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26 Apr 2010
PSA Peugeot Citroën und Mitsubishi Motors Corporation
nehmen das gemeinsame Werk im russischen Kaluga in Betrieb
Philippe Varin, Vorstandsvorsitzender von PSA Peugeot Citroën und Takashi Nishioka, CEO derMitsubishi Motors Corporation, haben das Werk PCMA Rus offiziell in Betrieb genommen.
Die Fertigungsanlage wird zu 70 Prozent von PSA Peugeot Citroën und zu 30 Prozent von Mitsubishi Motors Corporation gehalten und liegt im russischen Kaluga, 180 km südwestlich von Moskau.Die feierliche Zeremonie fand im Beisein von Georgi Poltawschenko, dem bevollmächtigten Vertreterdes Präsidenten der russischen Föderation, und Anatoli Artamonow, Gouverneur der Oblast Kaluga,statt.Mit der neuen Anlage, in die anfänglich 470 Millionen Euro investiert wurden, wollen PSA PeugeotCitroën und die Mitsubishi Motors Corporation wichtige Akteure des russischen Automobilmarktes werden,dessen Wachstumspotenzial sehr vielversprechend ist.Ab April 2010 wird der Peugeot 308 in Kaluga gebaut. Danach folgen der Citroën C4, die SUV CitroënC-Crosser und Peugeot 4007 sowie der Mitsubishi Outlander. Die Modelle entsprechen der Mittelklassedes russischen Automobilmarktes.Das Werk wird 2012 seine volle Funktionsfähigkeit erreichen. Ab diesem Zeitpunkt sollen jährlich125.000 Fahrzeuge gebaut werden: 85.000 Stufenhecklimousinen der Mittelklasse für Peugeot undCitroën und 40.000 SUV der Marken Peugeot, Citroën und Mitsubishi.PCMA Rus ist ein sehr kompaktes Werk mit optimierten Arbeitsflächen in zwei Gebäuden: eine Lackierhallesowie eine Vor- und Endmontagehalle. Zur Verringerung der Umweltbelastung wendet das Werkdie bewährten Verfahren der beiden Konzerne zur Reduktion des Energieverbrauchs, des Kohlendioxidausstoßesund der Abfälle (wasserlöslicher Lack und recyclebare Verpackung für den Transport)an.Das Werk wird ca. 3.000 Mitarbeiter beschäftigen, die im Schulungszentrum vor Ort ausgebildet werden,welches zusammen mit den Behörden der Oblast Kaluga gebaut wurde.Philippe Varin erklärte: Die Inbetriebnahme dieses Werks veranschaulicht das Bestreben von PSAPeugeot Citroën, sich langfristig in Russland niederzulassen. Es beweist das Vertrauen des Konzerns indas Wachstumspotenzial des russischen Automobilmarktes. Die Fertigungsanlage bedeutet einen strategischenVorteil für die Entwicklung der Unternehmensgruppe in Russland. Sie unterstützt die Zielsetzungvon PSA Peugeot Citroën, ein globaler Konzern zu werden“.Takashi Nishioka erklärte: „Russland ist in den kommenden Jahren ein strategischer Markt fürMitsubishi Motors. Dieses Engagement wird eine weitere Etappe unseres mittelfristigen Wachstums inRussland sein und trägt auch zur Entwicklung der Automobilindustrie in diesem Land bei.“
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