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17 Mai 2021

Von großen und von kleinen Fischen: Haie sind bei Opel Kult

Von großen und von kleinen Fischen: Haie sind bei Opel Kult
  • Hai-Alarm: In Opel Corsa, Mokka und Co. ziehen kleine Raubfische ihre Runden
  • Liebe fürs Detail: Vom Manta-Emblem bis zu den versteckten Haien im Cockpit
  • Echte Straßenkreuzer: Opel Admiral, Kapitän und Kadett mit maritimen Namen

 

Rüsselsheim/Wien.  Haie sind bei Opel Kult. Sie schwimmen mal mehr, mal weniger versteckt durch die verschiedenen Modelle mit dem Blitz – und dürfen auch im neuen Opel Mokka und im Kleinwagen-Bestseller Opel Corsa nicht fehlen. Doch bis die großmäuligen Raubfische im Mini-Format bei Opel richtig Karriere machen konnten, war es ein langer Weg. Verwunderlich war er letztlich nicht – hat der Automobilhersteller doch seit jeher eine Vorliebe fürs Maritime, und das schon über viele Jahrzehnte hinweg.

Schon früh stachen „Kadett“, „Admiral“ und „Kapitän“ in See – bereits seit 85 Jahren zeigt Opel mit den Namen seiner Autos, was den Hersteller mit dem Meer und der Seefahrt verbindet. Als mondäne Straßenkreuzer begeisterten besonders die damaligen Flaggschiffe der Marke die Autokäufer mit ihrem unverwechselbaren Design. Der maritime Bezug blieb bei Opel über die Jahrzehnte erhalten, allerdings verlagerte sich die Namensgebung im Laufe der Zeit unter die Wasseroberfläche – hin zu den Lebewesen, die pfeilschnell durch den Ozean sausen: 1970 präsentierte Opel mit dem Manta ein Sportcoupé, das seinem Namen alle Ehre machen sollte – und den Teufelsrochen als Emblem stolz auf der Außenhaut trug. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, der Manta wurde zur Legende. Er weckt bis heute so viele Emotionen, dass er zur Freude seiner Fans in neuem Gewand ganz aktuell als emissionsfreier Manta GSe ElektroMOD mit top-modernem Gesicht wieder obenauf schwimmt.

Mittlerweile tummeln sich äußerst erfolgreich weitere Fische in den Opel-Modellen. Schon beim Manta haben die Opel-Designer viel Wert auf die exakte Gestaltung des Erkennungszeichens für das Sportcoupé gelegt. Und mit der gleichen Liebe fürs Detail widmen sie sich seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den Haien „Das hat vor mittlerweile 17 Jahren angefangen und sich zu einem richtigen Kult entwickelt“, blickt Design Director Karim Giordimaina auf die „Opel-Geburt“ der Haie zurück und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Wer als Designer bei Opel etwas auf sich hält, weiß schon beim Zeichnen der ersten Skizzen für ein neues Modell, wo sich ein Hai im Miniaturformat am besten unterbringen lässt.“ Und so schwimmt – auf den ersten Blick zunächst verborgen – auch im neuen Opel Mokka, dem Mokka-e oder dem „Goldenes Lenkrad 2020“-Titelträger Corsa-e der eine oder andere Hai im Innenraum umher, genauso wie in vielen anderen Blitz-Modellen.

Die Hai-Story: Wie aus der Idee eines Kindes Kult wird

Doch wie kam es dazu, dass verborgene Mini-Haie bei Opel Karriere mach(t)en? Ein kurzer Rückblick auf den weiten Weg vom Meer ins Auto: An einem Sonntagnachmittag im Jahr 2004 zeichnet Opel-Designer Dietmar Finger zuhause an einem Entwurf für den neuen Corsa. Genauer: an der eher unspektakulären Außenwand des Handschuhfachs, die ohnehin die meiste Zeit von der geschlossenen Beifahrertür verdeckt wird. Die Herausforderung: Beim Aufklappen des Fachs muss diese Wand für Stabilität sorgen, was mit in die Kunststofffläche integrierten Querrippen gelingt. Der Designer soll diese Rippen nun gestalten. Als er mitten in seinem Entwurf ist, läuft sein Sohn vorbei, wirft einen Blick auf die Skizze und fragt: „Papa, warum zeichnest Du nicht direkt einen Hai?“ Warum eigentlich nicht? – denkt sich Dietmar Finger und gibt den Streben die Form eines Hais. Eine Idee und neue Tradition ist geboren. Am nächsten Tag zeigt er das Haifisch-Profil dem damaligen Corsa-Chefdesigner Niels Loeb. Dieser ist ebenfalls von dem Einfall begeistert – und der Hai im Handschuhfach geht in Serienproduktion. Von da an nimmt die Erfolgsgeschichte des „Opel-Hais“ ihren Lauf: Auf das Thema angesprochen, bringt auch der seinerzeit für das Interieur-Design des Zafira zuständige Karim Giordimaina drei kleine Haie gut versteckt im Cockpit des variablen Kompaktvans unter. Weitere dauerhafte „Hai-Auftritte“ folgen, zunächst im damaligen Opel ADAM, dann im aktuellen Opel Astra und schließlich in den weiteren Pkw-Modellen vom praktischen Opel Crossland über das Top-SUV Opel Grandland X bis hin zum Opel-Flaggschiff Insignia.

So ist ein echter interner Kult entstanden. Jeder Interior Chief Designer sorgt seitdem dafür, dass er am Ende des Entwicklungsprozesses irgendwo im Innenraum mindestens einen Hai unterbringt. Wo sie platziert sind, das entscheidet er ganz alleine und sagt es auch nicht der Design-Führungsriege. So bleiben die Haie in der Regel bis zum Launch eines Autos unentdeckt.

Fortsetzung folgt: Der Hai dreht auch in künftigen Opel-Modellen seine Runden

Für den heutigen Design Director Karim Giordimaina ist der Hai über die Jahre – nicht nur im Handschuhfach – zu einem wichtigen Erkennungsmerkmal von Opel geworden: „Mittlerweile fragen uns die Journalisten bei der Vorstellung neuer Modelle schon, wo denn die Haie sind. Ich ermuntere unsere Designer stets, bei neuen Entwürfen Haie im Innenraum zu verstecken. Die kleinen, sympathisch gezeichneten Raubfische stehen für das, was Opel auszeichnet: die Passion für unsere Autos. Wir sind bei der Gestaltung unserer Fahrzeuge leidenschaftlich und präzise bis ins Detail. Wir gehen bei der Qualität keine Kompromisse ein, setzen dies aber immer auf sympathische Weise um – nahbar, menschlich und mit einem Lächeln auf den Lippen. Genau das sollen auch unsere Kunden fühlen.“

Da ist es nur konsequent, dass die „Hai-Story“ ihre Fortsetzung erfährt. So werden die großmäuligen Mini-Raubfische auch in den künftigen Opel-Fahrzeugen mal mehr, mal weniger verborgen ihre Runden ziehen. Dabei können sie ihr Revier in den Untiefen des Interieurs je nach Opel-Modell durchaus auch einmal wechseln. Die Kunden dürfen gespannt sein und sich auf einen Tauchgang der ganz besonderen Art machen.

 

Contact :

Opel Kundenservice

Tel : +43-(0)800 20 83 80
Mobile :
opel.austria@opel.com

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