerbsfähigsten Werke der Welt zu erschaffen. Dann liessen es die Menschen hier nach und nach Realität werden." schloss Marchionne und dankte den Mitarbeitern: „Heute feiern wir nicht nur die Eröffnung eines Industriekomplexes oder eine Marke oder ein Produkt. Wir feiern den Geist von Pernambuco und seiner Menschen. Ohne sie wäre dieses aussergewöhnliche und ambitionierte Projekt nicht möglich gewesen."

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Medienkontakt

Fiona Flannery
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