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05 Mär 2009

PSA Peugeot Citroën beschleunigt Entwicklung von Elektrofahrzeugen

Geplanter Markteintritt Ende 2010

PSA Peugeot Citroën beschleunigt die Entwicklung der elektrischen Antriebe und stützt sich dabei auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Ziel ist es, bereits Ende 2010 die ersten Elektroautos unter der Marke Peugeot auf den Markt zu bringen.


In diesem Rahmen wurde am 2. März 2009 eine neue Kooperationsvereinbarung mit Mitsubishi geschlossen. Die beiden Hersteller werden gemeinsam einen elektrischen Wagen für den europäischen Markt entwickeln, der auf dem i MiEV von MMC basiert. Der unter der Marke Peugeot angebotene Wagen soll gleichzeitig mit dem europäischen Modell des i MiEV von MMC vermarktet werden. Auch Citroën prüft innovative Konzepte für Elektroautos, wie das Concept-Car C-Cactus mit elektrischem Antrieb zeigt.


Im März 2008 hatte PSA Peugeot Citroën entschieden, mit seinem Partner Venturi an der Ausschreibung der französischen Post über ein Angebot von 500 Elektrofahrzeugen für den spezifischen Einsatz teilzunehmen. Das angebotene Fahrzeug, ein elektrischer Citroën Berlingo First, wird gegenwärtig von der Post geprüft.


Zudem schloss der Konzern im Oktober 2008 mit dem französischen Stromversorger EDF ein Abkommen über Batterie-Technologien, Ladesysteme, Schnittstellen zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur sowie die Definition der entsprechenden Wirtschaftsmodelle.


In Ergänzung dazu konzentriert PSA Peugeot Citroën die Forschungsarbeiten auf die Entwicklung eines Mehrzweck-Hybridfahrzeugs nach dem »Plug-in«-Prinzip mit zuschaltbarem Verbrennungsmotor. Dabei handelt es sich um ein elektrisches Fahrzeug mit geringerer Batteriekapazität, das zusätzlich über einen kleinen, sparsamen Verbrennungsmotor verfügt. Die Reichweite des Akkus wird rund 50 km betragen, was mit so gut wie allen Nutzungsprofilen des täglichen Gebrauchs übereinstimmt, zumal die Batterien zwischendurch aufgeladen werden können (an Arbeitsstelle, Wohnsitz, Parkplätzen, Einkaufszentren usw.). Da der Elektromotor bei längeren Fahrten durch die Zuschaltung des Verbrennungsmotors unterstützt wird, kann das »Plug-in«-Hybridfahrzeug auch größere Entfernungen zurücklegen. Mit dieser Kombination bietet es unvergleichlich viele Einsatzmöglichkeiten. Dieses Hybrid-Konzept löst nicht nur das Problem der Reichweite von reinen Elektroautos, sondern auch das der Ladezeit und des noch ungenügend ausgebauten Netzes von Ladestationen.


Neben den Elektroautos konzentriert sich PSA Peugeot Citroën weiterhin auf vielversprechende Techniken wie das Stopp&Start-System der zweiten Generation, mit dem die meisten Modelle ab 2010 ausgerüstet werden sollen, und die Entwicklung eines Hybrid-Dieselprogramms mit mehreren Modellen der Marken Citroën und Peugeot wie dem neuen Citroën DS5 HYbrid4 und dem Peugeot 3008 HYbrid4, die 2011 eingeführt werden.


März 2009