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22 Sep 2015
Für DAKAR-Rally 2016: der neue PEUGEOT 2008 DKR16
Peugeot präsentiert eine weiterentwickelte Version des zweiradangetriebenen PEUGEOT 2008 DKR16 für die Rallye Dakar 2016. Die neueste Evolutionsstufe soll ihr Wettbewerbsdebüt noch 2015 feiern. Der Wüstenbolide ist länger, breiter, tiefer und leistungsfähiger als sein Vorgänger. Er wirkt nicht nur aggressiver, sondern bietet auch eine Reihe von technischen Verbesserungen.
Peugeot präsentiert eine weiterentwickelte Version des zweiradangetriebenen PEUGEOT 2008 DKR16 für die Rallye Dakar 2016. Die neueste Evolutionsstufe soll ihr Wettbewerbsdebüt noch 2015 feiern. Der Wüstenbolide ist länger, breiter, tiefer und leistungsfähiger als sein Vorgänger. Er wirkt nicht nur aggressiver, sondern bietet auch eine Reihe von technischen Verbesserungen.
Kürzere Überhänge vorn und hinten sollen die Offroad-Qualitäten des Peugeot verbessern, was sich vor allem auf dem schwierigen Terrain der Rallye Dakar auszahlt – den vielen Sanddünen, Flussbetten und massiven Felsbrocken, die diese Veranstaltung zu einem der letzten großen sportlichen Abenteuer machen.
Der 2008 DKR16 profitiert von einer verbesserten Aerodynamik mit einer überarbeiteten Motorhaube und veränderten Lufteinlässen im Dach, die für einen ausgewogeneren Abtrieb vorn und hinten sorgen. Eine neue Lufthutze optimiert zudem den Luftstrom.
Weitere Evolutionen sind unter der Kohlefaserhaut versteckt: Die Radaufhängungen wurden verbessert, um optimal für das vielseitige und harte Gelände gerüstet zu sein. Auch die Gewichtsverteilung wurde verbessert: Neue, einteilige Magnesiumräder, die mit leichteren Michelin-Reifen ausgerüstet werden, ersetzen die zweiteiligen Aluminiumfelgen und sorgen für eine signifikante Gewichtseinsparung. Unter der Motorhaube befinden sich ebenfalls einige Neuerungen: Trotz des Luftmengenbegrenzers hat der 3.0-Liter-V6-Twinturbo-Dieselmotor jetzt mehr Leistung (350 PS). Der 2008 DKR16 erreicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Die Charakteristik des Triebwerks wurde ebenfalls verbessert – ein Vorteil vor allem auf kurvigen Strecken.
Das neue Auto entstand in einem kontinuierlichen Arbeitsprozess. Die Entwicklung startete vor mehr als sieben Monaten direkt nach der Zieldurchfahrt der Rallye Dakar im Jänner 2015 in Buenos Aires. Die Ingenieure prüften Teil für Teil des Rallyautos und analysierten, was man besser lösen könnte. Dabei wurden sie von ihren Experten aus dem Cockpit, dem elfmaligen Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel, dem zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz sowie dem fünfmaligen Motorrad-Sieger der Dakar, Cyril Despres, unterstützt.
Die Veränderungen wurden schrittweise durchgeführt und durch eine Reihe von Tests bewertet, die ihren Höhepunkt in einem Doppelsieg von Peterhansel und Despres bei der China Silk Road Rally fanden. Das Siegerauto in China war ein 2015er-Modell, das mit einer Reihe von Entwicklungsteilen für 2016 ins Rennen geschickt wurde.
Bruno Famin, der Direktor von Peugeot Sport, beaufsichtigte den letzten Test des „Neuen“ in Marokko. „Es gibt keine große Veränderung, vielmehr sind es viele kleine Evolutionen in verschiedenen Bereichen, die in der Summe eine signifikante Verbesserung ergeben“, sagte er. „Da die Bereiche, auf die wir uns konzentriert haben, vor allem Karosserie und Aerodynamik betreffen sieht das neue Auto anders aus als im Vorjahr. Hinzu kommen Veränderungen an Motor und Fahrwerk. Unsere bisherigen Tests und der Doppelsieg in China zeigen, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Man kann den Stand unserer Vorbereitungen nicht damit vergleichen, wie wir 2015 die Rallye Dakar angegangen sind, als für uns noch alles neu war. Trotzdem kann man natürlich nie wissen, was uns 2016 in Südamerika erwartet.“
Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz sind den PEUGEOT 2008 DKR in verschiedenen Entwicklungsschritten gefahren. Beide begrüßten die verbesserte Fahrbarkeit, mehr Leistung und stärkere Traktion. Peterhansel, der mit dem Wüstenrenner in China den ersten Sieg eingefahren hatte, erklärte: „Man spürt, dass unser neues Auto länger und breiter ist und einen tieferen Schwerpunkt hat. Es fährt sich stabiler und dadurch sind höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich. Der Motor ist nicht nur stärker, man kann jederzeit die gesamte Leistung abrufen, auch in niedrigen Drehzahlen. Wir haben fast ein Luxusproblem, wie wir diese Leistung möglichst effektiv nutzen. Noch sind wir nicht am Maximum unserer Möglichkeiten angelangt, aber die Tests waren sehr produktiv.“
Carlos Sainz war nicht in China angetreten. Stattdessen hatte er sich auf die Entwicklung konzentriert und viel Erfahrung mit dem neuen Dakar-Fahrzeug gesammelt. „Wir hatten gute Tests, das Auto ist vielversprechend“, so der Spanier. „Das Potenzial ist größer als vor einem Jahr, bei einer soliden Zuverlässigkeit. Wir haben viele Elemente an Schlüsselstellen geändert, deshalb sehen wir dies als neues Auto im Vergleich zum Vorjahr. Ich bin optimistisch.“
Technische Daten:
Siehe im Dkument anbei auf Seite 4
Links:
https://www.facebook.com/peugeot.sport?fref=ts
zusätzliche Bilder und Videos:
https://www.redbullcontentpool.com/content/motorsports/products/perm/AP-1JXRGGDM51W11
Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=0KUDSY5ktBE
KONTAKTE:
PEUGEOT SPORT
Cécile ESTENAVE / Kommunikation
Mobil: +33 6 72 82 74 08
RED BULL
Christina GAITHER
Mobil: +43 664 883 797 11