07 Jul 2026

ADAC Opel GSE Rally Cup: Wie Opel Ladeinfrastruktur und Elektro-Rallyesport radikal weiterdenkt

Mehr Nachhaltikeit: ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 mit zahlreichen Neuerungen Mehr Flexibilität: Neue Ladeinfrastruktur erlaubt „Remote Charging“ zwischen den Wertungsprüfungen Mehr Reichweite: Autarkes System versorgt Rallye-Fahrzeuge jederzeit an jedem Ort Mehr Action: Mobile Ladeinfrastruktur sorgt für mehr Rennkilometer Premiere: Bei der Rallye Weiz nehmen die Opel Mokka GSE Rally erstmals alle WP-Kilometer einer Rallye unter die Räder

  • Mehr Nachhaltikeit: ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 mit zahlreichen Neuerungen
  • Mehr Flexibilität: Neue Ladeinfrastruktur erlaubt „Remote Charging“ zwischen den Wertungsprüfungen
  • Mehr Reichweite: Autarkes System versorgt Rallye-Fahrzeuge jederzeit an jedem Ort
  • Mehr Action: Mobile Ladeinfrastruktur sorgt für mehr Rennkilometer
  • Premiere: Bei der Rallye Weiz nehmen die Opel Mokka GSE Rally erstmals alle WP-Kilometer einer Rallye unter die Räder

 

Rüsselsheim/Wien.  Packender Motorsport kombiniert mit Nachhaltigkeit und bahnbrechendem Innovationsgeist – das macht den vollelektrischen ADAC Opel GSE Rally Cup einzigartig in der Motorsport-Welt. Voraussetzung, um den weltweit ersten elektrischen Rallye-Markenpokal zum Erfolg zu führen und die Punktejagd für Fans und alle Beteiligten zum pulsbeschleunigenden Erlebnis zu machen, ist die optimale Energieversorgung der Rallye-Fahrzeuge. Nur so können die seit Saisonbeginn eingesetzten, bis zu 207 kW (281 PS) starken Opel Mokka GSE Rally zeigen, was sie draufhaben. Hier hat Opel nun ein bahnbrechendes, neues Ladekonzept am Start – mobil, autark, nachhaltig und hochflexibel.

Seit 2021 beweist Opel: Elektrischer Rallyesport funktioniert! Das gilt für die Fahrzeuge genauso wie für die gesamte Infrastruktur rund um die Wettbewerbe. Zugleich treibt der Hersteller die Weiterentwicklung konsequent voran. So setzen nicht nur die neuen Mokka GSE Rally, sondern insbesondere auch die in diesem Jahr eingesetzte Ladeinfrastruktur neue Maßstäbe. „Unsere mobile Ladeinfrastruktur hat sich in den vergangenen Jahren als leistungsstark, zuverlässig und flexibel erwiesen. Im nächsten Schritt ging es darum, die Anzahl der Wettbewerbskilometer für unsere Teilnehmer zu maximieren und gleichzeitig den logistischen Aufwand zu minimieren“, erklärt Opel Motorsport-Chef Jörg Schrott.

Innovativ, flexibel, autark, nachhaltig: So funktioniert die neue Ladeinfrastruktur

Das Zauberwort nennt sich „Remote Charging“. Dahinter verbirgt sich eine mobile Ladelösung die in kurzer Zeit an jedem geeigneten Ort zwischen den Wertungsprüfungen errichtet werden kann. Hierfür werden jene Ladepunkte, die schon im vergangenen Jahr im Cup zum Einsatz kamen, auf Sattelzügen dorthin gebracht, wo sie gebraucht werden. Der Clou: Auch die Sattelzüge werden komplett batterie-elektrisch betrieben, sodass nicht nur die Rallye-Fahrzeuge, sondern auch die Ladelogistik lokal emissionsfrei funktionieren.

Die Ladestationen von Schall-E verfügen über einen internen Speicher von 160 Kilowattstunden und liefern bis zu 250 kW Ladeleistung, die auf zwei Anschlüsse mit je 125 kW aufgeteilt werden können. Acht Ladewürfel pro Truck speisen somit bis zu 16 Rallyeautos gleichzeitig. Die Ladesäulen sind mit einem 150 kWh fassenden Pufferspeicher verbunden, der im Haupt-Ladepark von einem 63-Ampère-Anschluss geladen wird und zusätzlich einen 500 kWh fassenden Batteriespeicher als Reserve hat. Der Strom aus diesem Puffer wird in Spitzenladezeiten – also wenn viele Autos gleichzeitig laden müssen – zu den Ladepunkten durchgeschleust und hält die volle Ladeleistung von 125 kW pro Anschluss auch bei maximaler Anforderung stabil. Perfekt für die Anforderungen der Rallye-Stromer, da die serienmäßige 400-Volt-Gleichstrom-Architektur des Mokka GSE Rally für eine Maximal-Ladeleistung von 100 bis 110 Kilowatt ausgelegt ist.

Unterwegs funktionieren die Ladestationen gänzlich autark, wobei die Ladetrucks mit ihren 450-kWh-Batterien über einen eigenen Wechselrichter zusätzlichen Strom in die Pufferbatterie leiten können, falls dies erforderlich sein sollte. Alle Ladevorgänge sind vollständig Software-überwacht, sodass Teams und Servicecrew jederzeit über den Status jedes einzelnen Ladewürfels im Bilde sind.

Für mehr Action: Ladesystem-Premiere bei der Rallye Weiz in Österreich

Das Remote Charging macht den entscheidenden Unterschied, weil die Rallye-Fahrzeuge zum Laden nicht mehr zur „Hauptstation“ zurückkehren müssen, sondern zwischen den Wertungsprüfungen nachladen können und so viel flexibler sind. Dies ist die Grundlage für eine echte Premiere im elektrischen Rallyesport und sorgt für mehr Action, Adrenalin und elektrisch gefahrene Kilometer: Beim dritten Wertungslauf des ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 im Rahmen der Rallye Weiz am 17. und 18. Juli bestreiten die flotten Stromer erstmals alle elf Wertungsprüfungen! Positiver Nebeneffekt: Die Mokka GSE Rally werden damit auch im Gesamtklassement der Rallye aufgeführt, was erstmals einen direkten Vergleich mit den konventionell angetriebenen Rallye-Fahrzeugen erlaubt. „Und mit Sicherheit werden selbst einige Experten staunen, wie weit vorne der erste Elektro-Mokka in der Rangliste auftauchen wird“, schmunzelt Jörg Schrott.

Der Motorsport-Verantwortliche der Opel Automobile GmbH betont den Innovationsgeist, der dem Projekt seit jeher innewohnt: „Die ganze Mannschaft, sowohl von Opel als auch vom ADAC, jeder Einzelne denkt permanent darüber nach, wie man Technik und Prozesse noch effektiver und effizienter gestalten kann – gerade auch im Sinne unserer Kundenteams. Die neue Ladeinfrastruktur ist das perfekte Beispiel. Auf- und Abbau des Haupt-Ladeparks nehmen weniger als einen Tag in Anspruch, die gesamte Technik wird elektrisch transportiert, und durch das Remote Charging erhöhen wir die Reichweite der Autos auf den Wertungsprüfungen signifikant. Bei der Rallye Weiz werden unsere Mokka GSE Rally erstmals ebenso viele WP-Kilometer fahren können wie die Verbrenner. Die Pionierleistung von Opel und ADAC findet damit jetzt und in Zukunft ihre Fortsetzung – und, wie wir bei der Rallye Vosges Grand-Est gesehen haben, auch erste Nachahmer.“

   

Über Opel

Opel ist einer der größten europäischen Automobilhersteller und begann 1899 mit der Automobilproduktion in Deutschland. Opel gehört zur Stellantis NV und bietet auf Basis seiner Multi-Energy-Plattformen bereits heute als erste deutsche Marke alle Modelle auch mit vollelektrischem Antrieb an. So gibt das Unternehmen seinen Kunden die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie sie sich fortbewegen und stellt sicher, dass die zukünftigen Mobilitätsanforderungen der Kunden erfüllt werden. Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall stehen seit jeher für bezahlbare Mobilität und sind in mehr als 60 Ländern vertreten.

Mehr unter: https://at-media.opel.com/

 

Links:
Passwortfreie Pressewebsite: https://www.media.stellantis.com/at-de/opel
www.opel.at
X: https://x.com/Opel
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/opelautomobile/
Facebook: https://www.facebook.com/OpelTeamOesterreich
Instagram: https://www.instagram.com/opel

Kontakt ausschließlich für Medien:
Mag. Christoph STUMMVOLL, MBA
Manager Communication Stellantis Austria
Mobil: +43-(0)676 83 494 300
christoph.stummvoll@stellantis.com

Kundinnen und Kunden in Österreich wenden sich bitte an:
Email: opel_at@my-customerportal.com
Kundenservice online:
https://opel.my-customerportal.com/opel/s/case-webform?language=de_AT#1
Telefon: Wien 01-360 27 71-904
www.opel.at

Weitere Inhalte