Abonnieren Sie unseren Newsletter
Abonnieren Sie unseren Newsletter von Stellantis Communications und bleiben Sie über alle Neuheiten auf dem Laufenden
09 Apr 2020
Fiat Chrysler Automobiles richtet Behelfskliniken für Corona-Kranke ein
Brasilianische Werke des Automobilherstellers stellen 300 zusätzliche Krankenhausbetten zur Verfügung. Stadt Betim erhält zum Rettungswagen umgebauten Fiat Ducato. FCA Werke fertigen Schutzschilde für medizinische Gesichtsmasken im 3D-Druck.
Brasilianische Werke des Automobilherstellers stellen 300 zusätzliche Krankenhausbetten zur Verfügung. Stadt Betim erhält zum Rettungswagen umgebauten Fiat Ducato. FCA Werke fertigen Schutzschilde für medizinische Gesichtsmasken im 3D-Druck.
London, im April 2020
Fiat Chrysler Automobiles (FCA) errichtet in zwei seiner brasilianischen Werke Behelfskliniken für Menschen, die mit COVID-19 infiziert sind. Damit erhöht der Automobilhersteller, zu dem unter anderem die die Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Jeep® gehören, die Kapazitäten des südamerikanischen Landes im Kampf gegen Corona um rund 300 Betten.
Nach nur sieben Tagen Aufbau wurde das erste Feldlazarett im FCA Werk Betim im Bundesstaat Minas Gerais eröffnet, weltweit eine der größten Fabriken von FCA. Auf rund 2.000 Quadratmetern Fläche bietet der Komplex 200 Krankenbetten. Das ist etwa ein Drittel der in Betim im Zuge der Corona-Krise neu geschaffenen Kapazitäten.
Das Nothospital im FCA Werk Betim umfasst zwei Stockwerke. Im Erdgeschoss ist die Krankenstation untergebracht, darunter auch eine Intensivabteilung und eine Aufwachstation. Im ersten Stock findet das medizinische Personal ein Restaurant, Umkleidekabinen, Ruheräume, Lager und Büros vor. FCA hat der Stadt Betim darüber hinaus einen zum Krankentransporter umgebauten Fiat Ducato gespendet.
Die Maßnahmen von FCA Brasilien im Kampf gegen Corona
Der Kampf von FCA Brasilien gegen die Krankheit COVID-19 erstreckt sich über drei Bereiche.
• Einrichtung von Behelfskliniken in den Städten Betim (Bundesstaat Minas Gerais) und Goiana (Pernambuco) mit einer Gesamtkapazität von 300 Betten
• Nutzen von Wissen und Technologien zur Herstellung und Bereitstellung von medizinischem Material, darunter persönliche Schutzausrüstung und Beatmungsgeräte
• Spenden und Überlassung von Ausrüstung für lokale medizinische Einrichtungen
Planmäßig Ende April übergibt FCA die zweite Behelfsklinik, errichtet im Werk Goiana, in dem Fahrzeuge der Marke Jeep® gefertigt werden. Dieser Komplex hat eine Kapazität von 100 Betten für Corona-Kranke. Darüber hinaus arbeiten Ingenieure und Techniker von FCA Brasilien an einem Programm, außer Dienst gestellte Beatmungsgeräte wieder zu reaktivieren. Nach Schätzungen sind im Land rund 3.600 stillgelegte Beatmungsgeräte eingelagert, davon 335 im Bundestaat Minas Gerais sowie jeweils 275 in Pernambuco und Paraίba. Unter optimalen Bedingungen könnte ein wieder in Betrieb genommenes Beatmungsgerät bis zu zehn Patienten versorgen. FCA nutzt außerdem 3D-Drucker, um durchsichtige Schutzschilde für Gesichtsmasken anzufertigen, die an medizinisches Personal in Minas Gerais und Pernambuco gespendet werden.
Kontakt:
Andreas Blecha
Public Relations Manager
FCA Austria GmbH
Schönbrunner Straße 297 - 307, 1120 Wien
Tel: 01-68001 1088
E-Mail: andreas.blecha@fcagroup.com
Fiat Presse im Web: www.fiatpress.at